Foto: Sceenshot Stadt GL

Angesichts steigender Temperaturen hat die Stadt ihre Karte aktualisiert, auf der kühle Räume, schattige Flächen und Trinkwasserbrunnen verzeichnet sind – als kleiner, aber wichtiger Baustein hin zu einem klimaangepassten Stadtleben.

Wir veröffentlichen einen Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Der diesjährige Sommer könnte ein Hitzesommer werden, davon gehen Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie aus. Die Stadt Bergisch Gladbach hat für heiße Tage seit 2023 die sogenannte „Karte Kühler Orte“ eingerichtet. Dort aufgeführt sind Orte, an denen sich Bürgerinnen und Bürger vor Hitze schützen können.

Die Karte zeigt unter anderem öffentlich zugängliche und schattige Plätze, Brunnen, Wasserstellen, Parks sowie kühle Innenräume in Gebäuden auf. Dabei wurden auch familienfreundliche Orte, Spielplätze und grüne Flächen mit Aufenthaltsqualität berücksichtigt. Ziel ist es, den hitzebedingten Gesundheitsrisiken entgegenzuwirken und insbesondere ältere Menschen, Familien mit Kindern und gesundheitlich vorbelastete Personen dabei zu unterstützen, die Hitze besser zu bewältigen.

„Wir möchten helfen, unsere Stadt auf die Herausforderungen des Klimawandels mit vorzubereiten – dazu gehören auch praktische Hilfen im Alltag“, erläutert der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda. „Die Karte der kühlen Orte ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein hin zu einem klimaangepassten Stadtleben.“

Die digitale Karte ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, interaktiv die Umgebung zu erkunden und Details zu Orten sowie Anfahrtsbeschreibungen abzurufen. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, die Karte mit weiteren frei zugänglichen kühlen Orten in Bergisch Gladbach zu ergänzen. Die interaktive Karte ist auf der städtischen Website verfügbar.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

9

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Das hat die Stadt Bergisch Gladbach doch letztes Jahr schon rausgegeben und nach der Meinung der Bürger gefragt.
    Seitdem ist, *Überraschung* gar nichts passiert.
    Noch nicht mal ein Sonnensegel auf dem Spielplatz.
    Der einzige städtisch betriebene Spielplatz Der auch eine wasserspielstelle hat, Diepeschrath, ist seit Jahren kaputt.

    Kaum Trinkbrunnen, keine öffentlichen Wasserstellen wo man sich abkühlen kann keine Beschattung der Innenstadt.

    Da kann das ausgezeichnete Bürgerportal jetzt nicht zu aber es macht einfach keinen Spaß mehr sich in oder mit der Stadt Bergisch Gladbach zu beschäftigen.

    1. Ich bin nicht der Ansicht, dass die Stadtverwaltung die Aufgabe hat, das Stadtgebiet in eine Wohlfühlzone für alle Wettersituationen zu verwandeln. Wenn die Sonne kräftig scheint, kann jeder selbst Schutz davor suchen oder seine Aktivitäten entsprechend planen. Wenn es regnet oder friert, dann funktioniert das ja auch. Die Stadtverwaltung als beschützende Supernanny für jede Unannehmlichkeit? Bitte nicht!

      1. Hallo Drucker, ich stimme Ihnen zu. Das ist aber leider heute ein typisches Anspruchsdenken: “der Staat”/”die Stadt” soll es richten (=bezahlen), kosten darf es den Steuer- und Gebührenzahler aber nichts.

  2. Da wird so viel übertrieben. Es gibt noch einige wärmere Orte in Deutschland als Bergisch Gladbach.
    Vor allem in Südwestdeutschland.

    1. Stimmt – Klimawandel? Gibt es nicht, früher war es auch manchmal heiß…

      Ach Rolf, mit deinem Namen bist du doch sehr wahrscheinlich in der Zielgruppe der Menschen, für eben welche die Hitzepläne geschrieben wurden…

  3. Wenn ich auf die interaktive Karte der Stadt (s.o.) gehe, erscheint folgender Text:
    “In der Bürgerauskunft erhalten Sie keine amtliche Auskunft!
    Dieses Auskunftssystem dient lediglich zu Informationszwecken. Die Inhalte der Bürgerauskunft sind nach bestem Gewissen erstellt und geprüft worden. Es wird jedoch kein Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Daten erhoben. Eine Haftung für Schäden, die durch die Nutzung der Bürgerauskunft entstehen, ist ausgeschlossen.”

    1. Ein Browser-Problem? Ich sehe jedenfalls die Karte, wenn ich auf den Link klicke.

  4. Seit Jahren fordern wir mehr FassadenGrün, zumindest an Städtischen Gebäuden – aber nichts passiert. Dabei wäre Fassadengrün eine optimale und günstige Möglichkeit das Klima und die Luft in der Stadt zu verbessern. Vor 100 Jahren waren Villa Zanders und bis vor 10 Jahren auch die Hauptverwaltung Zanders begrünt.

    1. Hallo Markus Bollen,
      wieviele Jahre waren Bünis90/Die Grünen in Bergisch Gladbach mit der SPD in der Ratsmehrheit vertreten? Wann haben Sie wo welche Fassadenbegrünung vorgeschlagen oder sogar umgesetzt? Oder Dachflächen begrünt?