Archivbild. Foto: Danny Klünder

Seit Anfang des Jahres hatte die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis einen extremen Anstieg an Kellereinbrüchen in Mehrfamilienhäusern registriert, worunter zuvor schon die Leverkusener gelitten hatten. Waren in RheinBerg 2013 durchschnittlich sechs bis sieben Kellereinbrüche pro Monat zu verzeichnen, waren es im Mai schon 84, berichtet die Polizei.

Dann seien im Juli nach einem Kellereinbruch in Leverkusen ein 29-Jähriger und eine 37-Jährige aus Kürten festgenommen worden. Bei Durchsuchungen ihres Pkw und der gemeinsamen Wohnung wurde jede Menge Diebesgut sichergestellt. Der 29-Jährige gab in Vernehmungen etwa 20 Kellerreinbrüche in Leverkusen zu, die 37-Jährige ließ sich zu den Tatvorwürfen nicht ein.

Sonderermittler durchleuchten Kürtener Diebespaar

Daher wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet, die auch vom Polizeipräsidium Köln unterstützt wurde – und jetzt Vollzug meldenden: Den beiden Tatverdächtigen konnten bislang schon 328 Straftaten zugerechnet werden:

  • 201 Keller- und 21 Wohnungseinbrüche im Rheinisch-Bergischen Kreis
  • 97 Keller-, 3 Wohnungseinbrüche
  • 1 räuberischer Diebstahl in Leverkusen,
  • 3 Wohnungs- und ein Kellereinbruch sowie eine Fundunterschlagung in Köln)

Eine stolze Bilanz. Aber dennoch befinden sich die beiden Kürtener Tatverdächtige nach wie vor in Freiheit, offenbar liegt keine Fluchtgefahr vor. Aber immerhin verkündet die Polizei: „Sie werden sich aber vor Gericht verantworten müssen.“

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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