Auf der Dombach-Sander-Straße wird bereits gearbeitet, die Sanierung der Ommerbornstraße startet in zwei Wochen. Vertreter der Stadt und Baufirma beim „gemeinsamen Spatenstich“. Foto: Stadt GL

Zwischen der Herkenrather Straße und Oberlerbach bekommt die Ommerbornstraße einen neuen Asphaltbelag, die Lautstärke reduzieren und im Sommer die Temperaturen dämpfen soll. Los geht es am 6. Oktober, für mindestens drei Monate bleibt die Durchfahrt gesperrt. Die Anlieger werden nicht an den Kosten beteiligt.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Die Ommerbornstraße erhält eine neue Fahrbahndecke. Im Bereich zwischen der Herkenrather Straße und der Straße Oberlerbach soll die Sanierung ab 6. Oktober 2025 umgesetzt werden. Die neue Fahrbahndecke wird die Temperaturen im Sommer senken und die Lautstärke reduzieren. 

Für die Sanierung wird eine Befestigung aus Asphalt gewählt. Neben der grundsätzlichen Substanzverbesserung ist geplant, die oberste Asphaltschicht, die so genannte Deck- oder Verschleißschicht, mit einem leicht aufgehellten Asphalt auszuführen. Dies soll im Sommer die Temperaturen absenken und nachts die Sicht verbessern. Zudem wird für die Asphaltdeckschicht ein feinkörniges Material gewählt, das die Lärmemissionen und -immissionen absenkt.

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Neben der Sanierung der Fahrbahn werden in einem Zug defekte Abwasserschächte saniert und die vorhandenen Schachtabdeckungen sowie die Straßeneinläufe erneuert. In den Bereichen der Hausnummern 14 und 64 wird der Gehweg verbreitert.

Foto: Screenshot OpenStreetMap

Vollsperrung

Die Ommerbornstraße hat eine zu geringe Breite, um bei einer halbseitigen Sperrung die erforderliche Mindestbreite einer Fahrbahn einhalten zu können. Daher muss unter Vollsperrung gearbeitet werden.

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Mit der Sanierung der Dombach-Sander-Straße arbeitet die Stadtverwaltung eine weitere Position des langen Straßenbau-Programms ab. Die Ankündigung hat Fragen provoziert: Warum ist jetzt ausgerechnet diese Straße dran – und mit welchen Baustellen ist sonst noch zu rechnen? Wir haben die Antworten – auch zur Laurentiusstraße sowie zur Altenberger-Dom-Straße. Und eine weitere schlechte Nachricht zur Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße.

Die Markierung erfolgt in der Regel nach Fertigstellung aller Abschnitte und nach Verkehrsfreigabe. Hierfür ist keine erneute Sperrung erforderlich, da außerhalb des Berufsverkehrs im fließenden Verkehr gearbeitet wird.

Drei Bauabschnitte, 12 bis 15 Wochen

Die Arbeiten unterteilen sich in drei Bauabschnitte: Der erste Bauabschnitt reicht von Lichtenweg bis zur Herkenrather Straße und ist zugleich der aufwändigste Bauabschnitt. Der zweite Bauabschnitt wird zwischen dem Lichtenweg und der Ortstafel gebildet, der dritte Bauabschnitt zwischen der Straße Oberlerbach und der Ortstafel.

Die Bauzeit beträgt insgesamt schätzungsweise 12 bis 15 Wochen, wobei die einzelnen Abschnitte aufgrund des unterschiedlichen Aufwandes unterschiedlich lang bearbeitet werden.

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Land übernimmt Straßenbaubeiträge

In Nordrhein-Westfalen werden für Maßnahmen zur Erneuerung, Verbesserung oder Erweiterung bestehender Straßen keine Straßenbaubeiträge mehr erhoben, wenn die Maßnahmen ab dem 1. Januar 2024 beschlossen wurden bzw. werden. Der nach früherem Recht auf die Anlieger entfallende Kostenanteil wird nunmehr vom Land NRW übernommen. Den Anliegerinnen und Anliegern entstehen daher diesbezüglich durch den Ausbau keine Kosten.

