Marcel Kreutz, Kandidat von SPD und Grünen, bei seiner Rede in den Otto-Hahn-Schulen. Fotos: Team Kreutz

Zur Eröffnung der heißen Phase seines Wahlkampfes hatte Marcel Kreutz in die Otto-Hahn-Schulen eingeladen. Der Kandidat von SPD und Grünen für das Bürgermeisteramt in Bergisch Gladbach betont seinen Heimvorteil, nennt fünf inhaltliche Schwerpunkte und beschwört den Wert der Gemeinschaft.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Marcel Kreutz-Kampagne (SPD / Grüne)

Knapp 140 Anhänger und Interessierte waren der Einladung des Kandidaten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für das Bürgermeisteramt, Marcel Kreutz, gefolgt und kamen in die Otto-Hahn-Schulen, um an seiner Auftaktveranstaltung zur Bürgermeisterwahl am 14. September teilzunehmen.

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Der Abend markierte den Beginn der heißen Phase des Kommunalwahlkampfes. Die Parteivorsitzenden von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und SPD betonten, warum aus ihrer Sicht Marcel Kreutz die beste Wahl für das Bürgermeisteramt sei.

Dabei wurde hervorgehoben, dass Kreutz ein Kandidat sei, der nicht nur aus Bergisch Gladbach komme und für diese Stadt lebe, sondern auch die notwendige Erfahrung und Kompetenz für das Amt mitbringe.

Als ehemaliger Anwalt im Baurecht und Finanzexperte beim kommunalen Spitzenverband bringe er in zwei zentralen Feldern genau die Expertise mit, die es für das Bürgermeisteramt brauche – besonders in Hinblick auf die Jahrhundertaufgabe der Neugestaltung des Zanders-Areals sowie für stabile Kommunalfinanzen.

Kreutz, der in Bergisch Gladbach tief verwurzelt ist, hier aufgewachsen ist, eine Familie gegründet hat und seit 20 Jahren politisch aktiv ist, betonte zunächst seine persönliche Motivation:

„Ich möchte ihr nächster Bürgermeister werden. Bergisch Gladbach ist meine Heimatstadt. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen, hier habe ich eine Familie gegründet und hier habe ich vor bald 20 Jahren begonnen, mich kommunalpolitisch zu engagieren. Das heißt: Die Zukunft von Bergisch Gladbach zu gestalten, ist für mich nicht nur Job, nicht nur eine spannende Aufgabe oder die nächste berufliche Herausforderung, sondern eine echte Herzensangelegenheit. In keiner anderen Stadt könnte ich mir vorstellen, als Bürgermeister zu kandidieren. In anderen Worten: Unsere Stadt ist mein Traumjob.“

Ein Motiv aus der Plakatkamapgne. Foto: Team Kreutz

Die inhaltlichen Schwerpunkte

Inhaltlich legte Kreutz den Fokus auf die Sanierung der Schulgebäude in Bergisch Gladbach, auf Stadtentwicklung, die Stärkung des Sports sowie auf die Modernisierung der verkehrlichen Infrastruktur. In der Mobilitätspolitik kündigte er an, einen besonderen Schwerpunkt auf die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern im Straßenverkehr sowie auf die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu legen.

Emotional wurde Kreutz zum Ende seiner Rede: 

„Natürlich müssen wir in allen Arbeitsfeldern erfolgreich sein. Mit der gut aufgestellten Verwaltung, klaren Prozessen und engagierten Mitarbeitenden werden wir diese und andere Herausforderungen meistern. Doch das alles ist nichts, ohne die Gemeinschaft, ohne das Gefühl, Teil von etwas zu sein, ohne den Bürgersinn, der unsere Stadt bis heute prägt – ob im Ehrenamt, im Sportverein, in den Veedel oder in der Nachbarschaft. Auf diese Gemeinschaft baut unser Zusammenleben auf. Die Förderung aktiver Nachbarschaften, die Unterstützung von Vereinen und Initiativen ist kein ‘nice to have’, es wird wichtiger Bestandteil meiner Arbeit als ihr Bürgermeister sein. Dafür trete ich an.“

Für seine Rede erhielt Kreutz stehenden Applaus der Anwesenden. Im Anschluss gab es bei kühlen Getränken die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit dem Kandidaten.

