Schloss Bensberg. Foto: Thomas Merkenich

Das Bensberger Schloss wird ab Donnerstagnachmittag zur Sicherheitszone: Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron dinieren im Vendôme und übernachten im Grandhotel – und tragen sich bei Bürgermeister Marcel Kreutz ins Goldene Buch der Stadt ein. Der Besuch geht aber nicht ohne Proteste ab.

Demonstrationen begleiten das Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstagabend auf Schloss Bensberg. Laut Polizei gibt es zwei angemeldete Versammlungen. 

Update: So ist der Protest gelaufen

Bunter Empfang für Merz und Macron in Bensberg

Rund 200 Menschen sind am Donnerstagabend zum Schloss in Bensberg gekommen, das zum Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuele Macron von einem sehr großen Polizeiaufgebot abgesperrt war. Darunter Schaulustige, viele Jugendliche und ein spontan formiertes „Bündnis gegen Sozialreformen“. Eine Fotoreportage.

Ein eigens für den Merz-Besuch gegründetes „Bündnis gegen das Reformpaket“ protestiert unter dem Motto „Solidarisch für eine gerechte Zukunft“ gegen die Sparpläne der Bundesregierung. Die beschlossenen Reformen stellen aus Sicht des Bündnisses einen Abbau der Gesundheitsversorgung, der sozialen Unterstützung, des Informationsfreiheitsgesetzes und der Klimapolitik dar.

„Wir stehen für ein solidarisches Miteinander“, sagte die die Initiatorin Lena Müllhäuser dem Bürgerportal. Sie ist Psychotherapeutin in Bensberg, Klimaaktivistin und bei den Linken aktiv. Unterstützt wird das Bündnis unter anderem von „Rösrath for Future“ und dem Netzwerk der niedergelassenen Psychotherapeut:innen des Rheinisch-Bergischen Kreises. 

Die Psychotherapeut:innen sehen durch das Reformpaket die Grundversorgung der Menschen bedroht und kämpfen daher gegen die geplanten Kürzungen. 

Auch die Linke Rhein-Berg unterstützt die Veranstaltung und ruft mit dem Slogan „Merz kommt nach Bensberg, wir kommen auf“ zur Teilnahme auf, um ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit sowie gegen Kürzungen und Ausgrenzung zu setzen.

Das Bündnis gegen das Reformpaket rechnet nach eigener Aussage mit 150 bis 200 Teilnehmer:innen der Demonstration, die ab 19.30 Uhr auf der Schlossstraße, in Höhe des Amtsgerichts, beginnt. 

Interaktive Kunstperformance

Bereits für 18 Uhr ruft das „European Peace Project“ zu einer interaktiven Kunstaktion auf. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg – Europa, Frieden, Völkerverständigung!“ fordern die Initiator:innen, „die hohe Kunst der Diplomatie wieder aufzunehmen“. Mit einer politischen Kunstperformance möchten sie die Regierenden an „ihre Pflicht der Friedensverhandlungen erinnern“, wie es im Aufruf heißt.

„Wir sagen NEIN zu allen Kriegen und verweigern uns der Militarisierung unserer Gesellschaft. Nur mit Frieden und internationaler Zusammenarbeit kann unsere Zukunft gestaltet werden“, so die Initiator:innen. Das „European Peace Project“ ist eine europaweite Bewegung, die jährlich zum Europatag am 9. Mai kreative Aktionen in vielen europäischen Ländern veranstaltet.

Die interaktive politische Kunstperformance findet ebenfalls auf der Schlossstraße 21, in Höhe des Amtsgerichts statt.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Demonstrant:innen oder die Bürger:innen den Kanzler überhaupt zu Gesicht bekommen.

Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ reisen Merz und Macron per Hubschrauber an und landen im Innenhof des Barockschlosses am Donnerstagabend. Dort steht ein gemeinsames Abendessen im Zwei-Sterne-Restaurant „Vendôme“ auf dem Programm. 

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Nach 45 Jahren am Herd: Joachim Wissler gibt Leitung des Vendôme ab

Nach 45 aktiven Jahren als Koch, davon 25 Jahre als Chef und Restaurateur des Restaurant Vendôme im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, übergibt Joachim Wissler zum 31. Oktober 2025 die kulinarische Leitung des Gourmetrestaurants an seinen langjährigen und engen Vertrauten Dennis Kuckuck.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Im Foyer des Schlosses wird Bürgermeister Marcel Kreutz „kurz“ auf Merz und Macron treffen, die sich beide ins Goldene Buch der Stadt eintragen, wie die Stadt Bergisch Gladbach auf Nachfrage mitteilt. Ein „vertiefter Austausch oder eine offizielle Begrüßung“ seien allerdings nicht geplant.

