Wie sehe ich mich selbst? Was macht mich als Menschen, als Individuum aus? Diesen Fragen spürten in den letzten beiden Jahren ihres Kunstunterrichtes Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses und des Kunst-Grundkurses des diesjährigen Abiturjahrganges am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach immer wieder einmal nach.

Nachdem sie Werke zu diesem Thema schon im vergangenen Jahr im städtischen Kunstmuseum Villa Zanders hier in Bergisch Gladbach ausstellen durften, kam es sozusagen wie gerufen, dass in diesem Schuljahr Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln in der laufenden Jahresausstellung „Me in a no-time state. Über das Individuum“ sich des gleichen Themas angenommen hatte.

Schon bestehende Kontakte aus einer ersten Kooperation der Schule mit dem Museum aus dem Schuljahr 2013-2014 wurden reaktiviert und eine neuerliche Zusammenarbeit vereinbart. An diesem Wochenende konnten die Schülerinnen und Schüler der beiden Kurse ihre Werke aus dem vergangenen Jahr noch einmal präsentieren.

Ergänzt wurden die Exponate durch die Abschlussarbeiten der Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses, die in den letzten Wochen als Abschlussarbeit explizit für die Ausstellung in Kolumba erstellt worden waren.

Die folgende Fotogalerie zeigt eine Auswahl der Werke

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Neben fotographischen Arbeiten, die sich mit verschiedenen Formen der Selbstinszenierung beschäftigen, entstand in diesem Zusammenhang auch ein Kurzfilm, in dem eine Schülerin sich in eindrucksvoller Weise mit dem Thema Geschlechterrollen und Transsexualität auseinandergesetzt hat.

Zu sehen waren schließlich auch eine filmische Gemeinschaftsarbeit von vier Schülerinnen eines Grundkurses Kunst aus der Jahrgangsstufe 10, die sich kritisch mit dem Thema Werbung auseinandersetzte, und Gedichte zweier Schülerinnen aus der Klasse 6d, die im Lesensaal des Museums ausgelegt waren.

In Zusammenarbeit mit den beiden Museumskuratoren Frau Surmann und Herrn Dr. Steinmann und ihrem Kunstlehrer Herrn Grothe konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Werke in der laufenden Ausstellung platzieren, die passenden Orte für die Fotos und Fotosequenzen wurden ausgesucht.

So konnten die Jugendlichen auch die Arbeit der Museumskuratoren noch einmal „live“ kennenlernen.

Und ein Eindruck, der sich schon bei der ersten Ausstellung vor drei Jahren eingestellt hatte, wiederholte sich auch in diesem Jahr, nämlich dass am Ende kaum mehr unterscheidbar war, bei welchen Ausstellungsstücken es sich um die eigentlichen Exponate der Jahresausstellung von Kolumba handelt und welche auf die Arbeit der Jugendlichen zurückgeht. Allein das spricht sowohl für die hohe Qualität der Schülerarbeit als auch der kuratorischen Arbeit von Frau Surmann und Herrn Steinmann.

Iman El-Achmaoui, Anna Lautz, Dr. Steinmann

Eröffnet wurde die Schülerausstellung am Freitag durch ein einführendes Gespräch, dass die Schülerinnen Iman El-Achmaoui und Anna Lautz aus dem Abiturjahrgang mit Herrn Dr. Steinmann führten. Danach konnten Eltern, Schüler und Lehrkräfte die Ausstellung in Ruhe genießen.

Es ergaben sich viele weitere Gespräche mit den jugendlichen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Ideen und die angewendeten Techniken erläuterten. Um 15 Uhr ließ schließlich Anna Schmidt aus der Klasse 9b für eine Stunde ihre Harfe in verschiedenen Räumen des Museums erklingen.

So konnte sie selbst mit der je verschiedenen Akustik experimentieren, aber auch den Museumsbesucherinnen und -besucher die Ausstellung ein besonderes Klangerlebnis bieten, denn bisweilen fühlte man sich gemäß dem Titel der Jahresausstellung tatsächlich ein wenig in einen „zeitlosen Zustand“ versetzt.

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