Stimmung und Erwartungen der kleinen und mittleren Unternehmen im Bezirk der IHK Köln weisen nach oben. Es gibt jedoch klare Unterschiede: Oberberg resigniert, RheinBerg hebt ab. 

Grundsätzlich sehen die Konjunkturexperten der Industrie- und Handelskammer Köln beim Mittelstand in der Region einen moderat positiven Trend. Die Geschäftserwartungen sind optimistischer geworden, dennoch verharrten die Investitionspläne auf einem niedrigem Niveau.

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Auch der die Pläne, mehr Personal einzustellen, entwicklen sich nur langsam. Gleichzeitig melden die Firmen wachsende Probleme bei der Stellenbesetzung über alle Branchen hinweg. Für 22 Prozent der Unternehmen sei es schwierig festangestellte Mitarbeiter zu finden.

Das berichtet die IHK in ihrem aktuellen KMU-Konjunkturbericht, für den sie im Mai 3000 Unternehmen mit maximal 250 Beschäftigen in der Region befragt hatte.

Dabei fallen starke regionale Unterschiede auf. Während sich in Köln die Lage stabilisiert berichten die Firmen in Leverkusen und im Oberbergischen Kreis von einer deutlichen Verschlechterung der Lage. Bei den Nachbarn in Oberberg sind auch die weiteren Erwartungen weiterhin mies (siehe Grafik oben).

Ganz im Gegensatz dazu die Lage im Rheinisch-Bergischen Kreis. Hier gibt es eine echte Trendwende: 2016 stagnierte die Beurteilung der Lage bei 23,9 Punkten, der Erwartungsindex ging auf 11,6 zurück.

In diesem Jahr jedoch springt die Einschätzung der Lage auf den ausgezeichneten Wert von 31,5 Punkten, die Zukunftserwartungen erreichen einen Wert von 18,9 Punkte. In beiden Kategorien ist RheinBerg damit klarer Spitzenreiter in der Region. 

Eine Erklärung für diese Sonderentwicklung liefert die IHK nicht. 

 
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Redaktion

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