Zehn Jahre nach der Verabschiedung des Mobilitätskonzeptes 2030 erlaubt eine umfangreiche Befragung eine Zwischenbilanz. Tatsächlich hat sich das Verkehrsverhalten verändert. Das führt die Stadtverwaltung auch auf eine Vielzahl von Projekten zurück.
Schlagwort: Mobilitätskonzept
Fauler Kompromiss oder Chance? Umbau der Laurentiusstraße stößt auf geteiltes Echo
Mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer, weniger Parkplätze, Beibehaltung der Verkehrsführung: Die neuen Pläne der Stadt für die Laurentiusstraße produzieren Debatten. Immobilienmakler Felix Nagelschmidt behauptet, nur ein einziger Geschäftsinhaber wolle den Umbau. Stimmt das?
Kommunal, kurz & knapp: Shuttle, Straßenbau, Schildgen, Schlossstraße
Der Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen gibt grünes Licht für eine Verkehrsmittel der Zukunft: autonome Shuttle sollen in zehn Jahren Bensberg mit Moitzfeld und Kürten verbinden. Schwerer tut sich die Stadt mit dem Verkehr der Gegenwart: Straßensanierungen werden aufgeschoben, um Tempo 30 heftig gerungen. Wir fassen alle Debatten und (überraschend einmütigen) Entscheidungen zusammen.
Stadt bittet um Vorschläge für Fahrradstraßen
Mit der Laurentiusstraße ist das Thema Fahrradstraße nicht beendet, im Gegenteil. Ihre Umsetzung ist auf Grundlage des Mobilitätskonzeptes weiterhin erklärtes Ziel der Stadt. Wo diese Fahrradstraßen in Bergisch Gladbach eingerichtet werden sollten, dafür bittet die Stadtverwaltung jetzt die Bürger:innen um Vorschläge.
So soll die Odenthaler Straße für Radverkehr fit gemacht werden
Die Ausfallstraße im Westen der Stadt soll in ihrem engsten Bereich grundlegend umgestaltet und für Radfahrer:innen sicherer werden. Dafür müssen Autoverkehr und Anwohner:innen auf der Odenthaler Straße Nachteile in Kauf nehmen. Wir erläutern die Details.
Plädoyer für Erhöhung der Parkgebühr – und das Ende der Brötchentaste
Die Linken sind zwar nicht mehr im Stadtrat vertreten, aber über den Beschwerdeausschuss haben sie eine Anregung in den Rat eingebracht, das Parken in Bergisch Gladbach teurer zu machen. Die Stadtverwaltung stellt sich im Grundsatz hinter diese Anregung, am Dienstag berät der zuständige Ausschuss.
Stadt richtet Umweltspur von Kreisel zu Kreisel ein
Um eine Lücke im Radwegenetz zu schließen hat die Stadtverwaltung zwischen Turbokreisel und Driescher Kreisel eine der beiden Fahrspuren für Radfahrer und Busse markiert. Sie fällt für die Autos weg, was vor dem Driescher Kreuz zu Engpässen führen könnte. Das nimmt die Stadtspitze in Kauf. Bei der Verkehrswende gehe es auch darum, den Anteil von Rad, Fuß und ÖPNV zu erhöhen.
Probephase für neuen Radfahrstreifen auf der Buddestraße
Die Stadt will die umstrittenen Radfahrstreifen auf der Buddestraße in Bensberg in den Sommerferien provisorisch einrichten. In einem dreimonatigen Probebetrieb soll untersucht werden, wie sich die Reduzierung der Fahrbahnbreite für Autos auf den Gesamtverkehr auswirkt.
Fahrraddemo für eine autofreie Umweltspur an der Gohrsmühle
Am Internationalen Tag des Fahrrads verwandeln der ADFC und die Teilnehmer:innen einer Radfahrer-Demonstration eine der beiden Fahrspuren zwischen Turbokreisel und Driescher Kreisel in einen Pop-up-Radweg. Um zu zeigen, welche positiv Wirkung eine dauerhafte Umweltspur an dieser Stelle haben würde.
Zwei junge Fachkräfte packen Bergisch Gladbachs Mobilitätswende an
Neue Verkehrsangebote schaffen, die Verkehrsarten verknüpfen, den Verkehr klimafreundlicher machen – das sind die Aufgaben von Mobilitätsmanager:innen. Nach einer längeren Durststrecke hat die Stadt jetzt sogar zwei junge, gut ausgebildet Kräfte, die sich um diese Themen kümmern.
