Der neue Vorstand der Grossen Bensberger KG. Foto: Habrunner/GBK

Erstmalig hat die Grosse Bensberger Karnevalsgesellschaft eine Frau an ihrer Spitze. Auf der Mitgliederversammlung wurde Silke Reiländer als neue 1. Vorsitzende gewählt. Auch weitere drei Vorstandsposten wurden neu besetzt, nachdem die bisherigen Vorstände nicht mehr antraten.

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Der neue Vorstand des größten Karnevalsvereins in Bensberg besteht nunmehr aus Rainer Furth-Quernheim (Präsident), Silke Reiländer (1. Vorsitzende), Florian Bock (2. Vorsitzender), Ulrich Kramer (Geschäftsführer), Julia Reiländer (Schatzmeisterin), Gerd Schöbel (Orga-Leiter) und Christian Ehrlich (Schriftführer).

„Ich werde mein neues Amt mit viel Frauenpower angehen“, sagte Silke Reiländer nach der Wahl in der Gaststätte Klausmann, dem Standquartier der Grossen Bensberger. Fast 70 Stimmberechtigte waren am Donnerstagabend dorthin gekommen, um an der Wahl teilzunehmen. „Besonders bedanken möchte ich mich beim bisherigen geschäftsführenden Vorstand, der eine hervorragende Arbeit geleitet hat“, sagte Reiländer weiter und ergänzte, dass sie zusammen mit den Gruppierungen des Vereins dort weitermachen wolle.

Dies zeigt schon die Zusammensetzung des neuen Vorstands, in dem die Gruppierungen Herrenreiter, Amazonen, Senat, Fördermitglieder und Aktive vertreten sind und gemeinsam die Geschicke des Vereins steuern werden. 

Die Grossen Bensberger zogen zudem das Resümee des vergangenen Geschäftsjahres. Die Karnevalsgesellschaft hat inzwischen 328 Mitglieder, ein erneuter Zuwachs. „Und tatsächlich werden wir immer jünger“, erläuterte der alte und neue Geschäftsführer Ulrich Kramer. Das Durchschnittsalter liegt nun nur noch bei 40 Jahren, was allgemein als positive Entwicklung aufgenommen wurde – es gibt also keine Nachwuchssorgen.

Für das vergangene Jahr blickte der Verein zudem kurz zurück auf 5 erfolgreiche Sitzungen und Karnevalspartys, die trotz des aufwändigen und zeitfressenden Umzugs in die Zentralwerkstatt gut angenommen wurden und weitere acht interne Veranstaltungen sowie Dutzende Ausflüge, Stammtische und ähnliches.

Auch zukünftig soll dieses große Engagement für das Brauchtum aufrecht erhalten bleiben, auch wenn es durch Auflagen und Preissteigerungen immer schwieriger wird, solche Veranstaltungen kostendeckend durchzuführen. 

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