Aktualisierung 24.2.2014: Nach einer weiteren Tat fasst die Polizei einen Verdächtigen

Von einer ungewöhnlich ausschweifenden Zerstörungsaktion berichtet die Polizei aus Sand. Demnach haben unbekannte Vandalen irgendwann zwischen drei Uhr und 5.30 Uhr in Sand im Kreuzungsbereicht der Herkenrather Straße, Ommerbornstraße und Sander Straße die Scheiben von 37 Autos eingeschlagen. Außerdem wurden zwei Schaufensterscheiben in dem Geschäftshaus mit Gaststätte und Bank an der Herkenrather Straße zertrümmert worden.

Diese aktualisierten Zahlen nannte die Polizei am Nachmittag, zuvor hatte sie von 12 Fahrzeugen gesprochen. Einige Betroffenen reichten aber erst im Laufe des Tages Anzeigen ein, weitere Fälle können noch hinzukommen.

Die Tatorte erstrecken sich auf die Sander Straße  (11 Taten), Schulstraße (11) und Herkenrather Straße (14).

Nach den neueren Erkenntnissen konnte die Tatzeit eingegrenzt werden. Eine Zeuge, der Sicht auf zwei der heute Morgen beschädigten Pkw  hatte, gab an, bis etwa drei Uhr gearbeitet zu haben. Bis dahin hat er keine verdächtigen Beobachtungen gemacht. Ein weiterer Anwohner gab an, er habe gegen 4:30 Uhr ein verdächtiges Geräusch gehört. Im Nachhinein kann das unter Umständen von einer eingeschlagenen Scheibe herrühren.

Die Spuren deuten bislang darauf hin, dass der oder die Täter  möglicherweise mit einem Nothammer oder mit einem vergleichbar spitzen Gegenstand zu Werk gegangen sein könnten.

Die ganze Aktion muss nach Einschätzung der Polizei einen gehörigen Lärm verursacht haben, dennoch blieben die Täter offenbar unbemerkt. Die Kreispolizei sucht Zeugen und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 02202 2050.

Betroffenen Anwohner zeigten sich entsetzt.  Auf Fotos, die auf Facebook gepostet wurden, sind  Autos zu sehen, bei denen mehrere Scheiben eingeschlagen wurden. Berichte, wonach auch in Herkenrath Autos beschädigt wurden, hat die Polizei nicht bestätigt.  (Fotos: Sabrina Werker)

Redaktion

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