Stadtkämmerer Jürgen Mumdey

Jürgen Mumdey bleibt auch für eine zweite Amtszeit Stadtkämmerer in Bergisch Gladbach. Am Dienstagabend wurde der 59-jährige Jurist und Finanzchef einstimmig vom Bergisch Gladbacher Stadtrat wiedergewählt. Mumdey bedankte sich bei den Ratsmitgliedern sichtlich erfreut: „Herzliches Dankeschön für dieses Ergebnis. Ich habe mich in den letzten acht Jahren immer bemüht, mit allen Fraktionen gut zusammenzuarbeiten und möchte dies auch in Zukunft fortführen“, erklärte der Stadtkämmerer in seiner kurzen Dankesrede.

Zuvor hatten sich die kleinen Ratsfraktionen der Freien Wähler, der LINKE/BfBB sowie der KIDitiative bei Mumdey für die gute und kompetente Arbeit bedankt.

Seinen Dienst trat Mumdey in Bergisch Gladbach am 1. September 2006 an, nachdem er durch Beschluss des Rates am 23. März des Jahres gewählt worden war. Seine achtjährige Amtszeit als Wahlbeamter endet demnach mit Ablauf des 31. August 2014. Wird ein Beigeordneter spätestens drei Monate vor Ablauf seiner ersten oder zweiten Amtszeit wiedergewählt, so ist er verpflichtet, diese Wahl anzunehmen.

Voraussichtlich wird Jürgen Mumdey allerdings seine zweite Amtsperiode nicht mehr in vollem Umfang ausschöpfen können, da er im Jahre 2020 die Altergrenze erreicht.

Jürgen Mumdey war nach Stationen beim Landschaftsverband Rheinland, als Rechtsamtsleiter in Hürth sowie als Sozialdezernent in der Ruhrgebietsstadt Datteln 1995 zum Oberkreisdirektor der Wesermarsch gewählt worden, wo er sich als Finanzsanierer bewährte.

Der 59-Jährige wurde im rheinischen Meckenheim geboren und wuchs in Bonn auf. Nach Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Köln arbeitete er zunächst in einer Siegburger Anwaltskanzlei, bevor er in die öffentliche Verwaltung wechselte. Bei der Stadt Bergisch Gladbach war Mumdey für die Ressorts Allgemeine Finanzen, Recht/Sicherheit/Ordnung, Bildung/Kultur/Schule/Sport und Jugend/Soziales zuständig. Das wird auch künftig so bleiben; so hat es der Stadtrat beschlossen.

Als die größten Herausforderungen der letzten acht Jahre nennt Jürgen Mumdey neben dem Ringen um Haushaltssicherung und Haushaltsausgleich an allererster Stelle die Einführung der Neuen Kommunalen Finanzwirtschaft und damit verbunden die Umstellung auf  kaufmännische Buchführung: „Das war eine echte Herkulesaufgabe, die eine unglaubliche Menge an Arbeitskraft gebunden hat.“

Weitere wichtige Themen sieht er rückblickend im Kinder- und Jugendbereich: “Hier haben wir alles daran gesetzt, ein bedarfsgerechtes Angebot aufrecht zu erhalten, auch in Zeiten knapper Kassen”.

Weitere Informationen: Alle Beiträge über Jürgen Mumdey

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