Foto: Team Kreutz

In den kommenden Wochen wird Marcel Kreutz in den Stadtteilen unterwegs sein, um mit den Bürgerinnen und Bürgern von Bergisch Gladbach ins Gespräch zu kommen. Geplant sind zahlreiche Veranstaltungsformate (Vorstellungsgespräche) – unter anderem zu den Themen Quartiersarbeit, Soziales und Sicherheit. So wird Kreutz beispielsweise am 3. Juli in Gronau bei Schere, Stein, Papierflieger seine Ideen zur Stärkung von Nachbarschaften vorstellen. 

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Hier werden gemeinsame Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen und der SPD in Bergisch Gladbach veröffentlicht.

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  1. Das lesen der Kommentare erzeugt zwei persönliche Antworten:
    1) Hat A. Felsch höhere Verantwortung? wenn man sich die Geschäftspläne der beiden Arbeitgeber ansieht, arbeiten beide unter einem Bereichsleiter. Bei “Unternehmer NRW” gibt es eine Inflation des Titels “Geschäftsführer” – 8 von 15 fachlichen Mitarbeiern sind (Haupt)geschäftsführer bzw “Mitglied der Hauptgeschäftsführung”, was mehr ist als Gf.
    Marcel Kreutz arbeitet beim Landkreistag direkt dem Hauptgeschäftsführer zu (daneben gibt es dort nur zwei Beigeordnete – keine weiteren Geschäftsführer).
    Beider Arbeitgeber sind Lobby-Organisationen, wobei es beim Landkreistag immerhin um die ausreichende Ausstattung der Kreise mit Finanzen für die vielen übertragenen Aufgaben geht, während es Unternehmer NRW um möglichst günstige Bedingungen für die Inhaber der Firmen geht.
    2) werte Sandra L.: Wenn die Plakate nur 1 Monat hingen, wäre die Umweltbelastung (bezogen auf die Nutzung) hierdurch 3mal so hoch – zudem ist das Pappe, mit umweltfreundlicher Farbe bedruckt – Wir Grünen haben uns auf 12 Plakate pro Wahlbezirk beschränkt – und auf Sachaussagen.

  2. Mich stört im allerhöchsten Maße, dass jeder Laternenpfahl in GL mit dem
    Konterfei von Herrrn Kreutz zugepflastert wurde. Die Wahlen sind im September und dieser spätere Müll ziert nunmehr ÜBER 3 MONATE LANG das gesamte Stadtbild. Ich habe allein auf einer einzigen Straße mehr als 40 Plakate dicht hintereinander gesehen. Das ist doch Irrsinn !! Wer mit den Grünen zusammen arbeitet und sich gleichzeitig diese Form der Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung leistet, ist für mich in seinen Absichten nicht ernst zu nehmen. Diese Aktion hat bei mir persönlich definitiv den gegenteiligen Zweck erfüllt

    1. Die Grünen haben damals gegen einen Antrag gestimmt, bei Wahlen auf Plakatierung zu verzichten. Wenn es um die eigenen Pfründe geht, muss die Natur hinten anstehen ;)

    2. Eine immer wieder aufkommende Diskussion. Ja, es gibt das Internet – aber nicht alle Menschen sind pausenlos digital unterwegs. Die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum soll dazu führen, dass Leute sich (frühzeitig) Gedanken über die anstehenden Wahlen und Kandidaten bzw. Parteien machen. Ich kann verstehen, dass es auf Dauer nerven kann – wobei ich persönlich kommerzielle Werbung als wesentlich störender und invasiver empfinde. Die sollte wirksam begrenzt werden!
      (Es sind übrigens Papp-Plakate, also vergleichsweise gut recycelbar.)

    3. Ausgerechnet die Grünen anzugehen ist an Unsachlichkeit ja nicht mehr zu überbieten. Die rechtskonservative “Bürgerpartei” (reine Gelddruckmaschine) hat sich entschieden Unmengen an Plakate zu setzen. CDU hat traditionell das meiste Geld und entsprechend die meisten Plakate. Oft mit mehreren Plakaten pro Laternenmast.

      Die Grünen hingegen haben ein Oberlimit für Plakate pro Bezirk und zudem, Im Gegensatz zu den Plastikplakaten der CDU, Pappe und Ökofarbe am start. Wie ungerecht muss man sein, um im diesem Kontext ausgerechnet die Grünen anzugehen?

      Die ganze Innenstadt ist voll von CDU Reklame, genau wie bei der Bundestagswahl. Herr Felsch aus Düsseldorf hat sogar einen Pavillion mit Druck aufstellen lassen vor dem Löwencenter und aus eigener Ansicht weiß ich, dass alle Kulis, die die verteilen aus Kunststoff sind, während die Grünen auch hier auf Nachhaltigkeit aus Pappe setzen.

