Zur Bundestagswahl stellt das Bürgerportal zusammen mit dem Netzwerk Correctiv.Lokal ein Bürger-Wahlprogramm auf: Die Wählerinnen und Wähler hier vor Ort bestimmen, welche Themen und Fragen wichtig sind. Diese Fragen legen wir dann den Kandidat:innen in Rhein-Berg vor. Machen Sie mit!

Bei jeder Wahl das gleiche Spiel: Die Parteien stellen Programme auf und erklären uns, was ihnen wichtig ist.

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Bei dieser Bundestagswahl stellen wir das auf den Kopf: Wir Bürgerinnen und Bürger bestimmen selbst, welche Fragen diskutiert werden sollen.

Dazu haben wir einen sehr kurzen Fragebogen aufgestellt, mit nur zwei Punkten:

  • Worüber sollen die Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkampf sprechen?
  • Welche konkrete Frage würden Sie den Kandidatinnen und Kandidaten dazu stellen?

Machen Sie mit,
nennen Sie ihre Themen,
stellen Sie Ihre Fragen.

Je mehr Menschen aus Bergisch Gladbach mitmachen, desto besser: Bitte schicken Sie den Link zur Umfrage an Freunde, Nachbarn, Bekannte und Verwandten und / oder teilen Sie ihn mit Gruppen, in denen Sie aktiv sind.

Dann geht es weiter: Wir werten Ihre Antworten aus und legen die am meisten genannten Fragen allen Direktkandidat:innen im Rheinisch-Bergischen Kreis vor. Die Antworten veröffentlichen wir in Form eines lokalen Wahl-o-Mat. Der gibt die Antworten der Bewerberinnen und Bewerber hier vor Ort in einer übersichtlichen Form wieder – und bietet Ihnen damit eine gute Grundlage für eine informierte Wahlentscheidung am 23. Februar.

Live und vor Ort: Wir laden die Kandidatinnen und Kandidaten auch zu Gesprächen von Angesicht zu Angesicht ein: In einer Reihe von BürgerClubs in unserer Redaktion und in einer großen WahlArena am 24. Januar in der RheinBerg Galerie. Mehr Informationen dazu veröffentlichen wir in Kürze.

Das Projekt „Deine Stimme, deine Themen“ ist eine Kooperation zwischen dem Bürgerportal und dem Netzwerk CORRECTIV.Lokal, das Recherchen und Dialog im Lokaljournalismus fördert und rund 1800 Lokaljournalisten vernetzt. Correctiv.Lokal gehört zum Rechecherzentrum und Medienhaus Correctiv.

Auch in anderen Städten teilen Menschen ihre wichtigsten Themen, neben dem Bürgerportal nehmen das Stader Tageblatt, Rums aus Münster, VierNull aus Düsseldorf, Wokreisel aus Brandenburg und Kolumna aus Lindau an der Aktion teil.

Zum Hintergrund: Das Konzept „Bürgerwahlprogramm“ ist als „CitizensAgenda“ in den USA entwickelt und erprobt worden. Mit dem „analogen Wahl-o-mat“ hatten wird das Prinzip bereits bei der Bundestagswahl 2021 und bei der Landtagswahl 2022 umgesetzt.

Für die Bundestagswahl 2025 haben wir die Rechercheorganisation Correctiv.Lokal und einige weitere lokale Medien dafür gewinnen können, das Konzept in einem größeren Rahmen zu realisieren. Technisch umgesetzt wird es mit dem Crowdnewsroom und Beabee von Correctiv. Das Tool wurde speziell für Crowdrecherchen entwickelt, bei denen Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen, Daten oder Inputs mit Journalistinnen und Journalisten teilen und damit die Basis für Recherchen schaffen. 

Datenschutz hat für den CrowdNewsroom auch bei „Deine Stimme, deine Themen” höchste Priorität. Die Daten werden nur für das Projekt auf europäischen Servern gespeichert, die durch Verschlüsselung von außen abgeschottet sind, und werden niemals an Dritte weitergegeben.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Zur Schloßstraße Bensberg: rund um die Scloßstr. gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten, z. B. den Burgplatz: Von dort sind es nur wenige 100 m z. B. zu den Einzelhändlern. Ich bin der festen Überzeugung, daß dies analog zu Kölner Einkaufsstraßen eher zu einer Umsatzsteigerung als zu Einbußen führen würde. Denn in autolosen Einkaufsstraßen flaniert ( und kauft) man gern. Warum haben die Einzelhändler dort nur den “Tunnelblick”??

  2. Guten Abend allerseits,
    Ich kann mich Herrn Altunsuyu und Herrn Müller nur anschließen. Ich bin dem “Recherchenetzwerk” sehr kritisch.

