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Seit Gründung des ADFC Kreisverbandes RheinBerg-Oberberg e.V. in 2013 bin ich im Vorstand, seit Herbst 2015 Vorstandsvorsitzender.

8 Kommentare zu “Fußgängerzone ist für den Radverkehr geöffnet”

  1. Fahrradfahrer haben auf Zebrastreifen, anders als Fußgänger, keine Vorrechte. Daher ist es empfehlenswert, abzusteigen und sein Fahrrad zu schieben. Für Autofahrer sieht das so aus, als würde der Radfahrer die Straße extra langsam überqueren. Mit fahren wäre er ja viel schneller. Das ist die Folge einer 6unangepaßten Rechtslage. Radfahrer haben sich das nicht ausgedacht.

  2. sometimes it’s hard to find the words to say … im pseudo-duell kfz vs. fahrrad sind auf dem zebrasteifen beide gleichberechtigt … d.h. beide muessen aufeinander aufpassen !

    du gehn weg oder ich fahrn dich um … geht nicht / nogo !

  3. Hallo mareike maleike,

    ich habe von mangelnder Rücksicht geschrieben und nicht das Radfahrer zwingend absteigen müssen. Hier die Informationen der Polizei (https://www.polizei.nrw.de/hamm/artikel__9601.html) in Auszügen:

    Oft sind Radfahrer der Ansicht, dass sie einen Fußgängerüberweg, oder umgangssprachlich Zebrastreifen, mit dem gleichen Vorrecht überfahren dürfen, wie Fußgänger oder Rollstuhlfahrer. Dies ist leider ein Irrtum.
    […]
    Der Irrtum einiger Radfahrer, einen Zebrastreifen mit dem gleichen Vorrecht überqueren zu dürfen wie Fußgänger oder Rollstuhlfahrer, kann zu brenzligen Situationen führen. Denn für andere Verkehrsteilnehmer ist es schwerer und erst spät zu erkennen, ob ein fahrender Radfahrer einen Zebrastreifen überqueren möchte oder nicht. Kommt es in einer solchen Situation zu einem Unfall, droht dem Radfahrer eine Mitschuld.
    [….]
    Ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro droht, wenn herannahende Fahrzeugführer wegen eines kreuzenden Radfahrers ihre Fahrt verlangsamen oder unterbrechen müssen. Denn dadurch begehen Radfahrer eine vermeidbare Behinderung. Gleiches gilt für Radfahrer, die ohne anzuhalten und mit erhöhter Geschwindigkeit den Zebrastreifen bei gleichzeitiger Nutzung durch Fußgänger, Kranken- oder Rollstuhlfahrer befahren. Auch sie müssen mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen. Denn von Radfahrern wird erwartetet, dass sie Rücksicht nehmen auf die anderen Verkehrsteilnehmer und zum Beispiel absteigen oder zumindest mit Schrittgeschwindigkeit fahren.
    […]
    Absteigen müssen Radfahrer zur Überquerung des Fußgängerüberweges also nicht zwangsläufig. Dann müssen sie aber einige Spielregeln befolgen. Gelangt der fahrende Radfahrer an die Querungsstelle, so empfiehlt es sich, sich den Zebrastreifen „wegzudenken“. Mit dem Bewusstsein, keine Vorrechte zu haben, gegebenenfalls bevorrechtigten Verkehrsteilnehmern Vorrang und Vorfahrt zu gewähren und mit einem angepassten Fahrstil können sie den Fußgängerüberweg fahrend passieren.

  4. Bezüglich des Verhaltens von Fahrradfahrern am Fußgängerüberweg hier ein aufklärender Link:

    https://www.adfc-bw.de/bodenseekreis/presse/presse/article/schieben-oder-fahren-1/

  5. … see §26 (1) stvo fuszgaenger ueberwege

    … nirgendwo ! steht in der stvo, dasz man sein fahrrad ueber den zebrastreifen schieben musz … !

    die situation beruht auf §1 stvo … gegenseitiger ruecksichtnahme !

  6. Es ist richtig, dass viele Fußgängerzonen in vielen Städten für Fahrräder frei sind, und das seit vielen Jahren. In ebenso vielen scheint es wie in BGL zu sein: Fahrradfahrer sind wenig rücksichtsvoll, nutzen Fußgängerzonen, um schnell vorwärts zu kommen und behindern mit ihren Zickzackfahrten vor allem in Stoßzeiten die Zone, die eigentlich – oder ist der Wortsinn ein anderer? – für Fußgänger angelegt wurde. Ziegerichtetes Einkaufen oder gemütliches Flanieren ist nicht mehr möglich.

  7. Dann sollten die besagten Radfahrer aber auch bitte darauf achten, dass sie am >Fußgänger<überweg am Drieser Kreisel absteigen oder wenigstens äußerst vorsichtig die Straße queren! Manche fahren leider durch ohne zu schauen! Radfahrer haben eigentlich KEIN Vorrecht an einem Zebrastreifen. Nur leider wissen sie das nicht. Ganz im Gegenteil: Sie sind in solchen Situationen teilweise unberechenbar. Und wenn es dann mal knallt sind wieder die bösen Autofahrer schuldig.

  8. Das wäre toll, wenn schon so wie viele andere Städte auch, wir Bergisch Gladbacher ein gutes Miteinander, Fußgänger und Radfahrer in der Fußgängerzone schaffen würden!
    Platz ist genug.
    So ist doch jedes Fahrrad ein Auto auf der Straße weniger und ein freier Parkplatz mehr.

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