Das THEAS-Ensemble unter der Leitung von Stephan Grösche hat sich ein Werk aus dem gar nicht so finsteren Mittelalter vorgenommen – am Samstag wird Premiere von „Nichts als die Gerechtigkeit Gottes” gefeiert. 

Dass die zehn Darsteller in der 4. Produktion unter Grösche herrschende Adlige und arme Bauern auf die Bühne bringen, hat allerdings eher wenig mit einem nostalgischen Rückblick in die Historie zu tun.

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Wenn der Ritter Gunther als neuer Herr von „Gladeback” mit Brutalität und Willkür seine Macht ausübt und sich nimmt, was er kriegen kann, dann fühlt man sich auf seltsame Weise an Verhältnisse in unserer modernen Gesellschaft erinnert.

Recht und Gerechtigkeit wird nach Gutdünken und zum Vorteil derer ausgelegt, die die Fäden in der Hand haben. Jedoch erwartet den Adel die Gegenwehr des selbstbewussten Bürgertums …

Mit großer Leidenschaft verkörpern die Darsteller des THEAS Ensembles die unterschiedlichen Charaktere der damaligen Zeit.

Ein spannendes Stück zu Themen, die heute so aktuell sind wie vor 500 Jahren, um Macht, Willkür und Zivilcourage – modern inszeniert, mit Dramatik, Spannung und Humor gefüllt. Ein kurzweiliger Abend ist garantiert.

Nichts als die Gerechtigkeit Gottes
Premiere: 11.03.2017,
weitere Vorstellungen:
Sonntag, den 12.03.
Freitag, den 17.03
Samstag, den 18.03
Freitag, den 24.03.
Samstag, den 25.03.2017,

Alle Vorstellungen beginnen um 20 Uhr

Kartenreservierungen per Mail theater@theas.de oder Tel. 02202/92765015

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