Der Beratungsbedarf zu Themen rund um Schwangerschaft und Familienplanung wächst stetig. Um gezielt Frauen in besonderen Notlagen zu unterstützen, startet die Beratungsstelle donum vitae unter dem Motto „Mehr Woman-Power für Frauen und Familien in Not“ eine Spendenaktion, die durch die Bethe-Stiftung unterstützt wird.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung von donum vitae

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Der Beratungsbedarf für Frauen, Paare und junge Familien rund um die Themen Schwangerschaft, Verhütung, Kinderwunsch, Umgang mit Fehlgeburten oder mit Befunden der Pränataldiagnostik steigt stetig.

Um allen Hilfesuchenden gerecht zu werden, möchten wir unsere Beratungskapazitäten ausweiten und darüber hinaus gezielt Frauen in besonderen Notlagen individuell unterstützen – sei es durch kurzfristige finanzielle Hilfe oder zusätzliche psychosoziale Angebote.

Dies können wir mit unserem regulären Budget nicht leisten und benötigen deshalb Spenden. Im Zeitraum vom 12. September bis 12. Dezember 2025 verdoppelt die Bethestiftung die Spenden bis zu einer Gesamthöhe von 5.000 €.

Diese Aktionen sind geplant

Für die Spendenverdoppelungsaktion haben wir vom 12. September bis 12. Dezember 2025 mehrere Events geplant:

  • 17.09.2025: Die Autorin Vera Zischke liest aus ihrem Buch „Ava liebt noch“ (Engel am Dom, 19 Uhr)
  • November 2025: Filmvorführung (Cineplex Bensberg)
  • 06.12.2025: Spinning Marathon (Family Fitness Bergisch Gladbach)
  • 29.11.2025: donum vitae auf dem Refrather Weihnachtsmarkt mit großer Tombola
  • 07.12.2025: Glühwein im Advent: „GaragenGlühen“ mit „Pütz und Band“ im Frankenforst. 

Einen „Nothilfefonds“ für Frauen in besonders schwierigen Situationen haben wir mit Unterstützung des Lions Club „Bergische Löwinnen“ bereits gegründet; auch diesen wollen wir weiterführen.

Das Angebot von donum vitae

Donum vitae im Rheinisch-Bergischen Kreis e.V. berät Frauen und Männer, Paare und Familien mit Kindern unter drei Jahren zu allen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Sexualität, Familienplanung und Start ins Familienleben. Zusätzlich finden Veranstaltungen zur sexuellen Bildung an Schulen statt.

Mehr zum Thema

Donum vitae: Seit 25 Jahren an der Seite der Frauen in Not

Die Beratungsstelle donum vitae wurde vor einem Vierteljahrhundert in Bergisch Gladbach gegründet, nachdem die Kirche aus der Beratung für Schwangere ausgestiegen war. Jedes Jahr führen die Mitarbeitenden mehr als 1000 Gespräche mit Frauen, die sich in der Regel in akuten Krisen- oder Notlagen befinden. Der Bedarf steigt.

Die Beratungszahlen sind in den vergangenen Jahren stetig angestiegen und überschreiten seit 2022 in jedem Jahr die Schwelle von 1.000 Beratungen in einem Jahr; etwa 35% der Erstberatungen beziehen sich auf einen Schwangerschaftskonflikt.

Alle Beratungen sind kostenlos; die Beratungsstelle wird aus öffentlichen Mitteln des Landes NRW und des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie durch Spenden finanziert. Der Verein wird durch einen rein ehrenamtlichen Vorstand vertreten: Gabriele Atug-Schmitz, Rita Böller, Svenja Hoffmann, Nicole Pahl, Dr. Barbara Voll-Peters (Vorsitzende).

Donum vitae im Rheinisch-Bergischen Kreis e.V.
Beratungsstelle: Hauptstr. 126, 51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202/10 86 50
E-Mail: info@donumvitae-rbk.de  
Website: www.donumvitae-rbk.de
Spendenkonto: IBAN DE 73 3706 2600 3626 6574 18

Über die Bethe-Stiftung

Mit einem Grundstock von 1,5 Millionen Euro errichteten Roswitha und Erich Bethe 1996 die Bethe-Stiftung, die heute über ein Stiftungskapital von über 10 Millionen Euro verfügt. Sie unterstützt die Errichtung von Kinderhospizen sowie Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche vor Gewalt und Missbrauch schützen.

Weitere Aspekte sind die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte und die Förderung von Flüchtlingsprojekten sowie der Unterstützung bei der Integration. Indem sie Spenden der Bevölkerung regelmäßig bis zur Höhe einer zugesagten Fördersumme verdoppelt, erhöht die Stiftung ihre Wirkung.

Inzwischen hat die Bethe-Stiftung rund 30 Millionen Euro ausgeschüttet. Für das geplante jüdische Museum in Köln hat die Stiftung eine Summe von bis zu 500.000 Euro bewilligt. Um das in viele kleine Gruppen zersplitterte Hospizwesen zu bündeln, gründete das Ehepaar mit anderen außerdem die Bundesstiftung Kinderhospiz und die Deutsche Kinderhospizstiftung.

Daneben initiierten sie die bisher mit sechs Millionen Euro dotierte „Stiftung Erinnern Ermöglichen“ zur Unterstützung von Studienaufenthalten in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau sowie an anderen Vernichtungsorten der nationalsozialistischen Regierung.

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