Michael Schubek

Michael Schubek ist eigentlich schon immer da, seit 1987 wohnt er mit Frau und zwei Söhnen in Hand, seit Jahren engagiert er sich im Ortsverein Hand. Doch so richtig wahrgenommen hatten den Mann in Bergisch Gladbachs Politikszene kaum jemand – bis er im Dezember die Hand hob und sich bei der SPD als Bürgermeisterkandidat meldete.

Sein Argument: er steht für Veränderung – und wie man die so gestaltet, dass alle mitgenommen werden. Das hat er als Manager der Lufthansa-Tochter Cityline über Jahrzehnte im In- und Ausland bewerkstelligen müssen, das will der jetzt auch zum Wohle der Bürger der Stadt Bergisch Gladbach. Mit diesem Programm hat er die SPD-Spitze in Bergisch Gladbach überzeugt, und damit will er auch am 25. Mai die Bürgermeisterwahl gewinnen.

Unabhängig vom Wahlausgang steht auch beruflich bei dem 53-Jährigen Veränderung an: bis 2015 will er sich nach und nach aus seinem Managerjob zurückziehen und selbständig als Unternehmensberater arbeiten, dazu hat er bereits in Rösrath die SolidarConsult gegründet.

Genug der Vorrede, los geht’s.

Wie starten Sie in den Tag?
Ich mache das Frühstück für meine Frau und mich. In der Woche gibt es Müsli, am Wochenende Brötchen.

Was wollten Sie als Kind werden?
Als Kind wollte ich was mit grossen Maschinen machen und Ingenieur werden.

Und was sind Sie geworden?
Heute arbeite ich mit Menschen und behalte dabei „die Zahlen“ im Blick: Volkswirt und  kaufmännischer Leiter

Wohin laden Sie Kollegen am liebsten ein?
Ich lade sie am liebsten zu mir nach Hause ein.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie und Freunden?
Wir besuchen uns gegenseitig und gehen auch gerne mal ins Kino, Theater oder Restaurant.

Lesen Sie mehr:
Warum Michael Schubeck antritt - und wie sein Lebenslauf aussieht
Alle Beiträge über die SPD
Alle Beiträge zur Bürgermeisterwahl m 25.5.2014

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?
Ich laufe eine Runde durch den Wald.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Der beginnt mit einem gemütlichen Frühstück mit meiner Frau, beinhaltet Zeit, um in Ruhe Dinge zu erledigen, auch Sport zu treiben, Besuch der Söhne und einer gemeinsamen Unternehmung mit Freunden.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein?
Morgens schwarzer Tee, tagsüber grüner Tee und ab und zu Milchkaffee. In der Kneipe Bier, zuhause Wein.

Was ist für Sie das größte Unglück?
Ignoranz, Gleichgültigkeit, Vergessen

Michael Schubek: Beim Blick zurück sollte man Niederlagen als Lernerfolge werten.

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist …
eine liebenswürdige Stadt, die unsere Heimat geworden ist.

Was ist Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?
Die Stadt ist herrlich gelegen zwischen dem Bergischen und Köln.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?
Ungelöste Verkehrsfragen und fehlende „Stadtstruktur”

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie …  
… ausreichende und qualifizierte Kindergärten und Schulen schaffen,
ein lebendiges städtisches Leben mit Wohnmöglichkeiten für jung und alt ermöglichen,
eine aktive, engagierte Bürgerschaft mit politischen Gestaltungswillen fördern.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
… gerne mit Leichtigkeit Tiefschnee fahren können.

Was war Ihre größte Leistung?
Immer wieder neugierig zu sein, Mut für Veränderungen zu haben und die innere Unabhängigkeit zu bewahren.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler? 
Der Versuch Chinesisch zu lernen.

Mein großes Ziel ist es, …
Neue Wege der politischen Willensbildung mit den BürgerInnen und damit eine lebendigere Stadt Bergisch Gladbach zu entwickeln. Das Amt des Bürgermeister ist dafür hilfreich.

Was ist Ihre Stärke?
Wirkliches Interesse für Menschen und Ausdauer bei der Verfolgung von Zielen.

Was ist Ihre Schwäche?
Manchmal die gute Absicht wirklich jeden überzeugen zu wollen.

Wie sind Sie als Chef? Berechenbar, vertrauensvoll und optimistisch.

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen? Hoffentlich das Gleiche.

Worüber können Sie sich richtig aufregen?  Ignoranz, Unaufrichtigkeit

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
Ich habe von vielen Menschen immer etwas Anderes gelernt.

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?
Nelson Mandela, alle Menschen die hinschauen und anpacken.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

Welchen Ratschlag würden Sie Ihren Kindern erteilen?
Misserfolge in erster Linie als Lernerfolge interpretieren und sich nicht mit Anderen vergleichen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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