Wenn Reiner M. Sowa in Bergisch Gladbach aus seinem Buch „Ein Bestatter auf der Flucht” liest, dann spielt der Ort meistens eine besondere Rolle. Das war schon bei der Premierenlesung im Bestattungshaus Pütz-Roth so. Und es war auch bei der Lesung an diesem Donnerstag so, im Restaurant Kaisersch Baach.

Ein altes Haus zwischen Gladbach und Bensberg, an dem ich jahrelang immer wieder mal vorbeigefahren bin. Wo ich immer wieder mal rein wollte, es aber nie geschafft habe. Darum war ich bei dieser Lesung wieder dabei und kam in den Genuss einer sehr lustigen Veranstaltung. Die Wirte Olli und Matthes hatten den Biergarten mit der nötigen Technik versehen und alle Gäste konnten trotz aufkommendem, leichten Regen im Trockenen sitzen.

Die Werke des Autors konnten wieder käuflich erworben werden.
Bis zum Beginn kümmerte sich der Autor um seine geschätzten 100 Gäste und freute sich.
Hier mit Marion Wolff, die später die Domina Gina Bloom spielte.
Gastwirt Matthes begrüßte die Anwesenden…
… und übergab nach ein paar lustigen Worten an Reiner M. Sowa.
Und los gehs mit dem Prolog: Der Bürgermeister im Keller der Kirche bei seiner Domina.

Unter den Gästen fand der Autor Corina, eine alte Freundin, die er bat, ein Kapitel gemeinsam mit ihm zu lesen.

Corina berät als Drogeriefachverkäuferin Gerd Kaschek, wie er sein ergrautes Schamhaar färben kann.
Sie hat das großartig gemacht.

Es folgte der Teil, in dem der Bestatter Ulrich Schwarz die Domina Gina Bloom aufsucht. Marion Wolff, die die Lesung auch schon in Overath im “Gina-Top” besucht hatte, war wieder dabei und las den Part der Gina Bloom.

Einmal kurz das tolle Top zeigen…
… und schnell wieder was überziehen, denn es war kalt.

Danach trat Olli Wenz aufs Podest um bei dem Kapitel mitzuwirken, in dem das Gerücht verstreut wird, dass der Bestatter Ulrich Schwartz Bürgermeister werden will.

Olli kommt im Buch original als Olli vor. Das ging einfach nicht anders, das muss so sein.
Olli liest, wie er im Buch das Kneipenpublikum “anfixt”.
Danach hatte Matthes noch einmal das Schlusswort.

Anschließend wurden Bücher verkauft und signiert. Die Gäste saßen noch lange, aßen, tranken und amüsierten sich. Der Reporterfrauchenbegleithund war willkommen und bekam nach langem, geduldigem Warten auch noch seine Streichelheiten und Aufmerksamkeit.

Zum Schluss hatten Hund und Frauchen die Ehre, vom Autor nach Hause gebracht zu werden. Wir beide danken für die Heimfahrt und für einen sehr schönen Abend!
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Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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