    Sowohl die Neutralität bezweifel ich. Grund: Über viele Mitarbeiter lese Ich Dinge wie z.B. für welche Zeitungen sie sonst so gearbeitet haben. Oder eben für wen sie jetzt Wahlkampf machen. Oder von wem sie so alles finanziert werden.
    Es kommt fast immer von der gleichen politischen Strömung. Das ist ja schön und gut aber man sollte ruhig offen sein.

    Wenn die Junge Freiheit (eher rechts) oder die taz (eher links) sagen würde das sie absolut unpolitisch und unparteiisch sind hätte ich auch so meine Bedenken.

    Auch die Art und Weise wie Sie mit Menschen umgehen ist nicht die die ich für korrekt halte. Besonders was der Umgang mit Frauen angeht. Wer sich mit der Materie auskennt der Weiß worauf ich hinauswill. Was sie einmal aufgedeckt haben ging tief unter die Gürtellinie. Ich sag nur AfD-Politikerin.

    Wir sollten als Gesellschaft auch über die Grenzen des investigativen Journalismus und den Umgang mit dem Privatleben von Politikern diskutieren.

    Was bringt uns der ganze Kampf gegen Rechts wenn am Ende kein Politiker des Konserativen Sprektrums sich mehr sicher fühlt in seinem Privatleben ?

    Ich denke man sollte die Bürger und Ihre Bedenken vor Correctiv sehr Ernst nehmen. Ebenso ernst nehmen und entgegenwirken wie jede Art von Extremismus, Hass oder Gewalt in jeder Form.
    Denn Correctiv ist längst nicht mehr das Unschuldslamm was es uns versucht zu verkaufen.

    Wenn dieser Kommentar veröffentlicht wird ist es ein Zeichen wie hoch die Meinungsfreiheit im Bürgerportal ist.
    Wenn er nicht veröffentlicht wird ist es ein Zeichen wie Mächtig dieses Recherchezentrum schon ist ;)

    Nette Grüße

    Fabian

    1. Menschen neigen offenbar dazu, den Boten zu schlagen, wenn ihnen die Botschaft nicht gefällt. Und es ist schon ein bemerkenswerter Grad der Verharmlosung, die Junge Freiheit als „eher rechts“ zu bezeichnen.

    1. Warum? Correctiv.Lokal ist ein Netzwerk von rund 1800 Lokaljournalisten, die wiederum mehrere hundert Verlage vertreten. Das Recherchezentrum und Medienhaus Correctiv ist die in den vergangenen zehn Jahren ab häufigsten ausgezeichnete journalistische Institution in Deutschland, daher freuen wir uns sehr über die konzeptionelle und technische Unterstützung durch Correctiv.

      https://carlo-schmid-stiftung.de/
      https://correctiv.org/ueber-uns/auszeichnungen/

      1. So unumstritten, wie die Redaktion hier suggeriert, ist Correctiv nicht, wie man in einem entsprechenden Wikipedia-Artikel lesen kann:
        “Wechsel der Geschäftsführerin ins Wahlkampfteam von Robert Habeck
        Im November 2024 verließ die Ko-Geschäftsführerin Jeanette Gusko Correctiv, um für den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Wahlkampf im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 zu machen.[106] Laut Welt-Journalist Andreas Rosenfelder zeige der Fall, wie regierungsfinanzierte Medien die Glaubwürdigkeit von Politik und Journalismus beschädigten.”

        Vielleicht wäre es doch besser, wenn die Redaktion völlig selbstständig handeln würde.

      2. Wir nutzen die technische Plattform von Correctiv, die Auswertung der Antworten übernehmen wir selbst. Eine Einschränkung unserer Selbstständigkeit können wir daher nicht erkennen.

      3. Herr Müller, das ist eine Nebelkerze. Auch Journalisten steht eine private politische Orientierung zu. Und gerade, dass Frau Gusko einen klaren Schnitt gemacht hat, zeigt doch, dass die Trennung von politischer Arbeit und journalistischer Arbeit hier hervorragend funktioniert hat.
        Oder können Sie / kann Herr Rosenfelder die zitierte Behauptung durch einen konkreten Vorfall aus der Tätigkeit von Frau Gusko für Correctiv belegen, der Zweifel an ihrer journalistischen Integrität aufkommen lassen würde?

      4. Eben, diese Volte verstehe ich auch nicht ganz. Herr Rosenfelder konstruiert und geißelt zugleich eine Verbindung zwischen der Partei und der journalistischen Arbeit, die Frau Gusko mit ihrem Weggang von Correctiv ja gerade korrekterweise vermieden hat.

        Hier einen Welt-Journalisten als Zeugen anzurufen, hat ohnehin einen seltsamen Beigeschmack, da die „Welt“ aus ihrer politisch konservativen Ausrichtung nie ein Geheimnis gemacht hat. Dann anderen eine politische Tendenz vorzuwerfen, ist schon ein wenig peinlich.