Am Freitagmorgen soll der Hubschrauber mit den beiden Staatsmännern Richtung Rhein-Erft-Kreis abheben. Anlass für die Reise von Merz und Macron ist der Deutsch-Französische Ministerrat, der am Freitagmittag im Schloss Augustusburg in Brühl stattfindet.

Sperrungen rund um das Bensberger Schloss

Details zu möglichen Sperrungen oder Verkehrsbehinderungen rund um das Bensberger Schloss nannte die Polizei nicht. Weil das Haupttreffen der Politiker in Brühl stattfindet, ist die Polizei des Rhein-Erft-Kreises federführend zuständig.

„Es wird Straßensperrungen rund um das Grandhotel geben, die kurzfristig und auch nur kurzzeitig erfolgen“, sagt ein Polizeisprecher auf Anfrage. Die Polizei werde die Dauer der Sperrungen auf „das unbedingt erforderliche Maß beschränken“. Einzelheiten zu An- und Abreise sowie sonstigen Vorkehrungen rund um den hochrangigen Besuch mache die Polizei aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht.

ist seit 2024 Redakteurin des Bürgerportals. Zuvor hatte die Journalistin und Germanistin 15 Jahre lang für den Kölner Stadt-Anzeiger gearbeitet. Sie ist unter anderem für die Themen Bildung, Schule, Kita und Familien zuständig und per Mail erreichbar: k.stolzenbach@in-gl.de

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  1. Blamieren wir uns in der Welt nicht schon genug (aufgrund der schwachen Wirtschaftslage, als Ergebnis der Politik und Entscheidungen der vielen vergangenen Jahre.)
    Und dann wollen einige, dass der deutsche Bundeskanzler mit dem Staatspräsident der Französischen Republik und Kofürst des Fürstentums Andorra nicht in einem der Top-Hotels der Region, wenn nicht sogar in Deutschland speisen.
    Der Gedanke über den Spott in den Medien weltweit löst bei mir ein ziemliches Unbehagen auf. Und alle Staaten der Welt würden überlegen, ob sie überhaupt noch Staatsbesuche in Deutschland vornehmen.

  2. An Alle, die zum Besuch vom Bundeskanzler, Herrn Merz in Begleitung des französischen Staatspräsidenten, Herrn Macron, auf Schloss Bensberg und im Wissler-3-Sterne Restaurant Vendóme etwas zu maulen haben:

    Es ist ein Staatsbesuch des Präsidenten eines befreundeten Landes, dem Vertreter der “Grande Nation”, unserem französichsen Nachbarn!
    Und nicht nur unserem deutschen Kanzler (der bislang m.E. und zugegebener Maßen den Mund immer zu voll genommen hat), insbesondere aber unserem Gast, Herrn Macron, ist unser Respekt und unsere Gastlichkeit entgegen zubringen!
    Das ist schlicht und einfach: EINE FRAGE DER EHRE!
    Und auch gegenüber Herr Merz, unserem deutschen Kanzler (der bislang m.E. und zugegebener Maßen den Mund immer zu voll genommen hat) ist das eine Frage unseres Anstandes gegenüber unserem fiktiven Staatsoberhaupt! (Herrn Steinmeier können wir ja vergessen).

    Und für Alle, die das für überzogen halten – insbeondere die anonymen Kommentaroren deren Synomyme ich hier nicht nennen will, um nicht wieder von der Redaktion herausgeworfen zu werden – : Hätte Herr Merz den Gourmet, Herrn Macron auf ein Menue in irgendeiner Fritten-, Kebab- oder Pizza-Buden längs der Kölner Strasse einladen sollen? Und übernachten? In den Monteurzimmern im Hause Kölner Strasse X ?

    Es sollte jedem klar sein, dass diese Leute Tag für Tag unglaubliches leisten – ständig unterwegs, ständig von irgendwelchen Gruppen angefeindet werden. Wollte das von uns einer – ich glaube nicht.
    Also gönnen wir den Beiden ein gutes Essen und eine traumhafte Nacht im Schlosshotel Bensberg.

  3. Hier zeigt sich wieder einmal das Fingerspitzengefühl von Politikern.
    Feudales Übernachten und Essen.

    ” Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen und sparen ” heißt es aber für uns Bürger

    1. Und deshalb sollten Staatsgäste wie der Präsident eines der wichtigsten befreundeten Länder in einer Pommesbude empfangen werden? Es geht hier nicht darum, dass ein Herr Merz und ein Herr Macron mal auf Kosten anderer lecker essen gehen, sondern um ein offizielles Treffen auf höchster zwischenstaatlicher Ebene, für das es internationale protokollarische Gepflogenheiten gibt (die man übrigens genauso in gewissen ehemaligen „Arbeiter- und Bauernstaaten“ fand oder in angeblichen Volksrepubliken im fernen Osten antrifft).

