Am letzten Wochenende war viel los in der Stadt. Unter anderem veranstaltete das Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg die „Bergische Landpartie”. Ich habe dieses große Gebäude bisher nur im Vorbeifahren aus dem Bus gesehen, so hatte ich zwei Gründe, mich dorthin auf den Weg zu machen.

Durch diese Toreinfahrt gelangt man auf das Gelände und dann gehts relativ steil bergan.

Oben vor dem Haus angekommen hat man eine grandiose Aussicht über die Kölner Bucht und auf architektonische Highlights von Bensberg.

Rodenkirchener Brücke

Wenn jemand weiß, was das für eine Fabrikanlage ist, bitte Info an mich.

St. Nikolaus und Bensberger Schloss, davor das Rathaus und der Affenfelsen

Manhattan

Um das Kardinal-Schulte-Haus herum war es sehr unruhig, stürmisch, die Stände der Aussteller standen dort, ständig lief jemand vor die Kamera. Ich konnte mich nicht auf das Gebäude konzentieren. Aber durch dieses schöne Portal kam ich in den Innenhof mit der kleinen Kapelle. Das Haus beherbergt nämlich auch die Thomas-Morus-Akademie.

Nach diesem kleinen Rundgang bin ich große Treppe hinunter gegangen auf die Wiese mit den Viehzüchtern. Das Hauptthema der “Landpartie” in diesem Jahr war die Milch. In dem weißen Zelt gabs darüber Informationen.

Das Zelt des Naturparks Bergisches Land, war für mich nicht wirklich begehbar. Ich bin zu groß, das Zelt war zu niedrig, wie auch immer: ich war schnell wieder draußen, ohne genauer zu schauen.

Auf der Wiese war viel los für Kinder. Sie konnten Schäfchen gucken und auf Curly Horses reiten.

Leineschafe und Rhönschafe aus Waldbröl

Coburger Fuchsschafe aus Wiehl

Galloway-Rinder aus Herkenrath

Auch Handwerker waren vertreten. Dieser Scherenschleifer und ein Sensenbauer.

Oben um das Kardinal-Schulte-Haus herum waren die Stände diverser Händler und Vereine. Da waren zum Beispiel

  • das Seifenlädchen aus Remscheid
  • die Gammersbacher Mühle verkaufte ihr leckeres Brot
  • Honig einer Imkerei aus Nümbrecht
  • die Bauernkäserei aus Witzhelden
  • Bauerngut Schiefelbusch aus Lohmar
  • Bergisch pur, ein Verbund für Erzeuger aus dem Bergischen Land
  • Filzartikel der “Filzhummel” aus Wuppertal
  • die Erzquell Brauerei aus Wiehl
  • Schafsfelle aus Leichlingen
  • Nassfilzen für Kinder.

Die Bergische Greifvogelhilfe war auch da aber die hab ich nicht gefunden. Weil ich nicht hinter das Haus gegangen bin. Dass da auch noch was war, hab ich nicht mitbekommen.

Insgesamt wurde also viel gezeigt und viel geboten, und ich hab gestaunt, welche ausgefallenen Viehzuchtbetriebe es bei uns doch noch gibt.

Staunen kann man auch über “Bergische Bräuche”. Da gibts vom Naturpark Bergisches Land eine Broschüre in der man Bräuche wie diese findet:

  • Hahnenkrähwettbewerb – ein Brauch an Christi Himmelfahrt
  • Eierrollen und Eiertitschen – Ostereier rollen Hügel hinunter
  • Glockenbeiern an Festtagen – die Glocken werden von Hand geschlagen
  • Pfingstjungensingen – mit Bollerwagen singend um die Häuser ziehen für rohe Eier
  • Hahneköppen – früher wurden tote Hähne geprügelt heute sinds Gummihähne

Der Ausflug hat sich jedenfalls gelohnt. Vielleicht beim nächsten Mal wieder.

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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