Die Anliegerinnen und Anlieger wurden postalisch zu den Vorhaben informiert. Fragen können nach vorheriger Terminabsprache durch ein persönliches Gespräch im Rathaus Bensberg beantwortet werden. Darüber hinaus wird die Planung auf der städtischen Homepage hochgeladen. 

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Schön wäre es, wenn denn dann tatsächlich mal gebaut würde.
    An unserer K 41 wurde mit großem Einsatz mal wieder Halteverbote eingerichtet. Bagger abgeladen etc.
    Kein Besucher weiß mehr wo er überhaupt noch parken kann.
    Das war es…..
    Beschäftigt für die Arbeiten werden vermutlich Yetis.
    Es soll sie geben, aber es hat Sie noch keiner gesehen

  2. Ich wiederhole mich gerne:

    Die Sander Str. ist Umleitung für die Schulstr., wo die neue Kita gebaut wird.

    Die Sander Str. ist Umleitung für die Dombach-Sander-Str., lt. Planung bis 24.12.2025. Alles was aus Kürten, Herrenstrunden etc. kommt und nach Bensberg will, darf entweder durch die Innenstadt (Hauptstraße), über die offizielle Umleitung (Sander Str. und bis jetzt wie gewohnt Ommerbornstraße) oder Anwohnerstraßen etc.

    Die Sander Str. wird ab 06.10.2025 dann auch Umleitung für 5.000 PKW (Stand 2020: https://in-gl.de/2020/09/21/plakataktion-soll-tempo-30-auf-der-ommerbornstrasse-ins-bewusstsein-bringen/) von der Ommerbornstraße. Leider habe ich dazu nichts gefunden, ob evtl. die Umleitung Richtung Heidkamp über Rheinhöhenweg/Feldstr. ausgeschildert werden soll.

    Das nebenbei auch der Bürgersteig und die Ampelanlage auf der Sander Str. selbst saniert wird, habe ich erst aus dem Ratsinformationssystem entnommen. Sicher sollte es in dem Bereich, auch wenn aus der Ommerbornstraße kein Straßenverkehr kommt, eine Fußgängerampel vorhanden sein (Schule und Kindergarten).

    Hätte man das Ganze nicht entzerren können?

    Dazu wiederhole und ergänze ich dann auch:

    Das auch die a) Sanierung der Mauer an der Kürtener Str. (hinter dem Kreisel Strundepark Richtung Herrenstrunden) und b) der Abriss und Neubau mit Bezug im Jahr 2026 des Gebäudes Hauptstraße 378 (vor dem gleichen Kreisel auf gleicher Fahrspur) für ca. 2025/2026 geplant ist, soll hier nur mal erinnert werden. Dann noch c), die Stadt hatte im Strassenbauprogramm 2023 – 2027 für 2026 die Sanierung und ggf. Umgestaltung der Sander Str. geplant und Teile des Rheinhöhenweg. Sportlich!

    a) beampelte halbseitige Sperrung (https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/buergerinformationssystem/getfile.asp?id=584087&type=do)
b) https://in-gl.de/2025/02/25/neubau-fuer-fluechtlinge-bereits-fertig-geplant/
c) https://in-gl.de/bwp-content/uploads/2023/04/Anlage_1_Strassenbauprogramm_2023_2027.pdf

    Es tut sich was …

    1. Ja es tut sich was. Auf die Idee muss ein Mensch, aus der Verwaltung, der Verkehrsplanung, erst mal kommen, diese Strecken in der Form zeitgleich komplett zu sperren.

      Das spricht erneut von deutlicher Umsicht für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, und ich gehe davon aus, solche Planungen werden von mehreren Beteiligten bedacht..
      Herzlichen Dank

      Viel Erfolg für Sonntag.

