Hier befand sich die Anlage noch in Bau – inzwischen ist alle drei Gebäude und Außenanlagen fertig

Wie angekündigt hat die Stadtverwaltung die Containerunterkunft für bis zu 250 Flüchtlinge in Lückerath fertig gestellt; Anfang April wird die Anlage an das DRK übergeben. Kurz darauf sollen 200 Menschen aus Katterbach dorthin umziehen, die Leichtbauhallen auf dem Sportplatz werden eingemottet, teilte die Stadtverwaltung mit.

In Lückerath stehen nach einjähriger Bauzeit jetzt drei Gebäude auf dem ehemaligen Gelände der belgischen Streitkräfte, dem sogenannten CarPark. 

Die Anwohner hatten mit Protesten eine Verkleinerung der Anlage von zunächst geplanten 500 auf 300 und schließlich 250 Plätze erreicht. Sie bekommen am Freitag, dem 31. März 2017, von 16:30 bis 19:00 Uhr die Gelegenheit, die Unterkunft zu besichtigen. Dann werden Pläne des Standorts ausgehängt, zudem kann ein Gebäude mit den Zimmern, Sanitäreinrichtungen, Koch- und Waschgelegenheit sowie den Gemeinschaftsräumen besichtigt werden. Den Betrieb der Einrichtung übernimmt (wie in Katterbach und Paffrath) das Deutsche Rote Kreuz.

Der Lageplan der Unterkunft in Lückerath

Bei den künftigen Bewohnern in Lückerath handelt es sich laut Stadtverwaltung „voraussichtlich zum Großteil um Personen, die bereits seit November/Dezember 2016 in Bergisch Gladbach leben”. Das sind vor allem Menschen aus Schwarzafrika, die im Zuge einer neuen Zuweisungswelle der Bezirksregierung Arnsberg in die Stadt gekommen waren.

Auf dem ehemaligen Ascheplatz hatte die Stadt im September 2015 Leichtbauhallen errichtet und zwischenzeitlich bis zu 400 Flüchtlinge untergebracht. Nach der Fertigstellung der Unterkunft an der IGP in Paffrath war die Zahl rasch gesunken; mit den neuen Zuweisungen im Dezember 2016 kam eine völlig neue Belegschaft. Diese Menschen ziehen jetzt um, weil die Container in Lückerath mehr Privatsphäre und bessere Wohnverhältnisse bieten. 

Das sogenannte Camp Katterbach wird jetzt geschlossen, aber nicht abgebaut. Für den Fall der Fälle braucht die Stadt eine Reservekapazität, die rasch wieder hochgefahren werden kann.

Nach wie vor sei weder nicht planbar noch absehbar, wieviele Menschen im Jahr 2017 von der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen werden, betont die Verwaltung. Aktuell habe die Stadt ihre Aufnahmequote zu gut 94 Prozent erfüllt. 

Fragen von Anwohnern beantwortet die städtische Pressestelle: Telefon 02202 142419, E-Mail pressebuero@stadt-gl.de

Kontakte zu Flüchtlingsinitiativen finden Sie hier. 

Zwei Flüchtlingsboote legen in Refrath an

250 Flüchtlinge reibungslos untergebracht

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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