Steffen Hagemann

Mit dem Thema „Zwei-Staaten-Regelung ade? Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im Vergleich” befasst sich der Beit-Jala-Verein bei seinem Treffen im Oktober.

Das Jahr 2017 bietet vielfältigen Anlass zum Rückblick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt. In ihm jähren sich Zäsuren in der Genese und Entwicklung des Konflikts – von der Balfour-Deklaration (1917) über den Junikrieg (1967) bis zum Ausbruch der ersten Intifada (1987).

Der Konfliktaustrag war jedoch stets auch von Versuchen der Konfliktregelung begleitet. Bereits 1947 schlugen die Vereinten Nationen die Teilung des britischen Mandatsgebietes vor. Noch heute wird die Option einer Teilung im Rahmen einer Zwei-Staaten-Regelung insbesondere von der internationalen Gemeinschaft favorisiert. Zugleich jedoch mehren sich die Stimmen, die angesichts der Verwobenheit beider Gesellschaften nach 50 Jahren Besatzung keine Realisierungschancen mehr sehen. – Was aber könnten Alternativen sein und wie realistisch sind diese? Welche Regelungsoptionen werden von welchen Akteuren gefordert?

Darüber referiert und diskutiert Dr. Steffen Hagemann, Diplom-Politikwissenschaftler an der Technischen Universität Kaiserslautern. Studium in Marburg, Tel Aviv und Berlin.

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Gemeindesaal „Engel am Dom“, Gnadenkirche

Eintritt frei. Spenden erbeten.
Weitere Informationen: HD Haun, Mail

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Heinz D. Haun

ist Theatermacher und Theaterpädagoge.

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