Das historische Rathaus. Foto: Thomas Merkenich

Der Mangel an Fachkräften und die Urlaubszeit führen dazu, dass das Jugendamt nicht alle Aufgaben so schnell und gründlich bearbeiten kann, wie beabsichtigt. Daher streicht die Stadtverwaltung während der Sommerferien die Offene Sprechstunde der Erstberatungsstelle und bittet bei Verzögerungen um Verständnis. Für akute Krisenfälle sei das Jugendamt aber jederzeit ansprechbar.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels steht auch das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach immer wieder vor der Aufgabe, personelle Engpässe bewältigen zu müssen. Gerade in der aktuellen Sommerferienzeit ist die Personaldecke besonders dünn, sodass nicht alle Aufgaben in der eigentlich beabsichtigten Zeitspanne und Qualität erledigt werden können.

Auch wenn die Fachkräfte ihr Möglichstes unternehmen, kann es daher in den nächsten Wochen zu eingeschränkten Erreichbarkeiten und längeren Bearbeitungszeiten kommen. Die offene Sprechstunde der Erstberatungsstelle muss während der Sommerferien leider entfallen. Die Stadtverwaltung bittet hierfür um Nachsicht und Verständnis.

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Selbstverständlich sind die Fachkräfte im Jugendamt in akuten Krisensituationen weiterhin verlässlich für Ratsuchende ansprechbar und zu den gewohnten Zeiten (montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr) für die Meldung von Kinderschutznotfällen unter 02202-14 2955 oder per Mail unter kinderschutz@stadt-gl.de erreichbar.

Außerhalb dieser Zeiten können Kinderschutznotfälle unter 110 bei der Polizei gemeldet werden. Diese und weitere Informationen zur Meldung von Kinderschutznotfällen gibt es auch unter Kinder- und Jugendschutz – Stadt Bergisch Gladbach.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. # krass! In Anbetracht ‘all unserer’ Themen, Sorgen, Nöte ..
    und so wird, ausgerechnet in den Sommerferien, dem Zeitraum in welchem die Jugendlichen sich (mögliche) Hilfe, in Form einer Erstberatung, holen könnten, genau diese gestrichen ..
    Wem fällt sowas ein?
    Wer ist dazu EntscheidungsträgerIn?
    ___
    Gegenüber betrachtet:
    das Krea Projekt,
    finanziert durch das Landesjugendamt LVR Rheinland

    ob auch jene Jugendliche & Kinder dort teilnehmen konnten, die Unterstützung benötigen

    1. @Mia: zu “wem fällt sowas ein”.
      “Eingefallen” ist das ziemlich wahrscheinlich den Vorgesetzten, die 1. nicht mehr ausreichendes Personal auf dem Arbeitsmarkt finden für steigenden Aufgaben,
      2. dem vorhandenen Personal auch den ihm zustehenden Urlaub gewähren müssen und auch wollen. (Denn nur so hält man seine Beschäftigten und verschlimmert nicht noch den Personalmangel.)

      Es stellt sich die Frage, ob in den Schulferien tatsächlich ein so hoher Bedarf besteht. Haben Sie diesbezüglich konkrete Hinweise oder ist das Ihrerseits nur eine Vermutung? Und für die Not-/Krisenfälle gibt es doch die aufgeführten Angebote.