Die VHS nimmt sich in ein brisantes Thema vor: Migranten vom Balkan, die in Deutschland nur geduldet werden. Ein Vortrag befasst sich mit der Frage, wie diskriminierte Gruppe integriert werden können. 

Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow befasst sich am kommenden Dienstag in der VHS mit etwas „anderen“ Migrationswellen. In den letzten Jahren kamen Menschen vor allem aus Albanien, Kosovo, Mazedonien, Rumänien oder Bulgarien nach Deutschland. Sie alle hatten die Hoffnung, in Deutschland arbeiten, lernen, wohnen und besser leben zu können.

Die hohe Zahl dieser Migranten führte dazu, dass die Aufnahmebedingungen für diese Menschen immer strenger reglementiert wurden. Sie werden geduldet und können jederzeit abgeschoben werden. Einige sind voll integriert, immer mit dem Wissen, jederzeit gehen zu müssen. Aber in den Herkunftsländern gibt es keine Chancen für sie weil sie z. B. zu diskriminierten Bevölkerungsgruppen gehören oder zu unterprivilegierten, sozialen Milieus oder beiden gleichzeitig gezählt werden.

In diesem Vortrag geht es generell um die Debatte, wie wir diskriminierte Bevölkerungsgruppen wie z. B. Sinti und Roma in unsere Gesellschaft integrieren und wie kulturelle Grundeinstellungen von beiden Seiten angepasst werden können.

Migration im Abseits
Dienstag, 7. März 2017 von 19:30 bis 21:00 Uhr
Volkshochschule Bergisch Gladbach
Buchmühlenstraße 12
51465 Bergisch Gladbach

Der Vortrag ist entgeltfrei und wird vom Förderverein der VHS gesponsert.

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