    2. Weiträumig umfahren, vielleicht auch etwas früher losfahren. So ist es ganz einfach.

      Die Straßen in und um Bergisch Gladbach sind ganz einfach marode. Erstmal wird gemeckert das alles kaputt ist, dann wird gemeckert das es gerichtet wird. Bin gespannt wer alles meckert wenn die Bensberg Straße gemacht wird.

      Das wird sich nach einer Woche alles Einpendeln. Hauptsache es kann gemeckert werden.

      Ich für meinen Teil finde es gut wenn endlich was passiert und Anfang nächsten Jahres die Straße saniert ist.

      1. Wie die Arbeiten bei der Johann-Wilhelm-Lindlar-Str. und das kleine Stück Laurentiusstraße zeig(t)en – und die Liste könnte man ohne Ende erweitern – werden Zeitpläne häufig nicht eingehalten. Schaun wir mal.

        Meckern? Das die Sanierungen der Infrastruktur nicht erfolgten, ist ein Missstand. Wir müssen akzeptieren, dass wir mit dem Zustand leben müssen und nun endlich durchgeführte und zu begrüßende Arbeiten Verzögerung zur Folge haben. Ja, da hilft etwas früher auf den Weg machen (mit ÖPNV dann vielleicht auch mal 20 oder 30 Minuten, je nach Taktung). Da bin ich bei Ihnen.

        Aber der Verkehr ist ja nicht weg, er staut sich woanders. Dadurch ist der ÖPNV noch unzuverlässiger und ggf. steht auch der Rettungsdienst etc. im Stau, denn in der Stadt gibt es keine Rettungsgasse, nur alternativ nutzbare Straßen. Und die werden für das östliche Stadtgebiet, insbesondere bei den weiteren zu erwartenden Arbeiten im Strundorf immer weniger.

        Das hätte man m. E. zeitlich anders planen können und müssen.

        Und hoffentlich kommt wieder ein sehr milder Winter, denn die Sander Str. könnte dann zum Nadelöhr werden.

        PS: der Hinweis, es könnte ja woanders noch schlimmer werden, hilft in der vorhandenen Angelegenheit gar nichts – ein typisches Totschlagargument.

      2. Update: … weiträumig umfährt … man momentan die Dombach-Sander-Str. und auch die Ommerbornstr. über die Hauptstr. und je nach Abfahrtsort/Ziel die Bensberger Str.

        Auf der Webseite der Stadt GL steht nun
        „ GL-Heidkamp – Bensberger Straße
        Einbahnstraßenregelung
        13.10.2025 – 30.11.2025

        Im Rahmen des Baus des neuen ALDI-Marktes in Heidkamp wird die Bensberger Straße in Fahrtrichtung Stadtmitte auf Höhe der Zufahrt um eine Linksabbiegespur ergänzt. In diesem Zuge erfolgt eine Erneuerung des Fahrbahnabschnittes sowie eine Aufweitung der Fahrbahn kurz hinter der Einmündung Hüttenstraße bis zur Verkehrsinsel in Höhe der Märchensiedlung.

        Um die Arbeiten durchführen zu können, muss die Fahrbahn auf eine Spur verengt werden. Aufgrund dessen ist nur der Einrichtungsverkehr in Fahrtrichtung Bensberg möglich. Der aus Bensberg kommende Verkehr wird über den Rübezahlwald und Lerbacher Weg umgeleitet. Eine Weiterfahrt bis zur Hüttenstraße und das Erreichen des Industriegebietes ist weiterhin möglich.“

        Quelle: https://www.bergischgladbach.de/verkehrsstoerungen.aspx#
        Dort die PLZ 51469 … aufklappen

        Läuft …

      3. @ Vum Stock gesinn,

        Moin, ja das mit der Bensberger Straße ist ja nur eine Einbahnstraße ;-) könnte ja noch viel schlimmer werden.
        Die Kölner ist wohl auch jetzt noch dabei.

        Einfach mit einer großen Portion Humor.

        Betrachten.