    2. “Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen”
      Bei der Speckplautze, mit der die meisten rumlaufen vermutlich auch nicht verkehrt.
      Herr Gott im Himmel, die meisten Menschen wären froh, wenn die eigene Stadt würdig ist den französischen Staatspräsidenten zu bewirten und hier heulen alle rum. Ich freue mich für die kostenlose Werbung des tollen Schloss Bensberg.

    3. Den Gürtel enger schnallen muss man in den sogenannten feudalen Restaurants.
      Wenn ich mal ( Selber zahlen wäre ich zu knistig ) zu solch feudalen Häppchen in einem “an” Laden eingeladen war, bin ich danach erstmal zum Mittagstisch beim Metzger eingekehrt.
      Also kein Neid !
      Was nützt mich feudales Übernachten, wenn ich hungrig ins Bett gehe und von einer leckeren dicken Sauerländer Bockwurst mit Senf träume.

  4. Ach Du Schreck!!!!
    Ich verstehe hier echt nicht die scheinbare Wut einiger Kommentatoren.
    Das ist “Wirtschaftswachstum”
    (Essen von gesunden Spezialitäten aus der Region im Restaurant Vendôme z.B. Bergisch/Sauerländer Ochsenbraten) . Das ist gut für die Region und die Arbeitsplätze, schafft KEINE Minijobs für die Security etc., und letztlich ist es auch noch gut für den Klimaschutz wenn die Herren von Bensberg aus nach Nörvenich fliegen werden. Man stelle sich den Tross im Stau auf der A4 vor !
    Selbst die Zufahrt zur AB wäre für die Herren Merz und Macron eine fürchterliche Zumutung !!!
    In Nörvenich kämen Sie ja sonst als eine Art “Schüttelshake” an – und das wäre belastend für die bilateralen Beziehungen !!!

    Wurde eigentlich Frau Klöckner auch zu den Konsultationen eingeladen ?
    Es braucht doch bestimmt eine “Ordnungsmacht” die auf Redezeiten hinweist und ungeliebten Zwischenrufern
    möglicherweise einen “Platzverweis” erteilen möchte ?

  5. Es allen Bevölkerungsschichten recht machen wird wohl keinem Politiker gelingen.

    Immerhin ist Herz Merz ein demokratisch gewählter Bundeskanzler und wir sollten uns glücklich schätzen noch demokratisch wählen zu dürfen.

    Warum die Bundesrepublik keinen Staatsgast in gehobenem Ambiente treffen sollte ist mir schleierhaft.

    Auch hier sollten wir froh dankbar sein, mit so einem Schloss wie es Bensberg zu bieten hat, ausgesucht worden zu sein.

    Und die Proteste ?
    Wir leben in einer Demokratie und dürfen noch unsere Meinung kund tun.

    In anderen Staaten würde es wohl vom Vorplatz des Amtsgericht in Handschellen direkt ins Amtsgericht gehen

    ……und in jeder Reform gibt es Gewinner und Verlierer

    1. So ist es. Man muss nicht mit den politischen Entscheidungen der jeweiligen Amtsträger einverstanden sein, aber es sollte doch möglich sein, die Ämter als solche zu respektieren und die Anwesenheit der Inhaber aushalten, ohne gleich (verbal oder physisch) mit Eiern und altem Gemüse zu werfen.

    2. Ja das stimmt. Blöd nur, dass es immer die gleichen Gewinner sind und meistens die gleichen Verlierer.

  6. Ob Merz und Macron auch das Kriegerdenkmal von 1885 vor dem Schloss anschauen und gemeinsam einen Kommentar entwerfen, der den kriegshetzerischen Text “Den kommenden Geschlechtern zum Vorbild” ergänzt? Siehe den Artikel im Bürgerportal “Denkmal – drüber nach!” von vor 12 Jahren! Der Bürgermeister könnte sie dabei begleiten.

