Angesichts der Berichterstattung über die Zukunft des Standortes  an der Reuterstraße in den lokalen Medien in den letzten Wochen und vor der Implementierung des Arbeitskreises von Experten der Schule selbst und der Stadtverwaltung tagte am 19.01.2012 die Schulkonferenz des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums. In diesem Zusammenhang verschafften sich die Mitglieder des Gremiums und Gäste aus dem Kollegium, der Eltern- und der Schülerschaft einen Einblick in die Räumlichkeiten des Schulzentrums Im Kleefeld, dessen Gebäude als zukünftiger Standort des NCG im Gespräch ist.

Dankenswerter Weise opferten Herr Rethmann, der stellvertretende Schulleiter der Realschule, und Herr Wagner, der Schulleiter der Hauptschule, ihre freie Zeit und führten die Vertreter des NCG durch ihr Gebäude. Nach ihrer Einschätzung befragt zeigten sich beide Schulleiter skeptisch, ob eine Unterbringung des Gymnasiums am Kleefeld möglich sei, da der Platzbedarf für derzeit 800 Schüler der beiden Schulen dort recht knapp bemessen sei. Außerdem äußerten sie Unverständnis darüber, dass von Seiten der Stadt die Räumlichkeiten des Schulzentrums in der Diskussion so behandelt würden, als seien sie sozusagen leer stehende Gebäude.

Und Ihre Meinung? Das NCG ist für mich ... 
Eine Sympathieaktion von Schülern, Eltern und Lehrern des NCG

Im Anschluss an den 90-minütigen Rundgang einigte sich die Schulkonferenz darauf, dass die Schulgemeinschaft weiterhin alles daran setzt, den bisherigen Standort zu sichern.

Die Schulkonferenz erteilte den Vertretern der Schule im Arbeitskreis bei der Stadt (für das Kollegium: Frau Mertens-Billmann, Frau Dr. Rivet und Herr Schmitter; für die Elternschaft: Herr Gent, Frau Weber, Frau Nasshoven-Kroelling und Herr Kranz) den dezidierten Arbeitsauftrag, in den anstehenden Gesprächen nicht nur die technische Überprüfung eines Umzuges des NCG an das Kleefeld, sondern auch immer pädagogisch durchdachtere Alternativen zur Sprache zu bringen.

Genau dies haben die Vertreter der Schule dann in der ersten Sitzung des Arbeitskreises am 20.01.2012 im Beisein von Herrn Bürgermeister Urbach und Vertretern der Stadtverwaltung unternommen. Zugleich wurden erste bauliche Aspekte, die einem Umzug des NCG an das Schulzentrum Im Kleefeld entgegenstehen, erläutert.

Im Rahmen der Sitzung wurde von Bürgermeister Urbach mehrfach betont, dass die Überlegungen ergebnisoffen stattfinden sollten. Sollte ein Umzug nicht möglich sein, müsse darüber nachgedacht werden, wie die Erhaltung des Standortes an der Reuterstraße zu bewerkstelligen sei. Weitere Gespräche zwischen Verwaltung und Schule in kleinerem Kreis wurden für den 26.01.2012 und den 06.02.2012 vereinbart.

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2 Kommentare

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  1. @Ironie: Ergebnisoffen bedingt natürlich, auch alle möglichen Ergebnisse durchführen zu können. Dafür muss man dann im Haushalt Vorsorge treffen. Wenn dort nichts geplant wäre, wäre das auch nicht möglich, und es wäre gerade nicht ergebnisoffen.

  2. Ergebnisoffen?
    Warum hat dann Herr urbach im Haushalt bei Schulschließungen genau den Betrag eingefügt, der nur bei einer Verlagerung des NCGs zustande käme?
    Wenn er ergebnisoffen planen würde, stünde dort eine 1, wie üblich.