Evelyn Barth ist Frau Wirrkopf – und dabei ist sie kein bisschen wirr. Aber dazu später. Sie wurde in Waldbröl geboren, wo sie es bis nach der kaufmännischen Lehre aushielt, und dann nach Köln floh. Doch dort fehlte ihr die Natur – und sie kam nach Bergisch Gladbach.

Evelyn Barth – alias Frau Wirrkopf

Gearbeitet hat Evelyn Barth so gut wie überall, ein echtes Allround-Talent: In Banken, Reisebüro und Montagebetrieb, in der Buchhaltung oder als Chefseketärin. Ihre eigentliche Berufung fand sie aber wohl erst, als sie an der Grundschule am Broich im Rahmen eines Minijobs zum ersten Mal mit Kindern arbeitete. Soweit zu Evelyn Barth – und ihrem Privatleben.

Denn in der Öffentlichkeit nennt sich die Hundeliebhaberin (immer in Begeleitung eines sehr sympathischen Wolfshunds namens BamBam), die mit dem Fotoapparat so gut wie mit der Tastatur umgehen kann, Frau Wirrkopf. Unter diesem Pseudonym betreibt sie ihre eigenen Blogs (Gläbbisch! Schäbbich? – Von hier blickt man auf Köln herunter, Das BamBam-Blog und Wirrkopf-Blog – lieber heimlich schlau als unheimlich doof, und tummelt sich in verschiedenen Foren im Internet.

Aber genug der Vorreden – lernen Sie Evelyn Barth mit Hilfe des iGL-Fragebogens kennen. Los geht’s, nicht lange nachdenken!

Wie starten Sie in den Tag?
Morgenmuffelig (weil Nachteule) mit einem Kakao und anschließender Hunderunde von 1 bis 2 Stunden. Danach ist es ca. 11 Uhr und  Zeit für Frühstück. Dann bin ich ansprechbar.

Was wollten Sie als Kind werden? Tierpfleger.

Und was sind Sie geworden? Bürokauffrau.

Wohin laden Sie Kollegen am liebsten ein? In den Liederkranz in der Laurentiusstraße.

Wohin gehen Sie gerne mit Freunden? Eis essen.

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Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? Dann bleib ich zuhause.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Der perfekte Tag – das ist eine Verabredung mit 10 bis 20 Hundeleuten und mindestens genau so vielen Hunden zum Wandern und Spaß haben.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein? Kakao und Fassbrause!

Was ist für Sie das größte Unglück?
Der Verlust des eigenen Hundes und Unglück im Freundeskreis.

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist …
… meine Heimatstadt, obwohl ich nicht hier geboren bin. Aber ich fühle mich hier wirklich angekommen und zuhause.

Was ist Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?
Die Lage zwischen Großstadt auf der einen Seite und der wunderbaren Landschaft des Bergischen Landes auf der anderen Seite.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem? Der Nothaushalt.

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würde ich
…  ihr einen Goldesel wünschen, denn ohne Geld geht das alles nicht, was ich toll fände.
…  Kindern und Jugendlichen mehr kostenlos nutzbare Tobeplätze wünschen. Damit meine ich keine Spielplätze mit Kletterseilgerüst und Schaukeln.
… der Stadt mehr Tourismus wünschen.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
… nochmal auf die Welt kommen und Tierpfleger werden.

Was war Ihre größte Leistung?
Dass ich den Absturz in den Hartz überlebt habe und an Körper und Seele gesund geblieben bin. Ganz alleine hätte ich das nicht geschafft. Ich hatte Hilfe von Freunden, meinem Hausarzt, einer guten Therapeutin und meinen Hunden.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Die größte Niederlage war der finanzielle Absturz. Der größte Fehler war zu glauben, dass ich Talent zum Verkäufer hätte.

Mein großes Ziel ist es, …
… gesund und unabhängig zu bleiben bis es irgendwann mal zu Ende ist.

Was ist Ihre Stärke? Mein Dickkopf..

Was ist Ihre Schwäche? Mein Dickkopf.

Wie sind Sie als Chef? War ich nie. Will und wollte ich aber auch nie sein.

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen? Nicht team- und nicht führungstauglich.

Worüber können Sie sich richtig aufregen?
Arroganz und Intoleranz gepaart mit Dummheit.

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
Menschen, denen ihre Arbeit Spaß macht, ohne gleichzeitig auch Workoholic zu sein.

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?
Menschen, die ihren Hund oder andere Tiere um den Finger wickeln können.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Fehler einzugestehen, bevor andere sie rausfinden und sie tratschend verbreiten. (Meine Mutter.)

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger erteilen?
Mir folgt keiner nach.

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?
Was haben Sie zukünftig vor? Rausfinden, was noch in mir drin steckt. Türkisch lernen? Malen lernen?  Fotostories schreiben? Schauspielern? Reportagen? Das Bambam um den Finger wickeln?

W. Schmitz-Dietsch

Verleger seit 1980 (Freizeitbörse, Bergische Illustrierte, Live! Magazin) Heute Franzz, Kultur- und Stadtmagazin im Rheinisch-Bergischen Kreis. Mitbegründer des iGL Bürgerportal Bergisch Gladbach. In Sand geboren und wohnend. Verheiratet, drei Töchter.

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4 Kommentare

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  1. Jetzt kann ich mir unter Frau Wirrkopf viel mehr vorstellen! Eine spannende Frage-Serie. Es lohnt immer mal in die Rubrik zu schauen. Man erfährt etwas rund um die Menschen in GL. H.N. schickt also Grüße an alle Befragten und Leser.

  2. Interessant!! Aber in etwa was ich mir schon dachte…;)
    Aber wer hat das Foto ausgesucht? Da sieht Sie ja fast wie ein Mann aus!