    1. Hallo Herr Müller, die Herren werden sich dieses Denkmal wahrscheinlich überhaupt nicht anschauen. Denkmäler haben eine Art Teflonschicht, an denen die Blicke einfach abgleiten und man sie nicht wahrnimmt (frei nach Robert Musil). Abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen natürlich.
      Interessanter scheint mir diese Frage: Beim der Auswahl von Schloss Augustusburg als Ort für Staatsempfänge nach dem 2. Weltkrieg hat man auch darauf geachtet, dass es für diesen Ort keinen direkten NS-Bezug gibt. Für das Schloss Bensberg ist das anders (https://in-gl.de/2024/07/03/ohg-schulprojekt-fordert-mahnmal-fuer-nazi-schule-am-schloss-bensberg-napola-bergisch-gladbach/). Interessant ist also, ob die Herren Merz und Macron auch wissen bzw. diesbezüglich schlau gemacht werden, womit sich die Schüler beschäftigt haben und ob sie sich darüber unterhalten. Ob sie wohl fragen, ob das den Schülern in Aussicht gestellte Denkmal schon da ist. Letztendlich werden wir das nie erfahren, es sei denn ein interessierter Journalist stellt bei einer Pressekonferenz diese Fragen. Man hätte alternativ auch auf den ursprünglich für Staatsgäste gedachten Petersberg zum Essen und Schlafen gehen können. Das Restaurant hat da wahrscheinlich weniger Sterne, aber die Aussicht ist vielleicht schöner. Andererseits hat Schloss Bensberg natürlich einen Frankreich-Bezug, was dann wieder für diese Unterkunft spricht.

  7. Welch eine Symbolik:
    Der Multimillionärskanzler Merz übernachtet mit dem französischen Staatspräsidenten in einem Sternehotel und speist in einem Sternerestaurant während in der Stadt drumherum die Infrastruktur zerbröselt, die S 11 nur noch sporadisch fährt, die Schulen zunehmend unbrauchbar werden, im gesamten Land die Lebenshaltungkosten stark steigen und gerade ein Reformpaket verabschiedet wurde, das eher ein Kürzungspaket ist.
    Da kommt mir das Scholze Fischbrötchen, das Macron Essen durfte, fast schon sympathisch vor.

      1. @ Redaktion
        erklären Sie mir bitte mal, wofür hier nun zum zweiten mal
        Ein Kommentar gelöscht wurde
        __
        ich stimme weiterhin zu!

      2. Gerne. Das liegt daran, dass Sie keinen Kommentar gepostet hatten. Sie können hier gerne eine Entwicklung kommentieren oder ihre Meinung begründen. Ob Sie zustimmen oder nicht, interessiert die Öffentlichkeit hingegen nicht.

  8. Meiner Meinung nach ist das Verschwendung von Steuergeldern…. Man sollte das Geld besser in die Strassensanierung investieren als im teuersten Hotel der Umgebung zu übernachten….

  9. Vorallem dieses Paket wird uns alle betreffen – heute und in der Zukunft. Was Merz und seine Kollegen treiben, ist Ausdruck ihrer Verachtung für die Bürger*innen, die hart arbeiten und dadurch an diesem maroden System kaputt gehen. Wodurch das System immer weiter vernichtet wird.

    Wir müssen der Regierung zeigen, dass sie es zu weit treibt! Nicht mit uns! Es reicht!!!

    1. Solange es heißt: “Merz und Macron kommen nach Bensberg”, bin ich dabei: Herzlich willkommen.
      Wenn ich irgendwo lese, sie kommen nach Schäbbisch Gläbbisch, bin ich raus …
      ;-) :-D

      1. Die haben auch schon mal von irgendeinem Golfturnier berichtet und das Ganze in „Köln-Refrath“ angesiedelt. Deren Expertise ist mit Vorsicht zu genießen.

    2. Liebe Frau Opiela,

      ich denke, dass der Protest sich nicht gegen Herrn Macron oder gegen Herrn Merz persönlich richtet, sondern gegen die derzeitige Politik des Sparens auf Kosten der Bevölkerung. Es ist eben nicht einfach in solchen Zeiten Bundeskanzler zu sein. Es ist aber gut, dass es einen linken Protest gegen das Sparpaket gibt, und er nicht den Rechtsextremisten überlassen bleibt, die so etwas für ihre eigenen Ziele ja auch gerne nutzen. Sie selbst sprachen ja am 6. Mai bei der Diskussion über ein Parteiverbot der AfD auch einige selbstkritische Worte über ihre eigene Partei, was mir sehr gefallen hat:

      Und zitiere nun mich selbst aus:
      https://in-gl.de/2026/05/11/diskussion-ueber-parteiverbot-stoesst-auf-grosses-interesse/#comment-206416

      === Zitat ===
      Die Einstellung von Frau Brigitta Opiela hat mir gut gefallen, da sie sagte, dass mit AfD-Wählern gesprochen werden müsse. Dass man auf die Sorgen der Bürger eingehen müsse, und dass sie im Kommunalwahlkampf auf Augenhöhe mit Handwerkern gesprochen habe, die mit der AfD sympathisierten. Das war sehr glaubhaft wie sie darüber sprach, und nicht so abstrakt wie einige andere darüber sprechen, dass die Auseinandersetzung mit der AfD “politisch zu führen” sei. Sie sparte auch nicht an Kritik an ihrer eigenen Partei, der CDU. Das fand ich gut.
      === Zitat ENDE ===