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Hausverwalter darf sich – wie Immobilienmakler – jeder nennen. Das wird von einigen Schwarzen Schafen in der Branche ausgenutzt. Andere sind mit der Aufgabe schlicht überfordert. Daher sollten Sie Ihren Immobilienverwalter gut aussuchen. Denn er ist auch Ihr Vermögensverwalter.

Hintergrund: Varianten der Hausverwaltung
Bei der Hausverwaltung geht es grundsätzlich um zwei Dinge:

Bei der klassischen Mietverwaltung (1 Haus, 1 Eigentümer, x Wohnungen) schließt der Eigentümer mit dem Verwalter einen individuellen Vertrag über die gewünschten Leistungen ab. Beim Komplettpaket kümmert er sich dann um sämtliche Tätigkeiten, die mit dem Objekt verbunden sind.

Bei der Wohnungseigentumsverwaltung dagegen handelt es sich um Eigentümergemeinschaften (1 Haus, x Wohnungen, x Eigentümer), die einen Vertrag mit einem Hausverwalter abschließen. Auch hier kümmert sich  der Fachmann um alle anfallenden Fragen, solange es sich um das Gemeinschaftseigentum (Dach, Treppenhaus, Außenanlagen, etc.) handelt. Das Sondereigentum (das Innere der Wohnungen) bleibt außen vor. Auch hier kümmert sich Verwalter um den ganzen Papierkram und rechnet die Nebenkosten mit den Eigentümern ab.

Ein Sonderfall der Wohnungseigentumsverwaltung ist die Sondereigentumsverwaltung.  Hier wird die Betreuung der einzelnen Wohnungen mit den Eigentümern vereinbart; in der Regel handelt es sich dann um vermietete Eigentumswohnungen.

Der Hausverwalter kümmert sich um alle Belange rund um die Immobilie. Vom tropfenden Wasserhahn über die Außenanlagen und die Versicherungsverträge bis hin zur Nebenkostenabrechnung. Bei der Wohnungseigentumsverwaltung organisiert er auch die Eigentümerversammlung von A bis Z.

Für seine Arbeit berechnet er natürlich einen gewissen Betrag. Ganz grob können Sie mit etwa 25 Euro pro Monat und Wohnung rechnen. Je nach Größe des Hauses und Aufwand kann dieser Betrag allerdings deutlich nach unten und oben abweichen.

Und der Preis ist es, über den die vielen Hausverwalter auf dem Markt um Kunden werben. Ein guter Preis ist wichtig, aber lassen Sie sich nicht nur davon leiten. Denn wie gesagt, der Markt ist unreguliert. Das führt dazu, dass Mini-Unternehmen am heimischen Küchentisch gegründet werden, ohne Ausbildung, ohne Erfahrung. Es gibt auch große Unternehmen, die superbillige Preise bieten, aber am Fachpersonal sparen.

Im weniger schlimmen Fall handeln Sie sich Ärger ein. Sie können unter dem Strich auch Geld verlieren, weil der Verwalter zum Beispiel beim Aushandeln von Verträgen mit Versicherungen oder Stromversorgern nicht das rausholt, was raus zu holen wäre.

Im schlimmsten Fall wird es richtig teuer. Denn die Wohnungseigentümer zahlen in der Regel Rücklagen auf ein Konto ein, über das der Verwalter die Vollmacht hat, um anfallende Rechnungen begleichen zu können. Da kommen bei größeren Objekten höhere Summen zusammen. Und es ist schon passiert, dass plötzlich Einlagen und Hausverwalter verschwunden waren.

Aber wie finden Sie einen guten Hausverwalter? Zunächst einmal können Sie dem gesunden Menschenverstand folgen und den Eindruck prüfen, den der Anbieter, sein Büro und seine Website machen. Im zweiten Schritt sollten Sie diese Punkte gründlich untersuchen:

  1. Qualifikation (Berufsausbildung, Erfahrung, Weiterbildungen, Verbandszugehörigkeit)
  2. Erreichbarkeit (im Büro, am Telefon, Notrufnummer außerhalb der Bürozeiten)
  3. Professionalität (Bürobetrieb, Mitarbeiteranzahl/-qualifikation, Softwareeinsatz)
  4. Zuverlässigkeit (Urlaubs-/Krankheitsvertretung, Vollmachten)
  5. Referenzen (Vergleichsobjekte, Kundenbewertungen, Musterunterlagen)
  6. Versicherungen (Berufshaftpflichtversicherung, Vermögensschadenhaftpflichtversicherung)

Eine lange Checkliste bietet der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter.

Sie können die Hausverwaltung natürlich auch in die eigene Hand nehmen. Allerdings würde ich Ihnen das nur bei kleinen, sehr harmonischen Eigentümergemeinschaften empfehlen. Denn das Thema bietet großes Konfliktpotential. In der Regel werden Sie mit einem gut ausgebildeten, zuverlässigen Immobilienverwalter besser fahren. Sprechen Sie uns an, wir machen Ihnen gerne ein transparentes Angebot.

Bis zum nächsten Monat! Es grüßt Sie, Ihr Oliver Knigge

Knigge Immobilien hat sich mit dem Motto „einfach anders”  im Großraum Bergisch Gladbach als  Makler und Hausverwalter etabliert, der die bekannten Maklerklischees widerlegt. Gemeinsam mit einem Expertennetzwerk bildet das Unternehmen am Standort Laurentiusstraße/Odenthaler Straße das Immobilien-Kompetenzcenter Bergisch Gladbach. Knigge ist nicht am kurzfristigen Erfolg interessiert, sondern an langfristigen persönlichen Kundenbeziehungen. Was das heißt, ist in der Leistungsgarantie festgelegt. Mit zehn Mitarbeitern bietet Knigge den Service eines Großunternehmens, kombiniert mit der Persönlichkeit eines Familienbetriebs.

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Oliver Knigge

ist Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft sowie geprüfter Wertermittler für Immobilien (EIA). In Bergisch Gladbach geboren und aufgewachsen, hier hat er 2006 Immobilien Knigge gegründet. Er ist verheiratet, lebt in Nußbaum und ist seit Schülertagen von der Architektur fasziniert.

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