Die Realschule und das Gymnasium Herkenrath erhalten ein zusätzliches Gebäude. Die Arbeiten beginnen in der kommenden Woche mit der Fällung von mindestens fünf Bäumen. Für die Anwohnerschaft ist eine Informationsveranstaltung geplant.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Auf der derzeit unbebauten Fläche südlich des Realschulgebäudes am Schulzentrum Herkenrath beginnen in der kommenden Woche die vorbereitenden Rodungsarbeiten für den geplanten Neubau eines Klassenhauses. Grundlage ist die Teilbaugenehmigung, die einen zeitnahen Start der Maßnahme ermöglicht.

Die Rodungsarbeiten beschränken sich auf fünf notwendige Baumfällungen und dienen ausschließlich der baulichen Vorbereitung des Geländes. Zwei weitere Bäume werden versucht zu erhalten, müssen jedoch ggf. ebenfalls gefällt werden. Für die Fällungen werden in Abstimmung mit StadtGrün entsprechende Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.

+ Anzeige +

Der Standort wurde im Rahmen der Planungen intensiv geprüft und stellt die funktional beste Lösung zur Umsetzung der politisch beschlossenen Schulbau-Maßnahmen dar.

Mehr zum Thema

Schulbau, kurz & knapp: IGP, OHG und andere Monsterprojekte

Es hat gedauert, bis die Parteien akzeptiert haben, dass die Stadt an einem Neubau der IGP nicht vorbeikommt und dafür eine Summe im Bereich von 160 Millionen Euro in die Hand nehmen muss. Doch nun gibt es einen Konsens, der auch von der Schule befürwortet wird. Dieses Vorhaben ist nur eins von vielen, die am Dienstag im Schulausschuss einvernehmlich diskutiert wurden. Aber nicht immer so entschieden wurden, wie es die Stadt vorgeschlagen hatte.

Mit dem neuen Gebäude in Modulbauweise reagiert die Stadt Bergisch Gladbach auf den durch die Rückkehr zum neunjährigen Bildungsgang (G9) gestiegenen Raumbedarf. Gleichzeitig wird durch den Neubau die räumliche Situation der Realschule Herkenrath deutlich verbessert und die Flächenverwendung für das Gymnasium reorganisiert.

Ergänzend zum Neubauprojekt wird auch der in die Jahre gekommene Schulhof der Realschule überarbeitet und neugestaltet. Die Flächen werden als eigenständige Maßnahmen betrachtet, sind jedoch inhaltlich miteinander verzahnt. Beide Projekte werden unter der Federführung des Fachbereichs 8 von der Schulbau GmbH realisiert.

Die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2026/27 vorgesehen.

Um interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Schulgemeinschaft umfassend über das Vorhaben zu informieren, organisiert die Stadt gemeinsam mit der Schulbau GmbH in Kürze eine Informationsveranstaltung. Die Einladung hierzu erfolgt gesondert.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

4

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Die Überschrift klingt (für mich?) deutlich dramatischer, als es letztlich ist. Es hört sich an, als stünde ein großflächiger Kahlschlag bevor. Die Fällung von fünf bzw. sieben Bäumen würde ich nicht als ‘Rodung’ bezeichnen.

  2. Kann jemans erklären, warum das Gymnasium mit der Rückkehr zu G9 einen Neubau benötigt. G9 gab es doch vor einigen Jahren schon und da hat der Platz auch ausgereicht?

    1. Ich vermute (und hoffe) mal, dass die steigenden Schülerzahlen aus den Grundschulen für den Klassen- und Raumbedarf der weiterführenden Schulen incl. der G9-Rückkehr die Ursache ist.

      Dazu braucht man beizeiten nur noch zusätzliche LehrerInnen, auch kalkuliert unter Berücksichtigung derjenigen, die altersbedingt ausscheiden werden.

    2. Ein Mitglied eines Lehrerkollegiums hat das hier einmal damit erklärt, dass sich Unterrichtsformen verändert oder erweitert haben, was einen größeren Platzbedarf nach sich zog. Mit dem Wechsel von G9 zu G8 war dieser zusätzliche Platz da, beim Wechsel zurück muss er geschaffen werden.