Immobilien-Wetterkarte der KSK: Preis-Hotspots von Bestandseigenheimen

Immobilien-Wetterkarte der KSK: Preis-Hotspots von Bestandseigenheimen

Auf 78 Seiten haben sich die Immobilienexperten gründlich mit der Marktlage und vor allem den Perspektiven in der Kölner Region auseinander gesetzt. Das günstige Zinsumfeld, der Mangel an sicheren alternativen Anlagemöglichkeiten und die gute Konjunktur sorgen nach Prognose der KSK weiter für eine hohe Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Stolze 3,8 Milliarden Euro, so die Erwartung, würden die Investoren für Immobilien im laufenden Jahr in der gesamten Region ausgeben.

In Köln sei der Markt zum Teil bereits so eng, das „Investoren zunehmend bereit sind, auch in andere Lagen auszuweichen.” Zentrale Lagen, Quartiere mit gutem Anschluss an den schienengebundenen Nahverkehr und neuwertige Immobilien erzielten inzwischen häufig Preise auf demselben Niveau wie die mittleren Lagen im Kölner und Bonner Stadtgebiet, sagte Matthias Wirtz, Leiter Research der KSK-Immobilien GmbH bei der Vorstellung des Marktberichtes.

Genau an der Stelle wird es für Bergisch Gladbach interessant. Aber bei weitem nicht für ganz Bergisch Gladbach. Daher sind Details wichtig. „Der aktuelle Marktbericht umfasst die Entwicklung der Immobilienmärkte in unserem Geschäftsgebiet. Dabei stellt er ein Fachwissen zur Verfügung, das bis ins kleinste Detail geht – bis zur Kenntnis einzelner Quartiere, einzelner Straßenzüge“, sagt Guido Stracke, Geschäftsführer der KSK-Immobilien GmbH.

Wir dokumentieren den gesamten Bericht weiter unten.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus Bergisch Gladbacher Sicht:

  • Die Bevölkerungsentwicklung auf Basis der jüngsten Zensuszahlen ist eher unterdurchschnittlich.
  • Auffällig ist, dass Bergisch Gladbach beim Wachstum der Zahl der Haushalte ganz weit vorne liegt: wuchs die Zahl von 2003 bis 2012 durchschnittlich um 5,5 Prozent, so ware es bei uns 10,4 Prozent. Da die Bevölkerungszahl stagniert heißt das: die Haushalte werden immer kleiner.
  • Bei den Wanderungsbewegungen profitiert Bergisch Gladbach leicht.
  • Bei der Beschäftigungsquote ist Bergisch Gladbach schwach: weniger als 50 Prozent der hier wohnenenden Arbeitnehmer arbeiten auch hier. In Gummersbach sind es 80 Prozent, in Odenthal nur 12,5 Prozent.
  • Die Kaufkraft in Bergisch Gladbach ist deutlich höher als in Köln – aber geringer als im Rest des Rheinisch-Bergischen Kreises.
  • Eine hohe Nachfrage gibt es in Bergisch Gladbach vor allem bei Doppelhaushälften im Bestand, bereits deutlich weniger bei freistehenden Einfamilienhäuser im Neubau (siehe Karten).

    Angebot und Nachfrage für Doppelhaushälften, Bestand

    Angebot und Nachfrage für freistehende Einfamilienhäuser im Neubau

  • Überdurchschnittlich stark sind Angebot und Nachfrage in Bergisch Gladbach bei den Eigentumswohnungen und Mietwohnungen im Bestand und bei Neubauten

Sehr konkret wird die KSK im Preisreport für den Rheinisch-Bergischen Kreis. Auch hier die wichtigsten Aussagen:

  • Die Bauintensität in RheinBerg ist im Vergleich zur Kölner Region eher schwach, Kürten und Bergisch Gladbach liegen hier vorne.
  • Eigentumswohnungen kosten im Schnitt knapp über 1500 Euro/Quadratmeter, das sind fünf Prozent mehr als vor vier Jahren und ebensoviel wie in Odenthal oder Overath. (Sie können die Tabelle mit einem Klick vergrößern)

    Preise für Eigentumswohnungen, Neubau und Bestand

  • Bei den Mietpreisen liegt Bergisch Gladbach mit 7,65 Euro/Quadratmeter im Schnitt weit vor den anderen Kommunen in Rheinberg, auch hier betrug der Preisanstieg in vier Jahren fünf Prozent. (Sie können die Tabelle mit einem Klick vergrößern)

    Mieten Neubau und Bestand

  • Auch bei den Preisen für Eigenheimen führt Bergisch Gladbach, das durchschnittliche freistehende Haus, egal ob neu oder gebraucht, kostet hier 433.000 Euro. (Sie können die Tabellen mit einem Klick vergrößern)

    Preise für Eigentumswohnungen, Neubau und Bestand

    Kaufpreise für Eigenheime

Sehr viel mehr Daten und Informationen stecken im gesamten Marktbericht, den wir hier dokumentieren:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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