Der „Ausschuss für Radverkehr und Parkplätze“ hat getagt
Im neuen Ausschuss für strategische Stadtentwicklung und Mobilität ging es in der ersten Sitzung um einen klaren Interessenskonflikt: Die CDU kämpfte für Parkplätze und den Autoverkehr. Die Ampel-Koalition will bessere Bedingungen für Radfahrer – und lässt sich nicht mit halbherzigen Lösungen abspeisen. Verhandelt wurde vor allem über die Laurentiusstraße und die Odenthaler Straße.
Ein Überholverbot für die Hauptstraße
Mit der neuen Ratsperiode könnte im neuen „Ausschuss für strategische Stadtentwicklung und Mobilität“ für die Radverkehrspolitik in Bergisch Gladbach eine neue Zeit anbrechen. Das Thema steht gleich mehrfach auf der Tagesordnung der ersten Sitzung, unter anderem eine Vorlage der Verwaltung für die Hauptstraße. Dazu hat der ADFC drei Anregungen.
Bergisch Gladbach hat einen Klimaschutzmanager und einen Mobilitätsmanager
Die Stadtverwaltung setzt auf Nachhaltigkeit: Die Stelle des Mobilitätsmanagers ist neu besetzt und ein neuer Klimaschutzmanager eingestellt worden. Wir stellen die beiden Experten für die Themen Klimawandel, Mobilitätswende und Nachhaltigkeit vor.
Klimafreunde fordern: MobiK und Lärmaktionsplan endlich ernst nehmen
Die Arbeitsgruppen der Klimafreunde Rhein-Berg haben sich mit der Verkehrssituation in Schildgen befasst, die Fakten zusammengetragen und analysiert. Die Lage sei katastrophal, Konzepte lägen der Stadtverwaltung zum Teil schon lange vor – und sie müssten jetzt endlich umgesetzt werden.
Verkehrspolitiker: Kommt endlich in der Gegenwart an!
Die Idee der Verwaltung, den Radweg auf die untere Hauptstraße zu verschwenken, bringt (nicht nur) Kinder in Gefahr. Und sie legt offen, dass die Verkehrspolitik von gestern ist. Dabei gibt es Lösungen – für die untere Hauptstraße und für die ganze Stadt.
Verkehrspolitiker in GL: Macht endlich euren Job!
Land und Bund legen den Schalter um und fördern den Radverkehr mit aller Kraft. Jetzt ist es höchste Zeit, dass auch Bergisch Gladbach aus dem Fahrrad-Schlaf erwacht. Es geht nicht um etwas, sondern um viel mehr Radverkehr in kurzer Zeit. Ein Plädoyer.
Klimafreunde arbeiten an einer Verkehrswende in GL
Eine eigene Arbeitsgruppe der Klimafreunde Rhein-Berg kümmert sich um das Thema Verkehr – weil auf diesem Gebiet in der Autostadt Bergisch Gladbach rasch etwas geschehen muss. In einem ersten Schritt hat sie eine Reihe von Forderungen aufgestellt.
Der Tag in Bergisch Gladbach, 12.8.2019
EVK kauft Kulturhaus Zanders. Fridays-for-Future Demo löst gemischtes Echo aus. Viel Platz in Obereschbach. Kllink zahlt hohe Entschädigung. Kreuz aus Kirche gestohlen. Neue Schilder in der Fußgängerzone. Refrather sammeln für Mehrgenerationenpark.
Die Woche in Bergisch Gladbach, 13. bis 18.7.2019
Mobilitätskonzept bleibt weit hinter Zielen zurück. Krankenhäuser sehen keinen Anlass für Fusionen. Argumente für Haltestelle „Markt”. Neuer Supermarkt in Herkenrath kein Problem für Ausbau der Linie 1. Schnelles Internet in Randlagen. Ausbau Kieppemühle beginnt. Generationswechsel im Inklusionsbeirat. Café Sol fährt Angebot zurück.
Bergisch Gladbach fällt im Radklimatest erneut durch
Beim Wettbewerb der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands bleibt Bergisch Gladbach weit abgeschlagen. Das ist die Quittung dafür, dass die Stadt das eigene Mobilitätskonzept nicht durchgesetzt hat, urteilt der ADFC.
Es werde Licht – auch am Bahndamm
Es gibt eine Radroute, die Bensberg und Refrath (fast) mit der Stadtmitte verbindet – entlang des Bahndamms. Sie soll jetzt endlich beleuchtet werden. Doch damit ist nur ein Teil der Probleme gelöst, kritisiert der Radler-Verein ProVelo.
ADFC fordert einen Radweg neben der S11
Mit der Erweiterung der S 11 gibt es die einmalige Gelegenheit, einen dringend benötigten Radweg nach Köln anzulegen. Die Stadt hält dagegen – aber ihre Argumente ziehen nicht, urteilt der ADFC.
