Aus der Reihe „Vom Wind getragen“ von Margret Schopka

Wie wirken Stürme auf den Wald und wie blicken Kunstschaffende auf diese Veränderungen? Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung „Wald und Sturm“ auseinander, die ab Donnerstag im Foyer des Kreishauses Heidkamp zu sehen ist.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Rheinisch-Bergischen Kreises

Das Gemeinschaftsprojekt „Wald und Sturm“ wurde bereits 2018 von der Künstlerin Christine Burlon ins Leben gerufen, nachdem der Sturm „Friederike“ auch im Rheinisch-Bergischen Kreis schwere Schäden hinterlassen hatte. Gemeinsam mit den Kunstschaffenden Markus Bollen, Andréa Bryan, Christian von Grumbkow, Beatrix Rey und Margret Schopka beleuchtet sie in künstlerischen Arbeiten die Folgen extremer Wetterereignisse für den Wald sowie die eigene Beziehung zu Natur und Klimawandel.

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Die Werke spiegeln die Dramatik der klimatischen Veränderungen wider, zeigen aber zugleich neue Perspektiven und Hoffnung auf. Die Gruppe hat bereits mehrfach ausgestellt, unter anderem in Remscheid, Bensberg, am Wuppertal-Institut und im Künstlerforum Bonn. Im Jahr 2023 wurde der Gruppe der Umwelt-Preis des Kulturverbands der Stadt Bergisch Gladbach verliehen.

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Vom 28. August bis zum 24. September ist die Ausstellung jetzt im Kreishaus ( Am Rübezahlwald 7) zu sehen, begleitet von einem passenden Programm. Sie kann während der Öffnungszeiten des Kreishauses (montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 13 Uhr) besucht werden kann. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 28. August, um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Landrat Stephan Santelmann spricht ein Grußwort, die Kulturjournalistin Antje Schlenker-Kortum führt in das Thema ein. Für die musikalische Begleitung sorgen Birgit Breidenbach mit Gesang und Jan Weigelt am Piano. Die Künstlerinnen und Künstler sind anwesend.

Am Donnerstag, 4. September, um 16 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung mit ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern. Den Abschluss bildet am Mittwoch, 24. September, um 19 Uhr eine Finissage mit Podiumsdiskussion. Dabei geht es um Wald, Sturm und Klimaanpassung.

Mit auf dem Podium sind die Künstlerinnen Christine Burlon und Beatrix Rey, Stephanie Rausch, Klimaanpassungsmanagerin des Rheinisch-Bergischen Kreises, sowie Jörn Hevendehl, Leiter des Regionalforstamtes Bergisches Land. Die Moderation übernimmt Kreiskulturreferentin Anna Bründl.

Rheinisch-Bergischer Kreis

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