Die Absolventinnen und Absolventen der Pflegeschule der GFO Kliniken. Foto: GFO

Ihr Examen zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann haben 27 Frauen und Männer an der GFO Schule für Gesundheitsberufe Bergisches Land in Bensberg bestanden. Die meisten von ihnen stammen aus Ländern außerhalb der EU.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der GFO Kliniken Rhein-Berg

Mit Mut und Offenheit haben sie sich vor drei Jahren auf das Wagnis Pflegeausbildung eingelassen, die Azubis der GFO Schule für Gesundheitsberufe Bergisches Land. 27 Frauen und Männer können sich jetzt auf die Schulter klopfen: sie haben ihr Examen zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann bestanden.

In der sogenannten generalistischen Pflegausbildung wurden bereits vor einigen Jahren die Ausbildungsberufe Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt und neu strukturiert. Heute haben sie „geliefert“ und konnten gemeinsam ihren Start ins Berufsleben als Pflegefachkraft feiern.

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Die frisch gebackenen Examinierten werden in der stationären Akutpflege, ambulanten und stationären Langzeitpflege oder in spezialisierten Bereichen der Pflege, zum Beispiel auf Intensivstationen oder Notfallambulanzen ihr Berufsleben starten.

15 Azubis arbeiten zukünftig bei ihrem Ausbildungsträger, wie den GFO Kliniken Rhein-Berg oder der GFO Klinik Engelskirchen. Sechs Absolventen planen ein Studium etwa der Pflegepädagogik, Medizin oder Pflegemanagement anzuschließen, berufsbegleitend. Vier Azubis haben eine der drei schriftlichen Prüfungen nicht bestanden und werden diesen Teil im Herbst nachholen.

„Egal, wo Sie Ihr Weg hinführt, sie haben mit Ihrer Ausbildung eine sehr gute Grundlage für Ihr weiteres Leben geschaffen“, so die stellvertretende kaufmännische Direktorin der GFO Kliniken Rhein-Berg, Sara Manderla, in ihrer Rede zur Examensfeier. Und weiter: „Mit Ihrem Wissen sind Sie jetzt die Mitarbeitenden mit dem aktuellsten Kenntnisstand. Lassen Sie sich aber auch von Ihren erfahrenden Kolleginnen und Kollegen ganz besondere pflegerische Tätigkeiten zeigen und nutzen Sie das Erfahrungswissen aller Berufsgruppen, mit denen Sie von nun an täglich zusammenarbeiten.“

Von fremden Ländern und Menschen – Pflege international gestalten

Die Formulierung „Von fremden Ländern und Menschen“ stammt ursprünglich aus Robert Schumanns berühmtem Klavierzyklus Kinderszenen. Im Kontext der Pflege bezieht sie sich auf die sogenannte kultursensible Pflege. Pflegende begegnen heute Menschen mit sehr unterschiedlichen Werten, Sprachen, Religionen, Gewohnheiten und Identitäten. Wer könnte diese Vielfalt besser kennen und respektieren als Pflegende mit eigenem Migrationshintergrund?  

Aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen einen wachsenden Anteil von Beschäftigten in der Pflege aus Staaten außerhalb der EU. Der Trend ist auch in der Ausbildung zu beobachten. „Es ist der erste Jahrgang mit einem deutlich größeren Anteil Auszubildender aus Drittstaaten“, sagt Schulleiter Bernd Schramm. „Unsere Azubis kommen zum Beispiel aus Ägypten, Benin, Brasilien, China, Kenia, Madagaskar, Ruanda und Senegal.“

Die GFO Kliniken Rhein-Berg sind mit etwa 1.500 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Rhein-Berg. Dazu zählt das Marien-Krankenhaus (MKH) und Vinzenz Pallotti Hospital (VPH). Eine enge Kooperation besteht zum Geriatrischen Reha-Zentrum Reuterstrasse und der ambulanten, orthopädischen Reha...

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