Der Hängeschnurbaum auf dem Parkplatz neben dem Strundepark ist tot. Der Künstler Georg Becker bearbeitet ihn mit der Kettensäge. Nach der Fertigstellung wird das Kunstwerk abgeschnitten und mitgenommen, wohin auch immer. Darüber wurde im Bürgerportal bereits berichtet. Bevor er nun weg ist, bin ich heute dort hin gegangen um mir den bearbeiteten Stamm anzusehen. Ich hatte gehofft, dass Herr Becker dort sein könnte, um ihm bei der Arbeit zuzusehen, war er aber leider nicht. So bin ich halt um den Baum herumgelaufen, hab ich von allen Seiten angesehen, fotografiert und auf mich wirken lassen.

Man sieht ganz viel in der Arbeit, wenn man sie länger anguckt. Und immer wieder etwas anderes, wenn man den Abstand zum Stamm verändert. Jemand der betet. Eine Frau, die ein Kind auf dem Arm trägt. Ist sie auch schwanger? Einen Affen, der in den Ästen turnt. Und überall guckt “es” einen an. Ich kann nur empfehlen, sich das Werk rundherum anzuschauen.

So zeigte er sich, als ich auf ihn zu ging.
Das muss man anfassen. Wie samtige Haut.
Es guckt und staunt: “Oooooh!”

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.