Ein Foto aus der Ausstellung, mit der Markus Bollen den UmweltAward gewann.

Zwei Preise an insgesamt fünf Preisträger:innen hat der Stadtverband Kultur feierlich übergeben. Zunächst wurden alle Bewerbungen vorgestellt, dann die Gewinner gewürdigt: Der UmweltAward geht an Markus Bollen für seine Ausstellung „Unsichtbar“, den Kulturpreis BOPP erhalten die vier Veranstalter der Ausstellung „Bethlehem reborn“.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Stadtverbands Kultur

 Am 17. Mai wurden die beiden Kulturpreise des Stadtverbandes UmweltAward und BOPP gemeinsam verliehen. Den etwa 50 Gästen wurden erstmals ausführlicher alle Bewerbungen präsentiert, bevor die Gewinner bekanntgegeben, ausgezeichnet und mit je einer Laudatio gewürdigt wurden. 

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Nominiert für den UmweltAward waren Markus Bollen mit der Ausstellung „Unsichtbar“ und Wolfgang Heuwinkel mit der Skulptur „Baumeinpflanzung in Zellstoff“, die als sein Geschenk an die Stadt auf dem Zandersareal zu sehen ist. 

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Wolfgang Heuwinkel geht auf Zanders zurück zu den Wurzeln

Wenn sich jemand „Paper Artist“ nennen darf, dann ist es Wolfgang Heuwinkel. Nach der Werkschau im Basement 16 zeigt der ehemalige Zandrianer jetzt spektakuläre Werke aus Zellstoff. Dort, wo sie hingehören: Auf dem Zanders-Areal, im historischen Kalandersaal. Zur Vernissage überreichte er der Stadt eine lebende Skulptur, die den Titel der Ausstellung „Vom Gestern zum Heute und Morgen“ spiegelt – und ebenso für die Erwartungen an ein nachhaltiges Stadtquartier Zanders steht.

Den UmweltAward erhielt Markus Bollen für seine Ausstellung „Unsichtbar“, die eindrückliche Fotos der Natur zeigte, deren Botschaft sich allerdings erst erschließt, wenn man erfährt, was da als ‚schönes‘ Bild erscheint. Übermäßige, klimabedingte Überproduktion von Baumpollen, die sich auf dem Kadettenweiher in Bensberg ablagern, oder Algen in einem überdüngten See. 

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Hinweis der Redaktion: Die Laudationes dokumentieren wir weiter unten

Für den BOPP bewarben sich:

Den Bopp erhielt eine Gemeinschaft von vier Veranstaltern. Daher insgesamt 5 Preisträger! Der Städtepartnerschaftsverein Beit Jala – Bergisch Gladbach hatte zusammen mit Himmel un Ääd, dem Kath.Bildungswerk und der Kirchengemeinde Herz Jesu Schildgen die Ausstellung „Bethlehem reborn“ nach Bergisch Gladbach geholt und diese eingebettet in ein vielfältiges Begleitprogramm aus Führungen, Konzerten, Vorträgen, Gesprächen und Ess-Kultur.

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Geburtskirche an der Strunde

Mit der Ausstellung „Von Bergisch Gladbach über Beit Jala nach Bethlehem“ kann man die Pracht der restaurierten Geburtskirche in Bethlehem auch in Schildgen bewundern. Zur Eröffnung gab es begeisterte Reaktionen, einige Reden und ein Konzert, das den Abend zu einem Gesamtkunstwerk mache.

Mit dieser eindrücklichen Veranstaltung wird nun Bergisch Gladbach in einem Atemzug genannt mit Rom, Genf, Washington …

Die Verleihung fand wieder im „Museum“ auf Zanders statt, mit ein paar technischen Unzulänglichkeiten. Eben in einem Provisorium. So ist zu hoffen, dass 2028 die 20. BOPP-Verleihung dann in der zum sozio-kulturellen Zentrum gewandelten Zentralwerkstatt stattfinden kann. Ohne technische Probleme. 

Dokumentation

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