Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

Damit wir 2022 auf diesem Niveau und einem stabilen Fundament weitermachen können, haben wir ein Anliegen:

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit. Den Betrag können Sie frei wählen, ab 5 Euro im Monat. 


Wir hatten unsere Leser gebeten, die Download-Geschwindigkeiten ihrer Internet- Verbindungen zu testen. Die Ergebnisse finden Sie auf der Karte – und sie sind erstaunlich. Je nachdem, wo man wohnt, muss man sich häufig mit einem Schneckentempo abfinden. Aber schon wenige Straßen weiter können Spitzengeschwindigkeiten von 150 Mbit möglich sein. (Mit einem Klick auf das Kästchen in der Karte oben links können Sie die Rangliste öffnen).

Das hängt natürlich auch vom gewählten Vertrag ab. Und der Technik, Spitzengeschwindigkeiten sind nur mit Kabelverbindungen möglich. Letztlich entscheidet aber der genau Wohnort: denn auch die neuen Glasfaserkabel reichen immer nur bis zu den Verteilerkästen, das letzte Anschlussstück bis zu den Häusern ist und bleibt ein Kupferkabel. Je weiter weg vom Verteilerkasten, desto mehr Tempo geht verloren.

Einer unserer Leser kommentiert:

Habe derzeit volles Brett 150 MBit. Demnächst zwei Straßen weiter nur noch 6 MBit von der Telekom angeboten. NetCologne ist da dann doch eher der Favorit mit bald 50 MBit in Paffrath.“

Und die Beschwerden kommen nicht nur aus abgelegenen Ortsteilen. Ein weiterer Kommentar:

In der Stadtmitte ist es mit wirklich schnellem Internet auch noch nicht sonderlich weit her. 18 Mbit sind bei uns mit VDSL rauszuholen. Da wäre durchaus noch Luft nach oben…“

Darunter leiden nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen und Selbständige. Ein Leser schreibt:

1,6 MBit in Herkenrath – für nen Außendienstler mit Homeoffice ne Vollkatastrophe.“

Wie schnell ist Ihr Internet? Schreiben Sie uns, wir tragen die Daten zusammen.
Hier im Kommentarfeld, per Mail (info@in-gl.de) oder auf Facebook #gl1net.
Bitte nennen Sie Stadtteil und möglichst Straße, Anbieter und Technik (Kabel, DSL, …).
Hinweise, wie Sie ihren Wert ermitteln können, finden Sie hier.

Telekom und Netcologne haben angekündigt, in Paffrath, Sand, Nußbaum, Herkenrath, Moitzfeld und Bensberg im kommenden Jahr ihr Glasfasernetz weiter auszubauen, Netcologne will zudem die Verteilerstationen mit einer Technik ausstatten, die auch den Verkehr über die Kupferkabel beschleunigt. 100 Mbit sollten dann in diesen Stadtteilen möglich sein.

Andere Stadtteile schauen jedoch in die Röhre. Zum Beispiel in Schildgen, wo gerade mal 1,6 Mbit ankommen, und in allen anderen nicht genannten Stadtteilen sind keine Investitionen ins Netz geplant. Zwar gibt es ein Projekt des Rheinisch-Bergischen Kreises mit der Telekom für Breitband-Anschlüsse, davon profitieren aber nur die Gewerbegebiete West, Zinkhütte und Frankenforst.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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8 Kommentare

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  1. Seit NetCologne in diesem Sommer die VerLegung derVDSL Glasfaser Leitungen in Moitzfeld fertiggestellt hat, haben wir in Moitzfeld weit abseits der Hauptstraße 25Mbit Download und 5 Mbit im Upload.

    Dies soll laut NetCologne durch vectoring sogar auf 100/25 Mbit steigen .

    Ganz früher hatten wir nur 18/1 .

  2. Ich wohne im Hermann-Loens-Viertel, Willy-Brandt-Str. Es ist nur DSL 6000 verfügbar. Aktuell habe ich (bei 1&1) 4,4 MBit/s Download und 0,5 MBit/s Upload. Mehr als ungenügend. Ich hoffe es tut sich bald was, denn das ist eine Zumutung!

  3. Wohne Hermann Lönsstraße im Stadtteil Hand unmittelbar hinter der Grenze zum Ausbau gebiet der Telekom. Wir haben einen IP Anschluss der Telekom.
    Die Leitung kann 6 MBit/s beim herunterladen an und 2.4 MBit/s beim hochladen. Tatsächlich schaffe ich 832 KByte pro Sekunde und im Upload sind es sogar 264 KByte pro Sekunde. Es wäre aber schon auch in den Genuss von 50 oder 100 MBit zu kommen, der Upload von 10 oder 40 Mbit wäre auch ein traum!
    Bitte auch die Lücken schließen! Es ist echt ein unding, dass wir im Grenzgebiet vom Breitbandausbau so garnichts mitbekommen! Schade!
    Die Stadt ist zwar bemüht aber, leider sind die Unternehmen nicht interessiert Lücken zu schließen. So sieht der Breitband Flickenteppich in Schland aus. ;)

  4. Wir wohnen im Duckterather Weg ( Bergisch Gladbach Hand ). DSL Verfügbarkeit ist sehr volatil, teilweise unter 1000Mbps. Leider wird die Straße beim Glasfaserkabelausbau von Netcologne nicht berücksichtigt. Unverständlich!

  5. Wohne Richard-Zanders 65, mitten in Heidkamp.
    Bezahle 6000, bekomme 2200Mbps bei der Telekom.
    Glasfaserkabel wurde in der Straße gelegt(50m weg), ist aber für Industriegebiet Sennefelderstr. Schade und ärgerlich.

  6. Hallo,

    wir Wohnen im Hannenbusch und haben einen IP-Anschluss von der Deutschen Telekom. WIr erreichen 9,8 MBit/sek beim Download und 867 Kbit/sek beim Upload.

    Der Tarif ist 16 MBit IP Magenta Home S

    Wir würden gerne auch schnelleres Internet haben. Vielleicht passiert irgendwann ja mal was.

    viele Grüße

  7. Bei uns in der Straße wurde vor ca 2 Jahren Glasfaser verlegt, so weit ich weis für die Straßenlaternen, welche ja mit WLAN ausgestattet werden sollten. Nun liegt die Glasfaser ungenutzt in der Straße herum.

  8. Ich wohne in Refrath
    Kempershäuschen22
    Anschluss Telekom Entertain Comfort IP
    Angeblich 16 mBits garantiert, aber die Realität sieht anders aus.
    Ich denke so durchschnittlich 6 kommen an. Je nach Auslastung manchmal weniger, selten mehr.