Christian August Vulpius. Foto: Wikipedia

Christian August Vulpius. Foto: Wikipedia

Als Heinrich von Kleist auf seiner Würzburger Reise in einer Leihbibliothek ein paar Klassiker erbat, wurde er enttäuscht, so etwas führe man nicht. Stattdessen gebe es nur „lauter Rittergeschichten, rechts die Rittergeschichten mit Gespenstern, links ohne Gespenster, nach Belieben“. König dieses Genres war Christian August Vulpius, der Bruder von Goethes Christiane.

Was haben die Deutschen wirklich gelesen während ihre Klassiker schrieben? (frei nach Walter Benjamin)

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„Rinaldo Rinaldini“ zum Beispiel war ein Bestseller, übersetzt in fast alle europäischen Sprachen, sogar ins Hebräische. Vulpius ist quasi Erfinder des Serienprinzips, das uns heute unverändert vertraut ist mit „der Lindenstraße“ oder „Dallas“.

Über diese Autoren und die populäre Literatur zur Goethezeit informiert Professor Alexander Kosenina, Professor für Deutsche Literatur des 17. – 19. Jahrhunderts an der Leibnitz-Universität Hannover, in einem Vortrag auf Einladung der Goethe-Gesellschaft Bergisch Gladbach:

Donnerstag, 14. April 2016, 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Kunstmuseum Villa Zanders

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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