Zum bundesweiten Antikriegstag am 1. September ist der Deutsche Gewerkschaftsbund mit einer Bodenzeitung und einer Infoveranstaltung in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone präsent. Das Motto lautet: „Friedensgebot mit Leben füllen, kriegerische Gewaltspirale durchbrechen!

Wir veröffentlichen einen Beitrag des DGB Netzwerks Rheinberg

Anlässlich des Antikriegstags 2024 führt das Netzwerk DGB Rhein-Berg in der Bergisch-Gladbacher Fußgängerzone unter dem Motto „Friedensgebot mit Leben füllen, kriegerische Gewaltspirale durchbrechen!“ eine Infoveranstaltung mit einer Bodenzeitung durch. Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter möchten damit ein Zeichen für den Frieden setzen. „Immer mehr militärische Konflikte und Krisen sowie innerstaatliche Auseinandersetzungen prägen das internationale Geschehen.

In mehr und mehr Ländern fällt die Politik in alte Denkmuster zurück und antwortet mit bewaffneten Interventionen und militärischer Unterstützung auf diese Gewaltspirale, ohne sie durchbrechen zu können. Es ist dringend Zeit, dass sich das ändert“, betont Patrick Graf, Sprecher des Netzwerks DGB Rhein-Berg.

Mit der geplanten Aktion wollen Graf und die Kolleg*innen des Netzwerks eintreten für eine offene und vielfältige Gesellschaft, für demokratische Werte, für Freiheit und soziale Gerechtigkeit – als zentrale Voraussetzungen für dauerhaften und echten Frieden.

Aktion zum Antikriegstag
Samstag, 31. August, 10 Uhr bis ca. 13 Uhr
Hauptstraße/Ecke Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße
51465 Bergisch Gladbach

Maike Eyring die Vorsitzende des Ortsvereins von ver.di Rhein-Berg, der sich auch an der Aktion beteiligt, erklärt: „Die Gewerkschaften erinnern anlässlich des diesjährigen 75. Geburtstags des Grundgesetzes daran, dass Frieden nicht mit immer mehr Waffen erreicht werden kann. Mit dem Friedensgebot in unserer Verfassung hat sich die Bundesrepublik dazu verpflichtet, als gleichberechtigtes Mitglied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.“ Sie fordert die Bundesregierung auf, dieses Gebot mit neuem Leben zu füllen.

Erying sieht auch Konsequenzen für die kommunalen Haushalte: „Angesichts der zunehmenden kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit sehen sich viele Staaten gezwungen, ihre Rüstungsausgaben drastisch zu erhöhen. Das führt dazu, dass in nationalen Haushalten und in deren Folge dann auch in den Kommunen, wichtige Mittel für die Bewältigung zentraler Herausforderungen fehlen.“

Graf stimmt zu und warnt: „Die Finanzierung militärischer Friedenssicherung darf weder auf Kosten der Leistungsfähigkeit unseres Sozialstaats gehen noch die soziale Ungleichheit in unserem Land verschärfen. Die steigenden Rüstungsausgaben dürfen nicht zu Lasten der Stabilität und des Zusammenhalts der Gesellschaft sein.“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Bergisch Gladbach wird durch das DGB-Netzwerk Rhein-Berg in der Region Köln-Bonn vertreten. Website: koeln-bonn.dgb.de

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