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11 Kommentare zu “Update: Geheimnisvolle Kunstwerke im Gierather Wald”

  1. Schade. Sicherlich rechnet der unbekanne Künstler damit. Kunst im öffentlichen Raum ist immer angreifbar und wird anscheinend sehr unterschiedlich wahrgenommen. Es wäre allerdings schön, wenn der Austausch der Meinungen weniger destruktiv stattfinden könnte. Ich hoffe, dass der Künstler weitermacht und gehe jeden Tag sehr gespannt und aufmerksam mit meinen Hunden durch den Wald.

    ,!!!! Schade,!!!!!!!!!!!

  2. Ich glaube, an dem Waldweg “Auf der Kaule” Richtung Mediterana, hat der Künster unbekannte Künstler wieder zugeschlagen. An einer Kastanie ist ein wunderschön bemahltes Schneckenhaus
    angebracht worden.

  3. Kürzeste Definition von Fanatismus: Zerstören! Wirklich schade, dass jemand so dumm ist, diese spannenden Werke einfach umzureißen. Schön, dass es einen Blogger gibt, der ein paar Fotos gemacht hat. Zerstören ist eben einfacher als etwas zu erschaffen.

  4. Vielleicht könnte man mit dem Künstler Kontakt aufnehmen, indem man einen Infozettel an eins seiner Kunstwerke heftet?

    Ich finde die Kunstwerke auch sehr schön. Ganz unverständlich, dass es Menschen gibt, die das als störend empfinden und es kaputt machen.

  5. Thomas, ich habe den Vandalen in flagranti erwischt. Seriöser Typ, Mitte 40, der im Zustand tiefster Selbstgerechtigkeit die reflektierenden Scheiben abriss und in den Wald schmiss. Auf Ansprache, was er da tue, antwortete er: “Das ist doch grauenhaft! Man kann ja nicht mehr die unberührte Natur genießen, überall dieser Kram.” Als ich argumentierte, dass es nicht besser würde, wenn er die Sachen zerstöre und in den Wald schmeiße”, entgegnete er: “Ja, ich räume das nicht auch noch weg” Leute gibt’s …

    Die meisten Aktionen des unbekannten Künstlers weisen ja genau auf die Stellen hin, wo massive Eingriffe in die Natur stattgefunden haben und sie eben nicht mehr “unberührt” ist. Immerhin sorgen die Aktionen für heiße Diskussionen – das ist doch das Beste, was einem Künstler passieren kann.

  6. Der Künstler (oder die Künstlerin) hat am letzten Wochenende eine neue Installation gemacht: In der Nähe vom Teich (Richtung “Fünferkreuzung”) kommen nach etwa 200m einige dünnere, in etwa 1-1,50m Höhe schräg abgesägte Baumstümpfe im Fichtendickicht.

    Auf die Schnittflächen einiger Bäume hat er runde, mit Metallic-Folie beschlagene Holzscheiben verschiedener Größe und Farbe geschraubt. Man sieht sie zuerst gar nicht, stutzt dann und wundert sich schließlich über die Farbenpracht.

    Schon am Abend waren einige Scheiben abgerissen und als “Frisbee” in den Wald geworfen worden. Ich habe vier davon aufgesammelt und hinter einen größeren Baum gelegt. Mit einem Akkuschrauber und einige Schrauben könnte man es wieder richten.

    Wie ich schon schrieb: Kunst ist leider vergänglich und freie Kunst scheint zum Vandalismus einzuladen.

  7. @Thomas Danke. Sehr schön!

  8. Zumindest ein Foto von dem bunten Baum kann ich schon mal beisteuern: http://gassipods.de/wp-content/gallery/hundetreff/2011-01-23_hundetreff__003_org7014.jpg

  9. @BL Sehr interessant – gerne würden wir mehr Fotos sehen, mehr Infos lesen! Am besten in einem neuen Beitrag.

  10. Der Ring ist der Astgabel hängt noch! Gestern noch gesehen. Und es gibt schon wieder eine neue Installation kurz vor dem Löschteich – wunderschön! Wenn die Sonne scheint, mache ich neue Fotos. Seltsam, dass das die lokale Tagespresse nicht zu interessieren scheint.

  11. Da lohnt sich glatt eine Aktualisierung des Beitrags mit den neuesten Kunstwerken des unbekannten kreativen Kopfes, denn diese sind sehr gut gelungen und haben nun auch direkten Bezug zu Orten oder Geschehnissen..

    So findet sich nahe der Stelle, an der die Jäger die Wildschweine abgeschlachtet haben (und noch tagelang das Blut auf dem schneebedecktem Weg zu sehen war) ein rotes Kunstwerk in Form eines Herzes an einem Baumstumpf.

    Auch der farbige Baum an der Schonung ist toll und wunderschön anzuschauen! Oder habt Ihr schon die im Wald verstreuten, bemalten Schneckenhäuser entdeckt?

    Nur schade, dass Vandalen zweimal die oben abgebildete Stehle zerstört und entwendet haben. Der Ring in der Astgabel verschwand leider schon nach wenigen Tagen – bevor ich ihn sehen konnte.

    Kunst ist eben vergänglich… aber ich wüsste zu gern, wer der Künstler ist… :O)

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