Der Rheinisch-Bergische Naturschutzverein (RBN) lädt zu einem Vortrag zum Insektensterben ein. Der Wissenschaftler Dr. Martin Sorg ist maßgeblich an der aktuellen Studie zum massiven Rückgang von Fluginsekten beteiligt und wird über seine Forschungsergebnisse berichten.

23.11., 20 Uhr, Geschäftsstelle des RBN
Schmitzbüchel 2, Overath-Immekeppel

„Dramatische Insektenverluste“ oder ähnlich lauten in den letzten Wochen viele Schlagzeilen in der deutschen und internationalen Presse. Die Publikation der Studie von Hallmann, Sorg u.a. im Oktober diesen Jahres in der international anerkannten Online-Fachzeitschrift „PLOS ONE“, hat nochmal eine zusätzliche Welle weltweiter Reaktionen ausgelöst.

Über 27 Jahre haben Insektenforscher aus Krefeld unter Beteiligung von Mitgliedern des Bergischen Naturschutzvereins mit einer speziell von ihnen entwickelten Methode den dramatischen Rückgang der Fluginsekten nachweisen können. Innerhalb von wenig mehr als 2 Jahrzehnten wurde bei diesen Untersuchungen in Naturschutzgebieten in NRW, Rheinland-Pfalz und Brandenburg ein Rückgang der Fluginsekten von mehr als 76 Prozent festgestellt.

Biomathematiker der Universität Nimwegen werteten die ermittelten Daten weiter aus. Die Ursachen für diesen dramatischen Rückgang konnten auf der Basis dieser Untersuchungen nicht benannt werden. Für uns Naturschützer steht es nun an erster Stelle, dass nicht erst weitere 20 Jahre der Ursachenforschung abgewartet werden, sondern dass auch Sofortmaßnahmen ergriffen werden, um diese Entwicklung aufzuhalten.

RBN

Der (Rheinisch-) Bergische Naturschutzverein ist seit 1975 die Stimme des Naturschutzes im Bergischen Land. Ursprünglich entstanden aus einer Bürgerinitiative engagieren sich Ehrenamtler quer durch das Bergische Land für den Schutz von Natur und Landschaft. Kontakt: info@bergischer-naturschutzverein.de

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3 Kommentare

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  1. Der RBN hatte widersprüchliche Zeitangaben heraus gegeben, jetzt noch einmal konferiert und damit heißt es jetzt endgültig: Beginn des Vortrags zum 20 Uhr.

  2. Sorry, unser Fehler. Allerdings, in einer korrigierten Pressemitteilung heißt es jetzt: Beginn 19 Uhr