„Lost Christmas“ im Theas. Fotos: Philip J. Bösel

Nach dem großen Erfolg von „Irgendwo auf der Welt“ wird das Publikum nun von den Darstellern in das Geschehen des frei nacherzählten Weihnachtsmärchens von Charles Dickens mitgenommen und – damit verwoben – zugleich in die Klänge der vorwiegend amerikanischen Christmas Songs der 40er und 50er Jahre.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Theas Theaters

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Es weihnachtet wieder. Wie jedes Jahr. Ein Paar bereitet sich auf das Weihnachtsfest vor. Wie jedes Jahr. Vom Einkauf der Geschenke bis hin zum Baum schmücken verläuft alles wie jedes Jahr. Alles inklusive des sich scheinbar jährlich wiederholenden, ritualisierten Streits um Weihnachten als solches.

Ist Sie die Befürworterin, die freudestrahlend alle und vor allem ihn zu Weihnachten glücklich machen möchte, ist Er derjenige, der alles in Frage stellt und sowohl unverbesserlich als auch unversöhnlich Weihnachten als Konsumveranstaltung sieht: Die Weihnachtszeit mit dem Lebkuchen ab September, dem Zwang auf Besinnlichkeit, dem übertriebenen Kauf von Geschenken und dann noch die unsägliche Musik. Ein wahrlich misanthropischer Charakter, dem schließlich durch eine fehlerhaft zusammengelegte Lichterkette die Beziehung zum Opfer zu fallen scheint.

Ein trauriges, verlorenes Weinachtfest droht.

Die Begegnung mit einer Buchhändlerin in einem Antiquariat kurz vor dem Fest wird den weiteren Verlauf unmerklich beeinflussen. „Lesen Sie, lesen Sie das Buch“, ist ihr Ratschlag, „…aber Achtung: Es kann Sie verändern!“ eine hanebüchene Prophezeiung?  Ist es ausgerechnet die Geschichte von Ebenezer Scrooge, die zur Veränderung beiträgt?

„LOST CHRISTMAS — lasst Lichter leuchten“

Es spielen und singen: Frank Albrecht, Kornelia Eng-Huniar (Gesang), Kerstin Filippini (Klavier) und Claudia Timpner (Sprechrolle)

Vorstellungen:
Sa 14.12., 20 Uhr − Premiere 
So 15.12., 18 Uhr 
Sa 21.12., 20 Uhr 

Eintritt: 12 / 18 Euro

Theas Theater
Jakobstraße 10, Bergisch Gladbach
Website

Charles Dickens als Weihnachtsliebhaber hätte diesem Kerl sicher die Leviten gelesen und vielleicht ist genau Dickens derjenige, der zu seiner Läuterung mit Hilfe von ihr beitragen wird — oder auch nicht? Ist Weihnachten wirklich so verloren, wie der Titel glauben lassen will oder kann übersinnlicher Einsatz die Wogen wieder glätten und die weihnachtliche Besinnlichkeit wieder einkehren lassen?

Tauchen Sie ein in die Gefühlswelten der Hauptfiguren und lassen Sie sich bei Glühwein und Plätzchen von den stimmungsvollen weihnachtlichen Klängen von „Rocking around the christmas tree“, über „Have yourself a merry little Christmas“ bis hin zu „White Christmas“ verzaubern.

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