Engelbert Manfred Müller hat 40 Jahre lang als Lehrer in Leverkusen, Chile, Köln und Mexiko gearbeitet. Seit seiner Pensionierung hat er sein Malhobby (etliche Ausstellungen in Gladbach und Odenthal) gegen das Schreiben ausgetauscht. Sein Lissabon-Roman “Nur ein Schlüsselanhänger” und seine Gedichte und Erzählungen können in der Bergisch Gladbacher Stadtbücherei ausgeliehen werden. Die Prosatexte entstanden meistens im Zusammenhang mit Reisen in Lateinamerika und in Südeuropa. Seine Lyrik umfasst sowohl klassische als auch moderne Formen.

Engelbert Manfred Müller auf Exkursion

Viele Anregungen für seine Gedichte erhielt er auf Wanderungen im Bergischen. Er wohnt mit seiner Frau Sigrid in, wie er selbst sagt, “Bergisch Gladbach-Land, da wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen und die einzigen sichtbaren bzw. “ruchbaren” Gewerbetreibenden Pferde-, Schweine- und Rinderhofbesitzer und Imker sind”. Das heißt, in Bärbroich.

Er ist Mitglied des Autorenvereins Wort und Kunst und war Mitinitiator der Bürgerinitiative gegen Cross-Border-Leasing in unserer Stadt.

In letzter Zeit ist Engelbert Manfred Müller auch aktiver Mitarbeiter des Bürgerportals – und veröffentlichte hier zum Beispiel seinen bergische Kurzkrimi “Mord am Bahnhof”.

Genug der Vorrede. Kurze Fragen, schnelle Antworten.

Wie starten Sie in den Tag? Frühstück mit meiner Frau und dem Deutschlandfunk.

Was wollten Sie als Kind werden? Förster.

Und was sind Sie geworden?
40 Jahre Lehrer. Ein Beruf, der viel Raum ließ für Kreativität und hoch interessant war, mit tausend menschlichen Begegnungen.

Wohin laden Sie Kollegen/Geschäftspartner am liebsten ein?
Zu uns nach Hause.

Lesen Sie mehr:
+ Mord am Bahnhof - ein bergischer Krimi
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Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?
Wandern im Eifgenbachtal oder im Schlingenbachtal. Oder mit den Enkelkindern Spielen am Bach im Kotzbachtal.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?Unter die Dusche.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Etwas Arbeit im Garten, eine Erzählung fortsetzen oder erfolgreich beenden, eine Wanderung im Bergischen und ein Treffen mit Freunden.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein?
Aus homöopathischen Gründen keinen Kaffee, sondern Tee. Zum Essen manchmal einen Cabernet Sauvignon, am besten aus Chile, oder einen Vernaccia die San Gimignano.

Was ist für Sie das größte Unglück? Wenn es einem Familienmitglied schlecht geht.

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist …
eine erstaunliche Ansammlung von bildenden, musizierenden und schreibenden Künstlern und die Stadt mit dem schönsten Marktplatz weit und breit, wo sich manchmal Leute aus einem erlesenen Kreis von humanitär-politisch engagierten Menschen treffen.Was ist

Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?
Die Nähe zum Bergischen Land auf der einen und die Nähe zu Köln auf der anderen Seite.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?
Häufig mangelnde Transparenz in Politik und Stadtverwaltung und der Finanzmangel, der allerdings letztlich von der Bundespolitik zu verantworten ist.

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie …
– sich die Erhaltung und den sinnvollen Ausbau der noch immer relativ grünen Innenstadt wünschen,
– einen besseren Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs,
– jederzeit verfügbare Informationen der Stadtverwaltung, nicht nur zwei Stunden in der Woche in einer wenig informativen Infobox am Bahnhof.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
sich einen Lebensabend ohne langes Siechtum wünschen.

Was war Ihre größte Leistung?
Da müsste man auswählen: Zusammen mit meiner Frau die Erziehung unserer Kinder oder die freiwillige Teamarbeit an der Gesamtschule Köln-Kalk oder die Verhinderung von Cross-Border-Leasing in Bergisch Gladbach oder der Roman “Nur ein Schlüsselanhänger”.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Dass ich das Schulschwänzen bei einigen Schülern nicht verhindern konnte, so dass sie dann keinen Abschluss erhielten.

Mein großes Ziel ist es, …
zu erreichen, dass mein Roman, die 3 Erzählbände und die 3 Lyrikbände, die man in der Stadtbücherei ausleihen kann, in einem guten Verlag veröffentlich werden.

Was ist Ihre Stärke? Neugierde für alles Mögliche.

Was ist Ihre Schwäche?Gelegentliche Ungeduld.

Wie sind Sie als Chef? Da müssten Sie meine ehemaligen Schüler fragen. 

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen?
Ich freute mich, wenn Schüler mich als gerecht bezeichneten. Noch mehr, wenn sie mir ihre Sympathie ausdrückten.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Über Ungerechtigkeit.

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
Professor Werner Grünfeld, der auch mein Ausbilder war, und von dem der Satz stammt: Den Grad der Bildung erkennt man an dem Grad der Offenheit eines Menschen.

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?
Mein bester Freund, der es immer verstanden hat, zusammen mit seiner Frau Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Der Rat dieses Freundes, ich dürfe manches nicht zu sehr an mich heranlassen.

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?
Meinen Kollegen gab ich für ihre Erziehungstätigkeit den Rat der Gelassenheit, und nicht jedem pädagogischen Modeschrei sofort und ungeprüft hinterherzulaufen.
Meinen Kindern würde ich vor allem die ungeheure Bedeutung der menschlichen Kommunikation ans Herz legen.

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?
Können Sie uns einen Spruch aus Ihrer Feder nennen?
Ich weigre mich, mich schuldig zu bekennen, weil auf den gekrümmten Rücken stets das Zepter eines Herrschers schlug.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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