Udo Hermesdorf, geschäftsführender Vorstand des VESBE e.V.

Udo Hermesdorf, geschäftsführender Vorstand des VESBE e.V.

Der Verein VESBE räumt ein, dass ein Mitarbeiter im Sprachunterricht mit Flüchtlingen Material verwendet hat, in dem Kriegsvokabeln genutzt werden. Davon distanziert sich VESBE entschieden.  

Der Vorfall war von der Rheinischen Post berichtet worden. Unter anderem sollten Flüchtlinge Lückentexte bearbeiten und dabei im Zusammenhang mit einer Geiselnahme die Verben „morden” oder „flüchten” konjugieren.

Der Vorfall ereignete sich in Leichlingen – doch der Kurs wird von der Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach finanziert. Zudem betreibt der Träger der Maßname, der Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung (VESBE) mit Sitz in Hennef, auch in Bergisch Gladbach ein Förderzentrum für Bergisch Gladbach.

Auf Anfrage des Bürgerportals distanziert sich VESBE-Geschäftsführer Udo Hermesdorf jedoch vom Verhalten des Mitarbeiters, der nicht autorisiertes Material eingesetzt habe: „Das genutzte Material der Online-Plattform www.mein-deutschbuch.de wurde von einem unserer Mitarbeiter eigenständig und ohne vorherige Absprache als Zusatzmaterial publiziert.” In Bergisch Gladbach sei dieses Lehrmaterial nicht eingestzt worden. 

Vesbe startet Förderzentrum für Flüchtlinge

VESBE nutze ausschließlich bundesweit anerkannte und vom BAMF empfohlene Fachliteratur aus seriösen Quellen. Man nehme diesen Vorfall sehr ernst und haben selbstverständlich sofort jegliches anstößige Material entfernt. Auch die Arbeitsagentur hatte sich rasch und klar von dem Vorfall distanziert.

Gleichzeitig entschuldig sich der Verein „in aller Form für die Nutzung des zweifelhaften Lehrmaterials. Sollten durch Unterrichtsinhalte Ängste oder traumatische Erlebnisse aktiviert werden, unterstützen wir unsere Teilnehmer selbstverständlich sozialverantwortlich, auch wenn therapeutische Hilfe in Anspruch genommen wird.”

Gleichzeitig nutzt Hermesdorf die Gelegenheit, die Bergisch Gladbach einzuladen, das lokale Förderzentrum selbst kennen zu lernen – am Tag der offenen Tür in der Hermann-Löns-Str. 105 am kommenden Dienstag (3. Mai) von 12 bis 17 Uhr. Details dazu im Flyer ganz unten.

Aus der Werkstatt von VESBE stammt auch das kleine Refrather Flüchtlingsboot:

Zwei Flüchtlingsboote legen in Refrath an

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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