Quelle: Stadt GL

In dieser Woche gehen die Bauarbeiten in Bensberg weiter, vom Kreuzungsbereich der Nikolausstraße und Schlossstraße bis zur Hausnummer 33. Ab der kommenden Woche wird dieser kleine Teil der Schlossstraße gesperrt – aber auch der Abschnitt bis zum Kino ist von den Kundinnen und Kunden nicht mehr mit dem Auto befahrbar.

In einer Pressemitteilung hat die Stadtverwaltung am Montag den Fortgang der Bauarbeiten auf der Schlossstraße in Bensberg konkretisiert: In diesen Tagen beginne der Abriss des nördlichen Bürgersteigs. Nächste Woche werde die Straße im betroffenen Bauabschnitt 3.3 bis voraussichtlich Ende Juni in voller Breite gesperrt, die Einbahnstraßenregelung im östlichen Teil wird aufgehoben, Parkplätze fallen weg.

+ Anzeige +

In den Details hat die Verwaltung eine Überraschung platziert, die der Vereinbarung zwischen Stadt, Händlerschaft und Eigentümer:innen nicht entspricht: Die motorisierte Kundschaft muss (von der Straße Am Stockbrunnen kommend) bereits am Wendehammer am Kino umdrehen.

Denn der folgende, noch nicht zur aktuellen Baustelle gehörende Teilabschnitt 3.4 (Kino bis Hausnummer 33) wird für die Anlieferung der Geschäfte vorbehalten. In diesem Bereich werden die Lieferfahrzeuge auch wenden müssen, auch hier fallen wie angekündigt die Parkplätze weg.

In Abschnitt 3.3. wird jetzt in voller Breite gebaut, der Abschnitt 3.4. ist für die Anlieferung reserviert. Autos, die von rechts kommen, müssen im Wendehammer am Kino drehen. Siehe auch Grafik ganz oben

Problem der Anlieferung gelöst, aber …

Damit löst die Stadt das Problem der Anlieferung; was die Händlerschaft im Dezember ebenfalls vehement gefordert hatte, um die Bauphase überleben zu können. Damit wird der Kompromiss, dass „der Verkehr nur in kleineren Bereichen entfernt werden muss“ jedoch nicht eingehalten.

Zur Erinnerung: Die Anliegenden hatten der Stadt nach dem großen Knall im Dezember kurz vor Weihnachten doch noch zugestanden, die Straße in den nächsten Bauabschnitten in voller Breite zu sperren – um mehr Tempo zu gewinnen.

Händlerschaft und Immobilieneigentümer:innen hatten dabei durchgesetzt, dass der jetzt anstehende Bauabschnitt 3 in zwei Unterabschnitte aufgeteilt wird – damit der Bereich von der Einmündung der Nikolausstraße bis zum Kino nicht auf voller Länge die ganze Bauzeit (Januar bis November 2024) über für die Anfahrt der Kunden:innen gesperrt werden muss.

Dieser Kompromiss „begünstigt, dass die Baufirma Teilbereiche zusammenhängend bearbeiten kann, und der Verkehr nur in kleineren Bereichen entfernt werden muss“, bestätigte der Stadt in ihrer Meldung vom 22. Dezember.

Jetzt heißt es dagegen: „Der Bereich zwischen Hausnummer 33 und 47 dient als Be- und Entladefläche sowie als Anlieferungszone.“

Dieser Bereich vom Kino bis Hausnummer 43 wird zur Sackgasse, und zur Anlieferungszone der Geschäfte.

So gelangen Sie in die Schlossstraße

Mit der Sperrung des Abschnitts von der Nikolausstraße (Hausnummer 16a bis 47) bis zum Kino wird die Schlossstraße zur Sackgasse, zunächst sogar von beiden Seiten.

Zunächst muss der Kreuzungsbereich zur Nikolausstraße nachgearbeitet werden, nach Angaben von Ende Dezember ist dann auch der untere Arm der Schlossstraße von der Kölner Straße bis zur Nikolausstraße eine Sackgasse. Sobald die Kreuzung fertig ist sollte die Durchfahrt in die Nikolausstraße sowie hoch zum Schloss und zur Tiefgarage wieder frei sein (wie im Plan dargestellt).

Aber auch dann kann man am Emilienbrunnen mehr nicht rechts in die Fortsetzung der Schlossstraße einbiegen, hier befindet sich die nächsten Bauabschnitte 3.3 und 3.4., voraussichtlich bis November.

Die Zufahrt mit dem Auto ist nur noch von Osten, von der Straße „Am Stockbrunnen“ möglich. Die Einbahnstraßenregelung im mittleren Bereich wird aufgehoben, daher kann man bis zum Kino hochfahren, muss dort aber wenden.

Der folgende Abschnitt 3.4 (Hausnummer 33 bis 47) ist für die Anlieferungsfahrzeuge reserviert – und zudem eine Sackgasse ohne Wendehammer.

Mit unserem Newsletter sind Sie lokal immer gut informiert, morgens um kurz nach 7 liefert Ihnen „Der Tag in GL“ die wichtigsten Nachrichten und Berichte aus Bergisch Gladbach und der Region, präzise auf den Punkt.

Mit dem Absenden erkläre ich mich mit den Datenschutzbestimmungen (in-gl.de/datenschutzerklaerung) einverstanden.

Zwei weitere Lieferzonen sind im Bereich der Schlossstraße 15 und 16 (unterhalb der Kreuzung zur Nikolausstraße) vorgesehen.

Alle Parkplätze in der Straße von Hausnummer 16a bis 47 (bis zum Kino) werden während der Bauzeit aufgehoben.

Alle Geschäfte bleiben während der gesamten Bauzeit fußläufig erreichbar.

Im Umfeld gibt es zahlreiche Parkplätze und Parkhäuser:


Mehr Informationen zum Umbau der Schlossstraße hält die Stadt auf einer eigenen Website bereit. Dort kann auch das Bautagebuch, ein FAQ mit häufig gestellten Fragen, und eine Seite zur aktuellen Parkplatzsituation in Bensberg aufgerufen werden.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

3

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Gute Entscheidung der Stadt, den Autoverkehr aus der Schlossstr. Fernzuhalten. Diese soll ja als Flaniermeile mit Erlebnischarakter für potentielle Kunden umgestaltet werden. Parkhäuser für den Autoverkehr sind in hinreichender Anzahl in fußläufiger Entfernung vorhanden. Dies ist nun die einmalige Chance, die DriveIn Parkplätze am liebsten bis in die Geschäfte endgültig abzuschaffen.

  2. Schöne Übersicht. Das Bensberger Zentrum ist echt durchlöchert mit Parkhäusern wie ein Schweizer Käse. Das macht Parken direkt in der Einkaufsstraße eigentlich unnötig.

    1. Genau so ist es! Es gibt genug Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern. Warum man sich durch die Schloßstraße quälen muss, ist mir unbegreiflich.

      Wo wollten den die Einzelhändler mitten in der Schloßstraße einen Wendehammer oder eine Wendemöglichkeit für PKW einrichten – da ist es doch viel zu eng für Fahrzeuge und Fußgänger. Außerdem muss doch irgendwie Platz für Rettungswagen und Feuerwehr vorhanden sein.