Die Proben für „Hänsel und Gretel“ laufen auf Hochtouren. Foto: Musiktheater Rhein-Berg e.V.

Das Musiktheater RheinBerg e.V. lädt zu einer besonderen Inszenierung der Oper „Hänsel und Gretel“ ein. In der Heidkamper Kirche zum Frieden Gottes entsteht ein musikalisches Märchen, das Profis, Laien und Generationen verbindet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Musiktheater RheinBerg e.V.

Am dritten Adventswochenende (13./14. Dezember) verwandelt sich die Kirche zum Frieden Gottes in Bergisch Gladbach-Heidkamp in einen Zauberwald. Dort verlaufen sich die Geschwister Hänsel und Gretel in der Dunkelheit und stoßen auf ein Lebkuchenhaus – über und über verziert mit den süßesten Leckereien. Doch im Inneren wartet eine böse Überraschung: die Knusperhexe.

Bekannt ist das Märchen bei Groß und Klein, doch besonders spannend und herzerwärmend ist die Inszenierung, die das Musiktheater RheinBerg e.V. auf die Bühne bringt. Das Besondere daran: Das Projekt vereint Profis und Laien, Freundschaften und neue Begegnungen, Erfahrung und Abenteuerlust – Menschen aller Generationen mit den unterschiedlichsten Talenten.

Viele Stunden wurde an Kulissen geschraubt, gemalt und gebastelt, an Kostümen genäht und an verschiedenen Orten geprobt – teilweise sogar im heimischen Wohnzimmer. Einige Sängerinnen und Sänger nahmen weite Anfahrtswege auf sich, da viele Proben in Mettmann stattfanden.

Die Brücke dorthin bildet Regisseurin Tanja Heesen, Kreiskantorin des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann und Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann. Sie arbeitet regelmäßig mit anderen Kulturschaffenden zusammen – so entstand auch der Kontakt zu Constanze Backes, die in doppelter Rolle mitwirkt: als furchteinflößende Knusperhexe und als Gastgeberin in der Mettmanner Kulturvilla, wo eine Woche vor den Bergisch Gladbacher Aufführungen eine Vorpremiere mit Klavierbegleitung stattfindet.

Neben Backes stehen weitere namhafte Sängerinnen auf der Bühne: Karla Bytnarová als Mutter, Julia Kurig Yazaki als Hänsel, Ruth-Theresa Fiedler als Gretel, Andrea Weigt als Sandmännchen und Kerstin Mally als Taumännchen. Den Vater spielt Leo Bögeholz, die Kinderchöre bilden Tanja Heesens Mettmanner Mädchenkantoreien.

Das Team des Musiktheaters Rhein-Berg. Foto: Ivan Toscanelli

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Federico Ferrari, Leiter des vhs-Orchesters Mettmann-Wülfrath. Für Bergisch Gladbach wurde Humperdincks spätromantische Oper, ursprünglich für großes Orchester komponiert, für ein kleineres Projekt-Orchester eingerichtet – mit überwiegend professionellen Musikerinnen und Musikern.

Ein Projekt, das nur durch den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten gelingen konnte – und nun in Bergisch Gladbach seine festliche Premiere feiert.

Aufführungen:
13. und 14. Dezember 2025, jeweils 15:00 Uhr
Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Str. 13, 51469 Bergisch Gladbach

Tickets:

Preise:
Erwachsene 28 €, Kinder (6–18 Jahre) 18 €

Weitere Informationen unter: www.musiktheater-rheinberg.de

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