Dort wird immer noch feste gearbeitet, aber es nähert sich dem Ende. Die Wege werden angelegt und man muss einiges an Umwegen laufen. Interessant war, zuzusehen, wie Einer nach dem Anderen versuchte, den Umweg um das alte Fachwerkhaus zu vermeiden, sich an den Bauzäunen vorbei in die Baustelle drängte, um dann zu erkennen, dass es nichts bringt. Sie schimpften natürlich. Natürlich über den Bauzaun, nicht über die eigene Dusseligkeit.

Vor dem Forum beginnt der Graben, durch den die Strunde gequetscht wird. Am Anfang ein Schmutzfanggitter.

Im Park liegen große Haufen Mutterboden für die Wiese. Aber das erkennt man nur, wenn man sich die Bauschilder anschaut.

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Ich hörte einige Stimmen von Passanten, die sich darüber aufregten, welcher Kostenaufwand hier betrieben wurde. “Das Röhrchen ist doch viel zu klein!” empörte man sich zu Recht.

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Gespannt sein darf man nun noch, wie die Strunde aus diesem Graben…

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… hier hin kommt. Denn hier soll soll sie weiterfließen.

Das beginnt hier mit einem Springbrunnen, was Gedanken über die geplanten Wassermengen weckt. Aber nicht nur das. Aus dem Graben bis zum Springbrunnen gilt es aufwärts zu fließen, oder zu pumpen. Das ganze scheint also tatsächlich nur eine nette Wasserspielerei zu werden und wird mit “Offenlegung der Strunde” nichts zu tun haben. Aber auch gar nichts. Es sei denn man will den Wasserlauf durch den Forenpark auch aufreißen und neu gestalten. Davon weiß ich aber nichts.

Meine boshaften Gedanken auf dem Weg zurück zum Bus haben mir mächtig die Laune verdorben und ich musste unbedingt einen Eisbecher essen, um wieder runterzukommen.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Seit Herbst 2012 genieße ich meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Mit dem Reporterhund BamBam erkunde ich die Stadt und die Umgebung. Dabei halte ich Ausschau nach Schönem und Ärgerlichem. Über beides...

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