      Ergo: Keine andere Partei in Bergisch Gladbach ist so authentisch, wie die Grünen. Auf ihrem Parteitag waren kaum Parkplätze nötig, weil fast alle mit dem Fahrrad kommen. Wenn die einen Stand in der Innenstadt haben, ist es ein Lastenrad. Bei der CDU waren neulich zwei fette, schwarze SUVs in der Innenstadt um Zelt und Material anzuliefern. Ihr Kommentar ist an Unfairness und Ignoranz nicht zu überbieten. Bitte denken Sie darüber mal nach!

  3. Wer mit den Grünen zusammen arbeitet, der hat seinen Verstand an der Garderobe abgegeben.

    1. Wer die AfD wählt “hat seinen Verstand an der Garderobe abgegeben”.
      Insbesondere die Menschen in einigen neuen Bundesländern, die, angesichts der dort betriebenen, unzähligen DDR- Zwangsarbeiterlager, in die man als lediglich “unbequeme Elemente” gelangen konnte, sollten sich doch über ihre neu hinzugewonnenen Freiheiten freuen.

      https://www.ddr-zwangsarbeit.info/tabelle3.html

      1. Hallo Ulla,
        die Einwohner der damaligen DDR haben keine neue Freiheit hinzugewonnen. Ihnen wurde über Jahre die Freiheit genommen und nach der sogenannten Wende zurückgegeben.

      2. Kommt drauf an, ob die Einwohner der “DDR” dort hineingeboren wurden.
        Und ob die Väter/Großväter in der ehem. DDR die vorangegangene Nazi-Zeit als freiheitlich erlebt haben.

    2. Whataboutism statt Argumente? Traurig….und komplett überflüssig. Bringen Sie Ihre Meinung ein und argumentieren Sie. Inhaltliche Auseinandersetzung zur Förderung einer Diskussion…ja bitte. Man muss dabei ja nicht einer Meinung sein. Anstand und Respekt voreinander helfen dann aber schon mal weiter.

    3. Wer mit den Grünen zusammenarbeitet oder sie wählt, genießt statistisch gesehen eine höhere Bildung und ist auf der Seite der Wissenschaftsgemeinsacht. Wer der Afd zuarbeitete, wie Sie Herr Wegner, der ist statistisch gesehen bildungsfern. Insofern würde ich an Ihrer Stelle die von Ihnen formulierte Beleidigung mal stecken lassen.

  4. Ein interessanter Beitrag von SPD und Grünen über einen sicherlich respektablen Kandidaten.

    Was mich aber wirklich stutzen lässt:
    In der politischen Motivation von Herrn Kreutz steckt sehr viel “ich”.
    Zu viel “ich”!
    “Ich möchte ihr nächster Bürgermeister werden.”
    Kann ja sein, dass Herr Kreutz das möchte.
    Eine Qualifikation geht aus diesen Aussagen nicht hervor.

    “Unsere Stadt ist mein Traumjob.”
    Kann auch sein, dass es sein Traumjob ist.
    Aber die Motivation ist in meinen Augen die falsche:
    Ich möchte keinen Bürgermeister, der sich um sich kümmert.
    Der es macht, weil es sein Traumjob ist.
    Sondern ich wünsche mir einen Bürgermeister, dessen Motivation zuvorderst darin liegt, unsere Stadt zu entwickeln, voranzubringen!

    Im Übrigen ist Herr Kreutz sehr allgemein, unscharf und “wohlfühlig”.
    Ein Beispiel:
    „Natürlich müssen wir in allen Arbeitsfeldern erfolgreich sein.”
    Das ist ja mal eine sensationelle Erkenntnis. Nur: Konkret ist sie nicht.
    Nette Gefühle zu erzeugen ist mir für den Bürgermeister einer Großstadt deutlich zu wenig!

