Ein guter Tag für die Otto-Hahn-Schulen ist der 25. März 2014: Die Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln hat über die Vergabebeschwerde in Sachen Gesamtplanung Schulsanierung beraten. Im Rahmen der Verhandlung konnten die durch einen der unterlegenen Bieter geäußerten Bedenken gegen das Vergabeverfahren ausgeräumt werden. Infolge dessen hat der Beschwerdeführer seine Eingabe zurückgezogen, so dass der Weg für die Auftragsvergabe frei ist. Das Büro smp aus Oestrich-Winkel wird als Auftragnehmer der Stadt nun die Generalplanung übernehmen.

Bürgermeister Lutz Urbach ist erleichtert über den Ausgang des Streits: „Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass wir nun endlich mit voller Kraft in die Arbeiten einsteigen können. Ich war von Anfang an überzeugt, dass das Bieterverfahren korrekt durchgeführt wurde. Diese Auseinandersetzung wurde auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler ausgetragen. Der Zeitverlust wird allerdings nicht mehr aufzuholen sein.“ Seit Oktober 2013 ruht die Auftragsvergabe, weil die Vergabebeschwerde im EU-Ausschreibungsverfahren aufschiebende Wirkung hat.

Auch Schulleiter Wolfgang Knoch vom gymnasialen Teil des Otto-Hahn-Schulzentrums ist sehr froh, dass die Hängepartie nun beendet ist: „Wir hoffen hier alle, dass es nun schnell mit der Sanierung losgehen kann. Im nächsten Jahr wird die Schule 50 Jahre alt, und das ist schon ein würdiger Anlass, das Gebäude von Grund auf zu erneuern.“

Der städtische Immobilienbetrieb plant die komplette Entkernung und den Neuaufbau der Schule von innen heraus inklusive aller technischen Einbauten; dazu zählen neben Heizung, Sanitär und Elektro auch eine sehr aufwendige Lüftungsanlage. Zwischenwände und Böden werden ebenfalls dem Abbruchhammer zum Opfer fallen; die Schule wird innen quasi in Rohbauzustand versetzt.

Kalkuliert ist ein Kostenvolumen von 18 Mio. Euro. Teilrenovierungen und -sanierungen hat es in den letzten Jahren einige gegeben, wie z.B. an Turnhalle und Labors, und auch der Schutzzaun sorgt für die Werterhaltung im Außenbereich.

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