Sven Bersch (Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V.), Claudia Freihoefer (Ford Müller Car-Sharing), Frank Gatana (RheinEnergie/BELKAW), Michael Simon (Ford Müller Car-Sharing), Sarah Kästel (RheinEnergie/BELKAW), BM Lutz Urbach, Hermann-Josef Saborowski (ADFC RheinBerg/Oberberg), (verdeckt) Willi Bitter (Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V.), Christian Buchen (Mitglied Aufsichtsrat SVB, CDU), Joachim Voigtländer (Architekt), Hermann-Josef Wagner (Mitglied Aufsichtsrat SVB, CDU), Stephan Schmickler (Geschäftsführer Stadtverkehrsgesellschaft (SVB), Manfred Horatz (Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V.), Willi Schmitz (SVB).

Die Räder rollen bald für den Bau der Radstation am S-Bahnhof: Nachdem ein Betreiber gefunden, die Baugenehmigung ausgestellt und die Aufträge erteilt sind, hat das Projekt nun den nötigen „Rückenwind“, um in die entscheidende Phase der Errichtung zu gehen.

Die Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (SVB) als Bauherrin hat deshalb mit Bürgermeister Lutz Urbach als Vorsitzendem des Aufsichtsrates und Stadtbaurat Stephan Schmickler als Geschäftsführer den ersten Spatenstich gefeiert.

256 Stellplätze, eine Werkstatt für Pflege und Reparaturen und ein Verleihservice sorgen nach Fertigstellung für eine Rundumversorgung in der Stadtmitte in Sachen Fahrrad. Mindestens 50 Stunden in der Woche – auch am Wochenende – ist die Station besetzt, so hat die SVB es mit dem Betreiber, dem Fahrradnetzwerk Köln e.V., vereinbart.

In den übrigen Zeiten können Zweiräder per Ticket aus dem Automaten oder für Dauerkundschaft mit einer Chipkarte eingestellt werden, so dass rund um die Uhr Zugang und Abholung möglich sind.

Neue „Mobile Mitte GL“

Flankierend zur Dienstleistung rund um das Fahrrad werden zusätzliche Angebote gemeinsam mit der fußläufigen Anbindung an Bus und S-Bahn für eine echte Rundum-Versorgung in Sachen Mobilität sorgen: So wollen auch die Bergisch Gladbacher Car-Sharing-Anbieter FlexiCar (Wupsi) und Ford Müller hier andocken.

Die BELKAW hat zugesagt, eine Ladestation für E-Bikes einzurichten; perspektivisch sollen auch E-Mobile auftanken können, insbesondere im Falle der Bereitstellung von Carsharing-Fahrzeugen auf Elektrobasis.

Lesen Sie mehr:
Alle Beiträge zur Radstation
Alle Beiträge zum Thema Radverkehr
Alle Beiträge zum Thema Verkehr

Als äußeres Zeichen zukunftsorientierter Technik werden Photovoltaik-Module auf dem Dach der Radstation angebracht.

Last not least wird ein Anlauf- und Informationspunkt den guten Überblick über umweltfreundliche Mobilität in Stadt und Region ermöglichen, inklusive Tourismus- und Nahverkehrsangeboten. Damit erhält Bergisch Gladbach auch für Radler, die samstags oder sonntags eine Tour ins Grüne machen wollen, eine ganz neue Qualität und Attraktivität als Ziel oder Ausgangspunkt für Exkursionen ins Umland.

Als Ergebnis präsentiert sich also künftig rund um S- und Busbahnhof ein Verkehrsknotenpunkt von höchster Komplexität: die „Mobile Mitte GL“.

Kölner Fahrrad-Netzwerk übernimmt den Betrieb

Der Vertragspartner des SVB, der Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V., verspricht aufgrund seiner Struktur sowie der bestehenden engen Beziehungen zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) einen langfristigen, wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb. Der Betreibervertrag wurde zunächst über eine Laufzeit von 12 Jahren ausgehandelt. Nicht nur Verwahrung und Service, auch Unterhaltung und Reinigung des Grundstücks übernimmt das Fahrradnetzwerk.

Eigentümerin von Grundstück und Aufbauten bleibt weiterhin die SVB. Das Land Nordrhein-Westfalen hat per Förderbescheid zugesagt, 332.000 Euro als Landeszuschuss zum Bau zur Verfügung zu stellen. Die SVB rechnet mit Gesamtkosten für Grunderwerb und Baumaßnahme in Höhe von 700.000 Euro.

Die Errichtung der Radstation soll in den kommenden Monaten zügig vorangetrieben werden, so dass im Frühjahr der Betrieb eröffnet werden kann. Beteiligt am Bau sind das Architekturbüro Voigtländer als Entwurfsverfasser und Bauleitung sowie die Baufirmen Strünker und Ludwig Krämer aus Bergisch Gladbach als ausführende Unternehmen.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Was lange währt wird endlich gut!

    Schön, dass es nun mit dem Bau der Radstation Bergisch Gladbach losgeht.

    Die Radstation ist ein sinnvoller und wichtiger Baustein eines modernen Verkehrskonzepts für unsere Stadt.

    Ein gut aufeinander abgestimmter und miteinander verknüpfter Mix aus Individual-, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr kann die vorhandene Verkehrsprobleme deutlich schneller und günstiger lösen, als langjährig geplante teure zusätzliche Straßen. Zumal wir viele dieser Schritte selbst in der Hand haben.

    Dirk Steinbüchel