Am Driescher Kreisel komme ich nur vorbei, wenn das BamBam Knabbernachschub vom Futterhaus braucht. Also sehr, sehr selten. Darum konnte ich mit der ganzen Aufregung um eine falsche Mauer am Driescher Kreuz gar nichts anfangen.

Angeblich braucht der Güterzug, der dort die Straße hin und wieder kreuzt jetzt 10 Minuten länger für diese Überquerung. Warum das? Die Straße und der Bahnübergang sind doch schon lange fertig, das Gleis seit langem in Betrieb. Warum auf einmal diese Probleme? Heute hatte ich Gelegenheit, mir den Unsinn, der dort wieder verzapft wurde, vor die Linse zu nehmen.

Das Innere des Kreisels wird nun nach vielen, vielen Monaten der Unansehnlichkeit gestaltet. Welche Version der Gestaltungsvorschläge nun zur Ausführung kommt, weiß ich nicht, aber es scheint wohl die falsche zu sein. So sieht das dort grad aus:

Und durch diese hohle Gasse muss der Zug.

Das ist zu schmal geplant. Die Waggons würden bei höhrer Geschwindigkeit zu weit ausscheren und die Mauern schrammen. Darum schleicht der Zug im Schneckentempo über die Straße und bringt den ganzen Verkehrsfluss durcheinander. Das tut er eigentlich immer, aber nun dauert halt alles noch viel länger.

So kann das nicht bleiben. Nun habe ich gehört, dass man sich wohl darüber streitet, wer die Kosten für die Änderungen übernehmen soll. Hallo? Ist das nicht Sache derjenigen, die das zu eng geplant haben? Wenn ein Planungsbüro einen Planungsfehler macht, weil was falsch gemessen oder falsch berechnet wurde, ist das doch seine eigene Schuld, oder?

Wenn Die Korrektur dann Geld kostet, ist das Lehrgeld und leider für den, der da was lernt ein finanzieller Schaden. Denn die Breite von Zügen und der Platz, den sie in Kurven brauchen, lässt sich garantiert auch richtig berechnen! Für alle Fälle kann man dann ja auch noch 10 cm Sicherheit draufrechnen.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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