Finnischer Mutterkonzern will M-real Zanders verkaufen oder zerschlagen
Um seine Verluste in der Papiersparte einzudämmen will der Konzern seine Sparte Gohrsmühle (sprich: M-real Zanders) entweder komplett oder in Teilen verkaufen – oder auch schließen. Damit stehen 480 der rund 800 Arbeitsplätze in Bergisch Gladbach und Düren zur Disposition, erklärte M-real in einer Pressemitteilung. Bei einer Betriebsversammlung am Nachmittag ging es eher ruhig und resigniert zu – die meisten Mitarbeiter hatten angesichts der hohen Verluste mit einem solchen Schritt längst gerechnet. Nun hoffen Betriebsrat – und auch Bürgermeister Lutz Urbach -, dass die Papierfabrik nach einem Verkauf an einen oder mehrere Investoren in möglichst großem Umfang gesichert bleibt. Noch schlimmer als Bergisch Gladbach trifft es offenbar das Werk in Düren.
Quellen: iGL, KSTA, KSTA zur Zanders-Geschichte, BLZ, Kommentar BLZBLZ zur Zanders-Geschichte, Aachener Zeitung
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Diskussion über barrierefreie Fußgängerzone geht weiter
Der mit der Planung der neuen Fußgängerzone beauftragte Architekt, Gunter Fischer, debattierte mit den Fraktionsvorsitzenden und  dem Bürgermeister den schwierigen Stand der Dinge bei der geplanten Neupflasterung der Fußgängerzone. Dabei hielt Fischer offenbar an seiner Meinung fest, keine weiteren Änderungswünsche in Richtung Erhaltung von Teilen des alten Pflasters zu akzeptieren. Zudem trat ein neues Problem zutage: Wie sollen die Zugänge zu den Geschäften und Privathäusern für Menschen mit Behinderung gestaltet werden? Dazu legte Fischer einen Vorschlag vor, der Bürgermeister Lutz Urbach aber noch verbesserungswürdig erscheint. Auch der Umweltaussschuss befasste sich mit dem Thema, allerdings ohne Beschlussfassung – denn der Rat hatte ja das Thema an sich gezogen und wird am 16.5. in einer Sondersitzung entscheiden.
Quelle: Politik in BGL/Facebook (Anmeldung erforderlich, warum wir Facebook einsetzen)
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Aller Berichte über die Fußgängerzone

Umweltausschuss lehnt Tempo-30 im Rheinhöheweg ab
Die Anwohner des Rheinhöhenweges und der Feldstraße sowie der Elternrat der dortigen Awo-Kindertagesstätte hatten eine Reduzierung der Tempobeschränkung gefordert. Doch das gehe aus formalen Gründen nicht, entschied der Umweltausschuss.
Quelle: Lennart Höring per Politik in BGL/Facebook (Anmeldung erforderlich, warum wir Facebook einsetzen)
Weitere Informationen:
Alle Berichte über die Initiative am Rheinhöhenweg

Bergische Köpfe

  • Werner Schwamborn, früher Ratsherr der Grünen, zuletzt als sachkundiger Bürger der BfBB im Rat, legt sein Amt mit Protest nieder: gegen die Fundamentalopposition der vereinten Fraktion Linke/BfBB gegen die Regionale 2010 und einer angeblichen Unterwanderung der Linken durch Kurden, BLZ offline, Stellungnahme von Tomas M. Santilan/Linke
  • Kurt Weßel, Maler und Restaurator aus Bergisch Gladbach, half bei der Wiederherstellung des größten Holzfensters Europas in St. Elisabeth in Opladen mit, KSTA
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Weitere Berichte

  • Die Tanzschule Tanzetage in Bensberg feiert ihren 20 Geburtstag, u.a. mit einer Schulaufführung im AMG am 14. Mai, KSTA, Fotogalerie, Website
  • Ulrich Dörr und Manfred Schröder stellen in ihrer Galerie in Refrath seit 25 Jahren aus, KSTA
  • Grausame Unfälle und ihre Folgen zeigt eine Wanderausstellung bis zum 20.5. in der Kreissparkasse, dann geht es in die Schulen, KSTA, BLZ
  • Kreissparkasse schreibt “100pro-Integrationspreis” für Sportvereine in Rhein-Berg zum zweiten Mal aus,  KSTA offline

Die lieben Nachbarn:

  • Rösrath/Overath: Die pädagogische Arbeit der Musikschule geht unter dem Dach der VHS weiter, KSTA
  • Odenthal: Verkehrsausschuss für die Rüttelstreifen auf der L 310, KSTA offline

Das bringt der Tag

Aktualisierung: Was der Tag bringt

Diese Presseschau gibt den Stand am Morgen wieder. Tagsüber kommen laufend Nachrichten herein. Die greifen wir in unserem Twitterkanal i_GL auf – doch das ist etwas für Spezialisten. Aber ab sofort können Sie die Kurznachrichten hier bequem verfolgen. Falls Sie die Presseschau schon morgens lesen lohnt es sich also, im Laufe des Tages noch mal vorbei zu schauen. Falls Sie selbst twittern und ihre Meldungen hier erscheinen lassen wollen: markieren Sie ihre Tweets mit #gl1. Das reicht.



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  • Alle Meldungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, die aktuellsten ganz oben.
  • Automatische Aktualisierung alle 15 Minuten. Wenn Sie mit der Maus über den Kasten fahren erscheint rechts ein Schieberegler, man kann auch mit den Pfeiltasten nach unten scrollen.
  • RT steht für ReTweet ( Meldungen, die nur weitergeleitet wurden), hinter @ folgt der Absender. “RT @ksta_rbo” steht also für eine Meldung des KSTA, die aufgegriffen und an die eigenen Leser weitergeleitet wurde.

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2 Kommentare

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  1. Wenn die Stadtverwaltung sich bei Radwegen doch mal genauso streng an der §95(9) der StVO halten würde, wie bei der Ablehnung einer Einschränkung des KFZ-Verkehrs am Rheinhöhenweg.

    Hintergrund:
    https://in-gl.de/2011/03/25/radwege-keine-loesung-fuer-die-sicherheit/

    Nichtsdestotrotz muss man wohl der Stadtverwaltung am Rheinhöhenweg zustimmen, ohne nachweisbare Gefahr verbietet es der Gesetzgeber Verkehrsbeschränkungen aufzuerlegen.

    Alternativ hätte man die Straße umwidmen und ganz Heidkamp zur Tempo 30 Zone erklären müssen, Diese Art der
    Verkehrsbeschränkung ist nämlich auch ohne Gefahrenlage gestattet.