Menschengerecht statt autogerecht
Zum Schluss der Serie „Unangenehm anders” drehen wir die Perspektive: Was muss geschehen, damit Bergisch Gladbach angenehmer wird? Dabei spielt der Verkehr eine zentrale Rolle. Gefragt sind bessere Angebote für Radfahrer und Fußgänger.
Stadt verteidigt Verkehrsprojekt in der „Rosenhecke”
Es ist keine Fotomontage und auch kein Pool, sondern eine Elterntaxi-Haltestelle – die in der Straße Rosenhecke in Bensberg bei Anwohnern auf viel Kritik und Spott stößt. Die Stadt erklärt, was Sache ist.
Stadt beerdigt den „Runden Tisch Radverkehr”
Die Stadt hat den „Runde Tisch Radverkehr“ abgesagt. Das ist eine Folge der Politik von CDU und SPD: sie haben die Verwaltung so mit Anträgen überhäuft, dass für eine Umsetzung des Mobilitätskonzepts keine Ressourcen mehr übrig bleiben, urteilt der Fahrradclub.
Der Kreis treibt das Thema Mobilität weiter voran
Mit 18 neuen kommunalen Mobilitätsmanagern will der Kreis zukunftsfähige Angebote aller Verkehrsmittel unterstützen: von Auto, Bus und Bahn über Fahrrad und Fußverkehr bis hin zum Mitfahrauto.
„Politik macht Öffnung der Fußgängerzone zur Farce”
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, die Initiative Pro Velo und der Verkehrsclub Deutschland haben zur Teilöffnung der Gladbacher Fußgängerzone für Radfahrende ein klar Meinung.
Stadt feiert Teil-Öffnung der Fußgängerzone
Aus der Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer ist zwar nur eine Teil-Öffnung geworden; dennoch ist das aus Sicht der Verwaltung ein Schritt für eine fahrradfreundliche Stadt. Das soll am 14. April offiziell umgesetzt werden.
FDP fordert Sofort-Maßnahmen zum Mobilitätskonzept
Die Bürgerinfo des „Arbeitskreis Rechtrheinischer Verkehr“ im Februar hat deutlich gezeigt: Das Mobilitätskonzept der Stadt ist ungenügend. Daher fordert die FDP eine rasche lösungsorientierte Überarbeitung.
Schildgen: dringlichste „Baustelle für Mobilitätskonzept“
Bei einer Überarbeitung des Mobilitätskonzeptes sollte die Verwaltung vor allem Schildgen in den Blick nehmen. Das ist nicht geschehen; nun fordert die FDP erneut eine qualifizierte Verkehrsuntersuchung.
Ein „verlorener Bürgersteig“ in der Scheidtbachstraße
Als der Autor feststellt, dass der Fußweg in der Scheidtbachstraße ins Leere läuft, stellt er einen Antrag beim „Ausschuss für Anregungen und Beschwerden“: Die Straße soll Einbahn- und Fahrradstraße werden.
Das Thema Mobilität bewegt den Kreis
Der ÖPNV und die Verknüpfung der Verkehrsmitteln: Diesen Themen muss sich Mobilitätskonzept RheinBerg stellen. Das ergab eine große Regionalkonferenz, die mehr als 120 Ideen erarbeitete.
Radeln in der Fußgängerzone: Miteinander läuft’s
Im April wird die Fußgängerzone für Radfahrer geöffnet. Eine gute Sache, urteilt der ADFC. Dafür hat er Argumente – und viele Tipps, wie das Miteinander von Radfahrern und Fußgängern klappen kann.
Probezeit für Radfahrer in der Fußgängerzone
Bei der Bevölkerung stößt die geplante Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer auf große Vorbehalte, die Fachleute versprechen sich viel davon. Dennoch soll es zunächst eine Testphase geben.
Fußgängerzone soll bald für Radfahrer geöffnet werden
Die Öffnung der Gladbacher Fußgängerzone für Radfahrer ist umstritten, aber grundsätzlich schon 2016 beschlossen worden. Im Frühjahr soll das Radverbot nun fallen und eine „Zone des Miteinanders” entstehen – nach einer intensiven Informationskampagne.
AUKIV: Ein schlechter Rat für Radfahrer
Immer wieder ging es in dieser Ausschusssitzung um den Radverkehr: auf der Buddestraße und der Kölner Straße, im Busbahnhof und auf dem Bahndamm, in der Fußgängerzone. Und immer wieder zogen die Radfahrer den Kürzeren. Das hat offenbar Methode.
