Die CDU Rheinisch-Bergischer Kreis und der CDU-Stadtverband Bergisch Gladbach trauern um Dr. Hans-Joachim Franke, der bereits am 16. April im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Als Beigeordneter und Stadtdirektor hatte er die Entwicklung von Bensberg und Bergisch Gladbach mit gestaltet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der CDU Rhein-Berg

Mit Dr. Hans-Joachim Franke verliert unsere Region eine prägende Persönlichkeit der kommunalen Selbstverwaltung und der Landespolitik. Über Jahrzehnte hinweg hat Dr. Hans-Joachim Franke die Entwicklung von Bensberg und Bergisch Gladbach maßgeblich begleitet und mit großer Verantwortung gestaltet.

Der promovierte Jurist trat früh in den kommunalen Dienst ein und wirkte viele Jahre in leitender Funktion für die Städte Bensberg und später Bergisch Gladbach. Insbesondere als Beigeordneter prägte er über lange Zeit die Verwaltung und Entwicklung der beiden Städte. Mit hoher Fachkompetenz, großem Pflichtbewusstsein und klarer Haltung stand er für eine sachorientierte und verlässliche Kommunalpolitik.

Nach der kommunalen Neugliederung setzte er seine Arbeit in Bergisch Gladbach fort und übernahm dort weitere Verantwortung in führender Position. Von 1995 bis 1999 amtierte er als Stadtdirektor der Stadt Bergisch Gladbach. In dieser Zeit gestaltete er die Entwicklung der Stadt in wichtigen Zukunftsfragen entscheidend mit und genoss weit über Parteigrenzen hinweg hohe Anerkennung.

Auch auf Landesebene brachte Dr. Hans-Joachim Franke seine Erfahrung und seine Verbundenheit zur kommunalen Familie ein. Von 2000 bis 2005 gehörte er dem Landtag Nordrhein-Westfalen als direkt gewählter Abgeordneter für den Rheinisch-Bergischen Kreis an.

Seit seinem Eintritt in die CDU im Jahr 1971 war er unserer Partei eng verbunden. Die CDU verliert mit Dr. Hans-Joachim Franke einen überzeugten Christdemokraten, einen erfahrenen Kommunalpolitiker und einen geschätzten Ratgeber.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

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  1. Ich habe Herrn Dr. Franke kennen- und schätzen gelernt, als ich ab 1984 als sachkundiger Bürger für die SPD-Fraktion im Kulturausschuss saß. Die feine spöttische Art, mit der er die Diskussionen und wortreich, manchmal hitzig geführten, Debatten um das von der Verwaltung vorgeschlagene Kultur- und Theaterprogramm auf das sachliche Maß herunterkühlen konnte, fand ich amüsant, und sie war auf ihre eigene Weise höchst professionell und zielführend.

    Nach seiner Pensionierung hatte sich Herr Dr. Franke als Rechtsanwalt den Rechtsanwälten Winter, Jansen. Lamsfuß angeschlossen. Dort habe ich Herrn Dr. Frank bei den Donnerstagsrunden, an denen er regelmäßig teilnahm, als warmherzigen Menschen mit einer heute selten gewordenen umfassenden Bildung erlebt, er wird fehlen. RIP, Hans-Joachim Franke.