Michael Metten (2.v.r.) mit dem Fraktionsvorstand der CDU.

Eine rege Öffentlichkeitsbeteiligung am „Vorentwurf“ der Verwaltung zum neuen Flächennutzungsplan (FNP) hält der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion in Bergisch Gladbach, Dr. Michael Metten, für wünschenswert. In dem noch frühen Stadium des Verfahrens sollten die Bürgerinnen und Bürger bei den anstehenden Veranstaltungen von ihrem Recht regen Gebrauch machen, sich gründlich zu informieren und sich intensiv einzubringen, betont Metten zum Start der Öffentlichkeitsbeteiligung am FNP-Verfahren. „Für die CDU-Fraktion sind die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger ein zentraler Baustein im anstehenden Entscheidungsprozess“, so der Fraktionsvorsitzende.

Terminhinweis der Redaktion:
Dienstag, 17 Uhr: Ausschüsse beraten Öffentlichkeitsbeteiligung, Rathaus Bensberg
Samstag, 10.9.: Bürgerinformationsveranstaltung im Bergischen Löwen

Zugleich appelliert Metten an die Bürgerschaft, bei den mündlichen oder schriftlichen Meinungsbekundungen und Eingaben die notwendige Entwicklung nicht aus den Augen zu verlieren. Was schon jetzt gelte: „In dieser Stadt brauchen wir neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung – das gilt sowohl für Wohnen als auch für Gewerbe.“

„Metropolnahes Wohnen im Grünen”

Bergisch Gladbach solle weiterhin für ein „metropolnahes Wohnen im Grünen“ stehen, so Metten. „Von diesem Markenkern ausgehend müssen wir die verschiedensten – teilweise widerstreitenden – Interessen in Ausgleich bringen“, fügt er hinzu.

„Zum einen sollte Bergisch Gladbach auch künftig ein attraktiver Standort für Unternehmen sein, die Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort schaffen – und nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Gewerbesteuer leisten.

Ebenso muss familiengerechter, bezahlbarer Wohnraum gebaut werden können.“ Ein zunehmend knapper werdendes Wohnangebot in Folge des Kölner Siedlungsdrucks führe zu steigenden Mieten und Immobilienpreise“, mahnt Metten. „Ein solcher Zustand wäre besonders mit Blick auf junge Familien unverantwortlich“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende

Stadt mit Augenmaß und Verstand weiter entwickeln

Der Flächennutzungsplan sollte nach Überzeugung Mettens nach „am Ende ein Instrument sein, das den Wert, in dieser Stadt zu leben und zu arbeiten, in den kommenden 25 bis 30 Jahren steigert“. In diesem Zusammenhang könne er sich auch neuere Wohnformen, wie zum Beispiel den Bau von Mehrgenerationenhäusern, vorstellen.

Bei allen Flächenneuausweisungen dürfe man aber nicht die Lebensqualität der bereits hier lebenden Menschen aus dem Auge verlieren – neben dem Schutz der uns umgebenden Natur, die ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität in Bergisch Gladbach ist, sei dabei vor allem auf verkehrliche Lösungen zu verweisen.

„Unsere Stadt hat alle Chancen, sich mit Augenmaß und Verstand weiter zu entwickeln. Bergisch Gladbach braucht ein moderates Wachstum,“ heißt es in der persönlichen Erklärung.

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