    1. Natürlich möchte “er” Bürgermeister werden und wenn es sein “Traumjob” ist, dann ist das sehr gut.
      Denn was braucht ein Bürgermeister?
      Denn Willen, diese Aufgabe anzunehmen, und zwar aus vollem Herzen, mit Sachverstand und mit dem Willen sich voll und ganz einzubringen.
      Ein Bürgermeister hat keinen “nine to five” Job, der ist rund um die Uhr im Einsatz, bei Veranstaltungen, in vielen Sitzungen,die auch abends stattfinden etc. Das verlangt ihm, aber auch seiner Familie viel ab.
      Wenn Sie die Ausführungen vom Marcel Kreutz in vielen anderen Beiträgen oder bei Veranstaltungen gehört hätten oder gelesen, dann wüssten Sie, dass er die Stadt voranbringen möchte und auch, welche Vorstellungen er hat, nicht allein, dazu gehört der komplette Verwaltungsapparat, aber auch wir, alle Einwohner und Einwohnerinnen von Bergisch Gladbach, als diejenigen, die in dieser Stadt leben, arbeiten und ihr Zuhause haben.
      Ich freue mich, hoffentlich auf einen Bürgermeister, der sachlich kompetent aber auch menschlich ist.
      Und “nette Gefühle” haben noch keinem geschadet.
      Ein Lächeln für Mitmenschen tut einem selbst, aber auch dem Gegenüber gut.

      1. Herr Kreutz “möchte die Stadt voranbringen” – das ist toll!
        Aber es ist nicht konkret.
        Fachliche Kompetenz kann ich daraus nicht ableiten.
        Es ist Geschwurbel!

      2. @Lisa Klein: Was wäre denn in Ihren Augen “fachliche Kompetenz”? Eine Bürgermeisterausbildung gibt es nicht.
        Eine Verwaltungsausbildung ist meines Erachtens nicht erforderlich, da Entscheidungsvorschläge und -alternativen in der Regel durch die Verwaltung vorbereitet werden. Für die Auswahl einer Alternative bedarf es keiner vertieften Verwaltungskenntnis.
        Als Qualifikation kann Herr Kreutz immerhin eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung in Bergisch Gladbach aufweisen.

        Dennoch stimme ich Ihnen teilweise zu: Herr Kreutz (wie auch Herr Felsch) scheint keine konkreten Ideen zu haben. Allerdings sind die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten eines Bürgermeisters auch sehr begrenzt: Wegweisende Entscheidungen werden durch den Stadtrat getroffen, in dem der Bürgermeister nur eine Stimme (von ca. 60) hat. Dazu die miserable finanzielle Ausstattung der Kommunen – da bleibt nicht viel zum Gestalten.

      3. Stimmt. Eine Ausbildung oder einen Studiengang “Bürgermeister” gibt es nicht. Es ist eben ein Wahlamt.

        Aber ich wünsche mir Lebens- und Berufserfahrung beim zukünftigen Bürgermeister, damit er die durch die Verwaltung erarbeiteten Vorschläge prüfen und substanziell beurteilen kann.

        Alexander Felsch ist Geschäftsführer bei “Unternehmer NRW”, eine Position, die viel hohe Verantwortung mit sich bringt.

        Kreutz ist, wenn ich es richtig wahrgenommen habe, beim Landkreistag nicht Geschäftsführer, nicht Erster Beigeordneter, nicht Beigeordneter, nicht Hauptreferent, sondern Referent mit einer Kollegin als Assistenz. Sich mit diesem Werdegang die Leitung einer Verwaltung mit rund 1500 Menschen zuzutrauen, das ist – liebe voll ausgedrückt – ziemlich ambitioniert.

        Aber vielleicht ist genau dieser Mangel an Erfahrung und Verantwortung der Grund für das “Herumgeschwurbel”. Vielleicht einfach 5 Jahre zu früh. Oder zehn.

    2. Frau Klein, Sie sind doch bei der CDU, wenn Sie Herr Kreuz hier so angehen!Wo bleibt Ihre Kritik an Herr Felsch? Der Mann, der Anfang des Jahres eine Wohnung in Bensberg angemietet hat, um so zu tun, als würde er hier wohnen? Wo bleibt Ihre Kritik, an der Tatsache, dass Herr Felsch überhaupt noch nie in Bergisch Gladbach etwas geleistet oder beigetragen hat. Er hat hier nichtmal einen Wahlkreis!

      Herr Kreuz ist in Gladbach bekannt, seit vielen Jahren politisch aktiv und Gladbacher durch und durch. Wenn Sie auch nur bei einer Debatte mit ihm dabei gewäsen wären und Ihre CDU-gefärbte Brille abnehmen, werden Sie schnell merken, dass GERADE Herr Kreuz hervorragend für das Amt geeignet ist. Er hat Rechtswissenschaften studiert und ist Rechtsanwalt im Bereich Bau- und Planungsrecht sowie Kommunalrecht. Perfekt! Endlich einer, der Ahnung hat wenn es um kommunale Politik geht. Ihr Kommentar zeigt vor allem eins: völlige Ahnungslosigkeit bei falschen Kommentaren, die in Wahrheit nur Wahlkampf sind.