Fotos: Achim Rieks

Persönliche und interessante Lebensgeschichten aus Schildgen sind im Rahmen eines Kurses im Himmel und Ääd aufgeschrieben worden. Entstanden sind berührende Texte, die im Begegnungscafé jetzt live vor Publikum vorgetragen wurden. Es war heiter, mal nachdenklich, und immer persönlich.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Himmel un Ääd

Die Ergebnisse des gemeinnützigen Projekts „Schildgen schreibt Geschichte – Seniorinnen und Senioren erzählen aus ihrem Leben“ wurde jetzt im Himmel un Ääd der Öffentlichkeit präsentiert. Zahlreiche Interessierte aus Schildgen und Umgebung waren der Einladung gefolgt, um die persönlichen Geschichten und Erinnerungen der Teilnehmenden zu hören.

Über einen Zeitraum von sechs Treffen hatten Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil im Rahmen eines wöchentlichen Kurses ihre Lebensgeschichten entwickelt, aufgeschrieben und in der Gruppe geteilt – professionell begleitet von Jeannette Graf, Autorin, Lektorin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Scylla Akademie. 

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Ziel des Projekts war es, prägende Erlebnisse und besondere Episoden aus dem eigenen Leben so festzuhalten, dass sie für andere – auch für jüngere Generationen – nachvollziehbar und erlebbar werden.

Entstanden sind berührende Texte, die die Teilnehmenden erstmalig live vor Publikum vorgetragen haben – es war heiter, mal nachdenklich, und immer persönlich.

Gelebte Geschichte aus Schildgen!

Begleitet wurde der Abend von einfühlsamer Klaviermusik des Pianisten Christoph Scherhag. Die Moderation übernahmen Projektleiterin Jeannette Graf und Achim Rieks vom Himmel un Ääd-Team.

Das Publikum zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt, Kreativität und Offenheit der Beiträge. Rückmeldungen betonten, wie wertvoll es sei, Lebensgeschichten aus dem eigenen Stadtteil zu hören und dadurch neue Perspektiven auf das gemeinsame Miteinander zu gewinnen.

Aus dem Projekt ist eine Broschüre entstanden, in der die Geschichten der Teilnehmenden veröffentlicht sind. Ergänzend wurden Postkarten mit prägnanten Zitaten aus den Texten gestaltet. Damit bleiben die Erinnerungen nicht nur im Rahmen des Kurses lebendig, sondern sind dauerhaft für die Stadtteilgemeinschaft zugänglich. Die Broschüre in kleiner Auflage ist gegen eine Spende im H&Ä-Café erhältlich.

Achim Rieks: „Das Projekt wurde durch die großzügige Unterstützung der „Doris Leisner / Pohl und Klaus Kuhlmann-Stiftung“ ermöglicht – ein herzliches Dankeschön dafür. Ebenso gilt der Dank Jeannette Graf und Team für die empathische und professionelle Begleitung – Last not least allen Kursteilnehmer:innen für ihre engagierten und persönlichen Beiträge. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Stärkung der lokalen Identität und des generationenübergreifenden Austauschs. Die positive Resonanz zeigt, wie groß das Bedürfnis nach Begegnung, Wertschätzung und gelebter Erinnerungskultur im Stadtteil ist“.

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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