Bis zum 11. März sind aktuelle Werke von sieben Künstler/innen im Basement16 in Bensberg in der Ausstellung „der samtbezogene küchenstuhl“ zu sehen. Darunter Malerei, Skulptur, Installation, Keramik, Pflanzenkunst, Objekte, Collagen und Papierkunst.

Die Künstler/innen haben gemeinsam am Werkhaus der Alanus Hochschule Alfter Bildhauerei und Malerei studiert. Nach dem Studium sind sieben als Künstlergruppe UNEINS zusammen geblieben und treffen sich seit 2009 regelmäßig zum Arbeiten, Austausch und stellen einzeln und gemeinsam aus. 

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Parallel zum gemeinschaftlichen Tun haben sich die einzelnen Mitglieder weiterentwickelt, spezialisiert und sind unterschiedliche künstlerische Wege gegangen: Ulrike Hamacher (Bildhauerei, Textil), Gabriele Prégardien (Pflanzenwelten), Sabine Hörschler (Malerei, Installation), Catherine Ollier (Keramik, Graphik), Horst Beisel (Bildhauerei), Carmen Bodamer (Druck, Papier), Katja Winckelmann (Collage, Objekte).

Sabine Hörschler: Mein Haupthema ist „Gesammelte Zeit“ und diese in meinen Kunstwerken mit verschiedenen Materialien zum Ausdruck zu bringen. Hierzu sind sehr unterschiedliche Serien entstanden; z.B. die Serie ‚Handverlesen‘ oder die Installation mit Staub aus dem Wäschetrockner.

Ulrike Hamacher: Ich arbeite gerne themenbezogen. In dieser Ausstellung befinden sich Werke zum Thema Traum, Erzengel, Mariendarstellungen, Drachen und Fadenscheinig. Das aktuelle Zeitgeschehen beeinflusst meine künstlerische Arbeit in gewissem Maße.

Catherine Ollier: Ich arbeite gerne materialübergreifend, indem ich verschiedene Stoff zusammenfüge. Die Wirkung der spezifischen Eigenschaꢁen lassen neue Strukturen entstehen. Die weitere Bearbeitung führe ich solange durch, bis mich das Ergebnis zufriedenstellt.

Katja Winckelmann: Mein Thema ist die Komposition und das Zusammenspiel verschiedener Materialien, die ich für mich entdecke und miteinander in ein Spannungsfeld setze. In meinen Collage-Arbeiten aus Papier und Wachs setze ich mich mit unterschiedlichen, auch unbequemen, politschen Themen auseinander. Meine kleinen Objekte sind zart und laden den Betrachter zum genauen Hinsehen ein.

Gabriele Prégardien: Ich versuche Ästhetik, Natur und Nachhaltigkeit in meiner Kunst zusammenzubringen. Beim Sammeln von Blüten erstaunt mich immer wieder die unendliche Vielfalt an Formen und Farben. Das Sortieren, Ordnen und Aucringen auf Teebeuteln ist meine frühmorgendliche Beschäftgung. Aus vielen kleinen Teilen ergibt sich ein Großes Ganzes.

Carmen Bodamer: Meine Arbeit konzentriert sich zunehmend auf die Themen Text, Textur und Textil. Das Wort ist mir wichtig, ich schreibe gerne. In meinen Arbeiten lasse ich mich oft von zufällig entstehenden oder bereits vorhandenen Strukturen leiten. Drucktechnik und Nähen auf oder mit Papier sind meine im Moment bevorzugten Medien.

Horst Beisel: Im Alltag finde ich Materialien, welche üblicherweise als Abfall entsorgt werden würden und die mich bisweilen zu neuen Arbeiten anregen.

Matinee am 10. März ab 11 Uhr
ab 12 Uhr musikalische Darbietung von Julian Prégardien (Tenor) und Alexander Mohr (Flügel)
Begrüßung Dr. Karl-Heinz Zierock.
Der Eintritt ist frei.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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